Forum: Wirtschaft
Gemeinsame Schuldenpolitik: Blair drängt Merkel in Euro-Krise zum Nachgeben
REUTERS

Großbritannien ist nicht in der Währungsunion, trotzdem erteilt Ex-Premier Tony Blair den Euro-Rettern Ratschläge. Die bisherigen Aktionen seien unzureichend, teilt er via "Bild"-Zeitung mit - und fordert Deutschland zu mehr Zugeständnissen auf.

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Peter.Lublewski 30.07.2012, 09:20
1. Ratschläge

In welcher Funktion erteilt Mr. Blair kluge Ratschläge? In seiner Eigenschaft als Ex-Premierminiter? Lächerlich.

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peripatus 30.07.2012, 09:21
2. Get up stand up- leistet Widerstand!

Jetzt werden die Fronten und Absichten klarer.Jetzt sehen wir, zu welchen Gunsten unsere Abgeordnete abgestimmt haben und auf welcher Seite sie stehen.Es gibt nur eine Konsequenz: Sagt den Volksvertretern, daß sie uns nicht mehr vertreten, grüßt sie nicht mehr, wenn sie aus dem Urlaub zurückkommen.Werft Sie aus den Bierzelten und Vereinen, nehmt keine Befehle von oben mehr entgegen und hört ihnen nicht mehr zu.Fordert Sonderparteitage, wie es einstimmig die Grünen in FFB tun und entzieht ihnen das Mandat.Wählt sie ab und jagt sie dahin, wohin sie euer Geld und euere Steuern verschieben.Diskutiert mit Euren Freunden Nachbarn und Kindern über unsere Zukunft.Geht auf die Straßen!

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friedrich1954 30.07.2012, 09:23
3. hart bleiben

Es ist mein Geld,meine Steuer,meine Rente-nicht das Geld von Frau Merkel.Die bekommt eine gute Pension.
Blair ist doch auch so ein Ganove wie Bush.Die haben nur Kriege auf Lügenbasis angezettelt.Diese unehrenhaften Menschen wollen uns jetzt noch erzählen was gut für D ist-Lachhaft.

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Akkin 30.07.2012, 09:23
4. Tony Blair

möchte die deutschen Sparer enteignen, hat Blair Angst im die Londoner City ? Wie wärs denn mal , wenn sich Blair um die eigenen Probleme kümmert ?

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klaki 30.07.2012, 09:24
5.

Zitat von sysop
Um die Währungsunion zu retten, werde Deutschland abverlangt, "Rettungsschirme zu finanzieren, und für die Schulden jener Länder einzustehen, die die notwendigen Reformen nicht umgesetzt haben", schreibt Blair.
Nachtigall ...

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wolfgangotto 30.07.2012, 09:29
6. Schwarz-Gelb hat uns den EURO beschert...

Schwarz-Gelb hat uns den EURO mit all seinen Preiserhöhungen beschert...und Schwarz-Gelb wird ihn wieder abräumen; allerdings mit unendlichen Verlusten für Sparguthaben und Renten.
Jedoch steht das Briten-Pfund und die Infrastruktur in GB weit schlechter da als der EURO-Raum. Wir sollten gewarnt sein.

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hanfiey 30.07.2012, 09:30
7. Super!

Was für eine Wahl, entweder Weichwährung oder Rezession über Jahrzehnte. Toll gemacht, bravo!. Wenn 100 Dollar einem Euro entsprechen ist Monti und Draghi endlich glücklich, ich aber nicht.

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Gerdtrader50 30.07.2012, 09:31
8. Historisch gesehen hat er recht, mit der Währung nicht

"Die Euro-Krise sei anders als frühere Krisen, schreibt Blair. Sie sei am ehesten noch vergleichbar mit der Situation in den dreißiger Jahren. Seinerzeit befand sich die Weltwirtschaft gut zehn Jahre in die Krise. Große soziale Ungleichgewichte waren die Folgen. In mehreren Ländern kamen Militärdiktaturen an die Macht - auch in Deutschland." Hier stimme ich seiner Auffassung zu. Die Schlussfolgerungen, die daraus hätten gezogen werden müssen, setzten allerdings historische Kenntnisse voraus, weil Brüning lag auf der gleichen Linie wie Merkel. In Wirtschafts-, Finanz - und Fiskalpolitik trifft sie die ungeeignetste Methode für die Lage. Leider reissen die damit gestützten Rezessionen schneller und tiefer Steuereinnahmelöcher, als je mit Haushaltskonsolidierungspolitik eingespart werden könnte. Das Ergebnis sieht man. Die Schulden steigen schneller, als ohne die Sparerei in die Rezessionen. Was die Währung anbelangt, vergisst allerdings Blair, dass dies ein schiefgegangenes Experiment der Political Class war, die glaubten, sie seien Währungsexperten. Die fehlenden Parameter dieser Unglückswährung kann man nicht mit Geld ersetzen. Der Implosionsprozess wird durch dauerhafte Alimentierung von ca. 0,5 Billionen Euro per anno lediglich temporär aufgehalten. Die Rettungsschirmpolitik ist falsch. Die Eurozone wird zwangsläufig auseinanderbrechen. Notwendige Konjunkturprogramme statt dessen hätten unter Umständen eine stabilisierende Wirkung erzeugen können.

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FreeEurope 30.07.2012, 09:31
9. Es geht um die Gewinne der englischen Banken!

Blair hat eigene Interessen: Konzepte zur Euro-Krise wie ein Schuldenschnitt wären schlecht für das Banken- und Steuerparadis London. Ausserdem kaufen Hedgefonds gerne billig notleidende Staatsanleihen auf um sie dann retten zu lassen. Konzepte wie das von Wagenknecht werden als "sozialistisch" bezeichnet - gleichzeitig fordert man einen europäischen Verlustsozialismus - wo Gewinne privatisiert - Verluste sozialisiert werden!
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sahra-wagenknechts-konzept-zur-euro-rettung-a-845862.html

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