Forum: Wirtschaft
Gemeinschaftsprojekt: Airbus plant europäischen Kampfjet
AFP

Airbus setzt alle Hoffnungen auf die verstärkten Rüstungsanstrengungen der Europäischen Union. Der Flugzeughersteller plant einen neuen Kampfjet, der in Gemeinschaftsarbeit entstehen soll.

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allmale 12.06.2017, 08:27
30. Nur dämlich!

Zu keinem anderen Thema habe ich je so viele dämliche Kommentare gelesen. Laienhaft, ahnungslos, besserwisserisch, von keinerlei Sachkenntnis getrübt.

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neurobi 12.06.2017, 08:30
31.

Zitat von rkinfo
Airbus wird es kaum kostengünstiger hin bekommen ... Die sollten ihre Ingenieure an die A400M setzen, damit die bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts kostengünstig & sicher fliegt ;-) Die F35 in den USA zu kaufen senkt den EU Exportüberschuß ggf. ab 2020 und ein zusätzlicher Lizenzbau ab Mitte der 2020er Jahre ist sicherlich drin. Ein europäischer Jet hingegen wäre kaum vor 2035 produktionsreif.
Im Vergleich zur F35 ist selbst der A400 ein rund laufendes Projekt.
Die F35 sollte eine eierlegede Wohlmilchsau werden und genau die Umkehrung sie geworden. Sie kann eigentlich nichts so richtig.

Als Jäger ist sie dem Typhoon hoffnunglos unterlegen und als Jagdbomber nicht besser als der Tornado.
Und teuer ist sie obendrein.

Europa sollte nicht den gleichen Fehler machen. Den Eurofighter als Jäger weiter verbessern und einen kleineren, leichten und billigeren Jagdbomber als Tornadoersatz.

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keine Zensur nötig 12.06.2017, 08:32
32. Ei, ei, ei -

Zitat von viwaldi
Wieviele von den ersten zehn Posts kommen aus Russland von Putin Trollen? Waffen aus Russland kaufen???? Die Russen können noch nicht mal ein wettbewerbsfähiges Auto bauen. Vielen Dank auch. Moderne Kampfflugzeuge sind hochkomplexe Systeme. Das Problem an den europäischen Beschaffungen ist wohl eher, dass man immer die eierlegende Wollmilchsau bauen will, auch beim A400. Weil immer ein System für alle und für alles fähig sein soll. Das klappt nicht. Und die Amis haben mit ihren Kampfflugzeugen auch massive Probleme. Also ruhig heute eine Entwicklung starten, das Pflichtenheft nicht überlasten. Know how das man einmal abfegen hat, kommt in der Hochtechnologie so schnell nicht wieder zurück.
wieder so ein Opfaa der Uniformiertheit.

Die Regionalmacht Russland ist weltweit auf dem zweiten Platz der Rüstungsexporte - nach den Staaten. So sehr schlecht kann denen ihr Zeugs wohl doch nicht sein.

Und um das zu erkennen, muss ich nur lesen können - vorzugsweise Englisch.

Die Russenautos - ja, gibt es immer noch. Die werden nur nicht für den vollkommen überlaufenen westeuropäischen Markt gebaut.

Und um das zu erkennen, muss ich kein Putin-Troll sein, sondern nur ganz nüchtern und pragmatisch sein. Das allerdings setzt voraus, dass ich an keiner Phobie irgendeiner Art leide - weder gegen Russen - noch gegen Amis.

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auweia 12.06.2017, 08:33
33. F-35 als Alternative?

Dann wären die zuständigen Beschaffer noch mehr mit dem Klammerbeutel gepudert als ich dachte. Dieser "Wunderjet" sollte alles für jeden militärischen Bedarf können, kann aber nix richtig und ist im Luftkampf schon deutlich veralteten anderen Modellen unterlegen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Match für eine russische Flanker -E (Su 35), eine T-50 oder die Chinesische J-31. Das heißt nicht, das die Amis im Luftfahrtbereich nichts anzubieten hätten. Aber ausgerechnet die F-35? Bitte...
Die einzigen europäischen Hersteller denen ich noch eine funktionierende Eigenentwicklung im Militärbereich zutraue sind Dassault und Saab. Ich tendiere zu den Schweden, Airbus soll erst mal das A400 M Desaster reparieren und die Frage der Risse in den Eurofighter-Zellen klären.
Ansonsten können sie natürlich gerne *auf eigene Kosten* entwickeln was sie wollen.

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mantrid 12.06.2017, 08:34
34. In schlechter Gesellschaft

Auch die F35 ist kein Ruhmesblatt, was Pannen und Entwicklungskosten angeht. Da ist Airbus in schlechter Gesellschaft. Wichtig ist es, die Anforderungen an den neuen Jezt klar zu formulieren und nicht mitten in der Entwicklung mit ständig neuen Wünschen zu kommen. Dazu sind die Jets handgeferrtigt. Ein Ferrari kostet soviel wie merhere Porsche. Es wäre also billiger nur eine Sorte Kampfjet zu haben, den dafür in großer Stückzahl. Das kann aber zu technischen Problemem führen, wie das Beispile Lockheed F1ß4 Starfighter zeigt. Da wurde ein leichter Abfangjäger zum Bomber totgerüstet.

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lrtnick 12.06.2017, 08:36
35. Unterschied

Beitragich behaupte mal zwischen dem A400M und dem von Airbus entwickelten Jet gibt es einen Unterschied. Während der A400M eine (von der Politik gewünschte) eierlegende wollmilchsau sein sollte, die nichts kostet und am besten gestern fertig sein sollte, liegt die Entwicklungsarbeit und Spezifikation beim Jet wohl bei Airbus. Heißt: kein reingepfusche der Politik.
Und es bleibt auch wichtig, dass wir in Sachen rüstungstechnik von anderen Ländern unabhängig bleiben. Oder sollen wir anfangen bei Putin oder Trump Flugzeuge zu kaufen.... Das hätte dann wirklich Potential zu "the worst trade deal in the history of trade deals ever".

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Kurt2.1 12.06.2017, 08:37
36. .

Liebe Lockheed Martin Mitarbeiter hier im Forum. ich kann verstehen, dass sie gern ihr Flugzeug verkaufen möchten, aber Europa muss sich auch militärisch und militärtechnisch auf eigene Beine stellen.
Es kann sein, dass es dabei noch den einen oder anderen Durchhänger gibt, aber der Weg ist der richtige: Abnabelung von den USA.

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geando 12.06.2017, 08:41
37. Europäische Projekte sind politische Projekte

Die bisherige Erfahrung zeigt, das die Streuung eines so komplexen Projektes auf viele gleichberechtigte Partnerländer ein Katastrophe ist. Es fängt schon in den Spezifikationen an, die jedes Land anders haben will, geht weiter über einen chaotischen Planungs- und Entwicklungsprozess, bei dem ständig Daten über Länder- und Sprachgrenzen hin- und hergeschoben werden müssen und allein durch Koordinationsarbeit Unsummen verbraten werden und endet darin, das auch alle beteiligten Partner ihren Kuchen in der Fertigung abhaben wollen, was zu teils grotesken Aktionen führt, wenn etwa Rumpfteile nach der Montage wieder demontiert werden, um in ein anderes Land verschickt zu werden, dort geprüft werden und anschliessend erneut montiert werden. Beispiel Eurofighter: ganz nebenbei haben Länder wie Frankreich und auch das kleine Schweden (!) einfach mal eigene System entwickelt, die durchaus mithalten können und günstiger und effizienter in Planung/Entwicklung und Fertigung waren. Europäische Projekte sind politische Projekte. Nur leider haben Politiker keine Ahnung von der Materie, auf der anderen Seite sitzen ihnen aber die Gelder der Steuerzahler sehr locker wenn es um die persönliche Profilierung geht.

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spiegelquax 12.06.2017, 08:41
38. Teurer als der F35 kann es kaum werden

Und die Arbeitsplätze und Kompetenz bliebe in Europa.

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possumgfx 12.06.2017, 08:47
39. Gute Idee.

Auch wenn viele Foristen das nicht gerne hören. Der Eurofighter fliegt und erfüllt die in ihn gesetzten Erwartungen. Ja es hat lange gedauert und ja es gab Schwierigkeiten was vor allem aber an sich wandelnden Ansprüchen und Budgets lag als am Projekt selber. Auch der A400M wird fliegen und einsatzbereit sein, wenn es soweit ist. Dieses ewige Mäkeln und Schlechtmachen wirkt nur noch albern. Vielleicht sollte man sich mal daran erinnern dass Airbus an sich eine Erfolgsgeschichte ist die gerade die Europäer sich damals nicht zugetraut haben. Die Schlagzeilen haben sich kaum verändert.

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