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Gender Pay Gap: Die Scheinargumente der Machowissenschaftler
DPA

In kaum einem EU-Land ist die Lohnkluft zwischen Männern und Frauen größer als in Deutschland. Das IW Köln behauptet, Frauen nähmen die Benachteiligung freiwillig in Kauf. Das ist nicht nur falsch - es verstört.

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nobby_l 20.06.2016, 12:11
1. Verstörend - in der Tag

Aber eher die Tatsache, dass Sie, Herr Fratzscher, auf diesen Zug aufspringen. Das ist doch in endlosen Diskussionen häufig genug widerlegt worden.

Frauen und Männer haben die gleichen Tarifverträge.

Frauen wählen andere - in der Tat meist schlechter bezahlte - Berufe

Frauen wollen meist nicht so intensiv Karriere machen

In AT-Bereichen verhandeln Frauen vermutlich nicht so aggressiv wie Männer. Brauchen wir dagegen wirklich ein weiteres Bürokratiemonster?

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Robert Mitchum 20.06.2016, 12:13
2. Der Autor hat was vergessen....

Wie kommt ein "pay Gap" zu Stande wenn immer noch die Masse der Industrie in Tarifverträgen arbeitet? Da steht genau gar nichts über unterschiedliche Gehälter drin.

Ich kanns nur aus meinem Unternehmen (Anlagenbau) erwähnen: Pay Gap bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit unbekannt. Männer werden statistisch aber ein höheres Einkommen bekommen, da die 20% Frauenquote bei Auslandsmontagen nicht besteht - da ist kaum eine Frau bei. Somit gibts auch eine Auslandszulage und Tagegelder.

Kleiner Denkanstoß.

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Olaf Köhler 20.06.2016, 12:15
3. Mit welcher Bergündung?

Mich interessieren mal die "Gründe" dafür: Was sagen denn die Verantwortlichen in den Unternehmen dazu?
"Selbst Schuld, wenn die Frau nicht mehr verlangt?" "Ich wäre ja doof, wenn ich der von mir aus mehr Gehalt geben würde." "Das machen doch alle so."

Und dann soll es sogar heute noch Männer geben, die es stört, wenn die Frau mehr verdient als er.

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unbekanntgeblieben 20.06.2016, 12:16
4. In allen Ehren, ist ja ein wichtiges Thema

Aber man sollte sich lieber darum kümmern, dass "bei einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 41.000" mehr als die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung wohl darunter liegt!

Die AfD bekam nur 25% weil sie solche Deppen sind! Der Niedriglohnsektor den sie und Kollegen so predigen ist da vorbildlich, es reich für Mann und Frau 'gleichberechtigt' nicht ...

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CouscousGauthier 20.06.2016, 12:18
5. Selbst wenn das so wäre

Zwar mag etwas Wahres dran sein an den Behauptungen des IW Köln. Eine wissenschaftliche Studie sollte aber den Anspruch haben, solche Behauptungen auch zu belegen. Das scheint hier nicht der Fall zu sein. Selbst wenn die Behauptungen zuträfen und Frauen z.B. seltener Führungspositionen anstrebten, sollten sie dennoch *für die gleiche Arbeit* den gleichen Lohn erhalten. Da das nachweislich nicht der Fall ist, wäre ein Lohngerechtigkeitsgesetz meiner Meinung nach gerechtfertigt.

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jhea 20.06.2016, 12:18
6. Der ganze Artikel ist natürlich kompletter Unfug

Das Genderpaygap gibt es nicht. Punkt.

Here is why:

Wenn man die lustigen Freiwilligen Gründe da oben mal alle nimmt, und über Bord wirft (wie man es machen sollte, sofern man diese Diskussion ernsthaft führen will!), muss man erstmal erkennen dass man einen Gemeinsamen Nenner haben muss.
Es macht keinen Sinn einen Arbeiter von einer Ölbohrplattform, der 7 k Geld bekommt, mit einer Kindergärtnerin verlgeicht die nur 2 k Geld bekommt und dann schreit man 'ABER FRAUEN BEKOMMEN WENIGER' das ist natürlich Bullshit.

Also bleiben nur Berufe in denen es anteilig gleich viele Frauen und Männer gibt.
Nehmen wir zB mal den öffentlichen Dienst.

OH MY! sage ich da - da gibt es ja einen Tarifvertrag! Oh god! und suddenly, ist das auch nur noch ein Mythos, da dort alle gleich bezahlt werden.

Bleiben also nur noch Berufe in denen es keine Tarifverträge gibt, und in denen man sein Gehalt verhandeln muss.
Bleiben wir mal bei Bürotätigkeiten.
Und dann kommen wir dazu... dass Männer durchaus eher geneigt sind mehr zu verhandeln als Frauen, und so kommen dann am Ende die rund 7% zustande.

Tada - suddenly ist das alles gar keine Ungerechtigkeit mehr, sondern eher persönliches Pech, oder Unfähigkeit.
Jede Frau hat ja genau so die Chance um mehr Gehalt zu verhandeln wie ein Mann auch.
Nur wenn sie es nicht tut - Pech. Ich seh das Problem nicht.

Dieser ganze ARtikel gehört eigentlich verbrannt, weil nur weil man diverse Unwahrheiten (wie in diesem Artikel hingeschlurt) x mal wiederholt, heisst das nicht dass sie wahr sind.
Das haben die guten Feministinnen natürlich sehr geschickt eingefädelt, dass jetzt solche weißen Ritter dort, für ihre Sache kämpfen müssen.
Hussa!

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curly988 20.06.2016, 12:18
7.

Danke für diesen Artikel! Als eine junge politisch interessierte Frau fehlen manchmal einem die Worte, sie helfen dabei sie wieder zu finden

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jhea 20.06.2016, 12:19
8. Noch einer vom philosophical Raptor

wenn Frauen alle weniger Kosten als Männer... warum stellen Betriebe dann nicht nur Frauen ein?

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calexico55 20.06.2016, 12:20
9.

"Wissenschaftliche Studien zeigen: Wenn Frauen in den vergangenen Jahrzehnten in traditionelle Männerberufe vorgedrungen sind, entwickelten sich die Löhne in diesen Branchen besonders schwach. "

Nennt man das nicht Angebot und Nachfrage?

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