Forum: Wirtschaft
Generationenstudie: Deutsche Senioren genießen das Alter
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Ältere Menschen in Deutschland sind sportlich aktiv, mobil, engagiert und zufrieden mit ihrem Leben. Das zeigt eine umfassende Befragung des Allensbach-Instituts. Materiell geht es der Seniorengeneration demnach so gut wie keiner vor ihr - und wohl auch keiner nach ihr.

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ketzer2000 28.11.2012, 16:15
130. Schade ...

Zitat von idealist100
noch vergessen, 71 % vom "letzten" Brutto und nicht < 50% von dem gesamten Arbeitsleben.
wären Sie doch mal Beamter geworden! Das Beamtenleben ist eine lustige Veranstaltung - viel Geld wenig Arbeit.

Von Zeit zu Zeit hat der öffentliche Dienst Ingenieure gesucht und keine bekommen, weil die Industrie besser bezahlt hat. Aber heute jammern, wenn die Rente zu niedrig ist.

Ich bin für die sofortige Abschaffung des Beamtentums. Dann würden die Kosten für Personal bei Bund und Ländern mal so richtig explodieren. Dann heißt es Renten und Sozialversicherungsbeiträge für beide - aufstocken der Bezüge bei Beamten um die entsprechenden Anteile. Ebenso Aufstockung der Beamtenbezüge um die Anteile für Krankenkasse. Da würden sich die Herren Politiker aber umschau'n - das ist der Grund, warum an der Stelle geschwiegen wir. Beamte sind Versorgungsfälle nach St. Floriansprinzip. Und da die öffentlichen Arbeitgeber mit den Sonderopfern der Beamten keine Rücklagen gebildet haben, ... .

Ach und was bedeutet den das: "Im Jahr 2010 lag der gesamte Zuschuss des Bundes zur allgemeinen gesetzlichen Rentenversicherung bei 58.980 Millionen Euro. Quelle: http://www.rente.com/gesetzliche-rentenversicherung/finanzierung"

Ich finde es immer wieder erheiternd, wenn Diskussionen aufgemacht werden, um unterschieliche Bevölkerungsgruppen aufeinander zu hetzen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

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SchlandGottes 28.11.2012, 16:16
131. jaja

die Info, dass die Alten auf Kosten der Jungen leben, ist ja nicht neu. Es ist aber schön, dass dies mal thematisiert wird. Kann ja nicht sein, dass die extermen Anforderungen und Arbeitsbedingungen mit denen junge Leute heute konfrontiert sind in keinerlei Rente resultiert. Da läuft einiges falsch, konsequenterweise müssten Renten gekürzt werden... aber die Alten gehen ja fleißig wählen und immer mehr werden Sie auch... da seh ich schwarz für die junge Generation.

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niska 28.11.2012, 16:16
132.

Zitat von peddersen
Den Spaten in der Hand hatten nur manche - wie z.B. meine Eltern. Die andern ließen sich in den späteren Jahren im Fernsehen als die feiern, die Deutschland wiederaufgebaut haben. Und damals gab es kein Hatz IV, dafür für praktisch jeden eine Arbeit für auskömmlichen Lohn - und die gesellschaftliche Anerkennung traf den Bauunternehmer genauso wie den Hilfsarbeiter. Und die Preise waren entsprechend - und klar war immer - nächstes Jahr gibts mehr. Und damals gab es auch keine nichtsnutzige "Unternehmer", die ein Geschäft aufmachen konnten, ohne den Leuten ein Gehalt bieten zu müssen, da ja der Staat aufstockt. Und es gab keine Regierung, die mit Hartz IV und anderen Stillhalteprämien dafür sorgen musste, daß sie nicht abgefackelt wird ob ihres verbrecherischen Tuns.
Sehr richtig. Die, die sich für der Aufbau feiern liessen waren oftmals die gleichen, die D erst zum Einsturz gebracht hatten. Deren Vermögen blieben erhalten. Und für die anderen lag das Geld auf der Straße, man musste sich schon ganz blöd anstellen um mal keine korrekte Rente zu erhalten.
Damals gab es mehr Arbeit als Arbeitssuchende, damit starke Löhne und Gewerkschaften. Man hat sogar Gastarbeiter geholt.
Nach dem Prinzip der Mehrleistung an Arbeit, das der Vorposter als Bemessungskriterium benutzt hat, müssten die heutigen Erwerbsgenerationen, die i.d.R. alle keine 35 Stundenwoche, dafür aber oft Zweitjobs haben, künftig deutlich höhere Renten bekommen als unsere heutigen 'Golden Ager'. Was aber nicht heissen soll, dass die heutigen Rentner weniger verdient hätten.

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Der_Franke 28.11.2012, 16:19
133. 78 Beiträge hat es jetzt gedauert...

Zitat von lenitti
Wie Sie sagen, es gibt noch genug Leute die anderweitig vorsorgen, so dass die Rente nur das Zubrot ist. Und es gibt jede Menge Leute, die nicht die Möglichkeit haben zusätzlich vorzusorgen. Die leben dann von sogenanntem Zubrot, also von wenig. Gründe gibt es viele. Zum Beispiel Kinder, für die man jahrzehntelang Unterhalt bezahlt, dafür aber nur vernachlässigbare Steuervorteile hat. Und ein Kinderloser setzt das "ersparte" Geld ein für Altersvorsorge, Auto und Urlaub. Soll heißen schönes, bequemes Leben, sorgenfreiere Zukunft. Während meine Kinder die Renten für alle zahlen, also die "Zubrote" für uns. Mein Rat an alle: KEINE Kinder! Der Staat belohnt es nicht!! Es ist nicht zu erwarten, dass in Deutschland vernünftige Politik gemacht wird. Dazu wird viel zu sehr nach den Wählern geschaut ... und entsprechende Politik gemacht.
... bis dieser Unsinn wieder auf den Tisch kommt. Vorher kommen denn Lohndruck und Arbeitslosigkeit, die später zu armen rentner führen? Weil es immer noch zu viele gibt, die meinen es nicht lassen zu können, ihren Fußabdruck massenweise in der Zukunft hinterlassen zu können. Heute viele kinder = morgen Mayssenarbeitslosigkeit und Armut. so schaut die Wahrheit aus.

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angste 28.11.2012, 16:22
134. ....

...und ich vermisse wieder mal die Unterteilung in Rentner und Pensionär.....

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lupenrein 28.11.2012, 16:25
135. ..............

Aber, aber, wenn es den deutschen Senioren so gut , eigentlich zu gut geht, dann muss doch umgehend etwas dagegen getan werdem, oder nicht ?
Wie wär's z.B. mit einer saftigen Rentenkürzung ?
Die Griechen, Entschuldigung die Banken , könnten das Geld gut gebrauchen.

(Satire ex)

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Der_Franke 28.11.2012, 16:26
136. Das habe ich mich auch schon gefragt?

Zitat von hr_schmeiss
Wie bereitwillig auch viele das Wörtchen "Generationenkonflikt" übernommen haben. Komisch, wenn man ein Baby füttert, die Kleinen in den Kindergarten bringt oder überteuerte Klamotten kauft, dann redet keiner vom "Generationenkonflikt". Warum ist das Alter bloss zum Konflikt geworden?
Insbesondere, wenn ich in der U-Bahn sitzend diese adipösen jungen Frauen mit Heerscharen an Kindern zusteigen sehe. Wenn man die dann anschließend sprechen hört, merkt man sofort, daß es dort mit der Bildung auch nicht weit her ist. Von welchen Geld die wohl alle leben? Da gönne ich jedem Rentner seine Rente. Der hat wenigstens dafür noch gearbeitet und nicht schon in jungen Jahren "gehartzt".

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blackwildcat 28.11.2012, 16:30
137. Und auch wieder nicht ganz richtig...

Zitat von herbert
... im übrigen müssen die Beamten den vollen Krankenkassensatz zahlen. Die Rentner nur einen kleinen teil. Zudem werden die Beamtenpensionäre voll versteuert!...
Beamte sind meist privat versichert. Bei ihnen rentiert es sich meist wegen der Beihilfe. So zahlen sie weniger Krankenkassenbeiträge als ein normaler Arbeitnehmer.
Die Renten werden succzessive auch zu 100% versteuert werden, im Gegensatz zu den heutigen Rentnern, die lediglich ihren sogenannten Ertragsanteil (anhängig von den Arbeitsjahren) versteuern müssen. Zudem hat ein normaler Arbeitnehmer die Rentenbeiträge zum größten Teil selbst eingezahlt (bis auf den Arbeitgeberanteil). Beamte erhalten dafür, ohne dass ihnen etwas vom Brutto abgezogen wurde, ihre Pension letztendlich aus Steuermitteln.

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UweZ+ 28.11.2012, 16:32
138. ...:-)))

Zitat von idealist100
Bei den Pensionen rollt ein Schuldenberg von ca. 5.000 Milliarden also 5 Billionen € an Verbindlichkeiten auf den Steuerzahler zu. Viel Spass.
Wie nicht mal 2 Millionen bundesdeutsche Beamte 5 Billionen Eurönchen Pensions-Verbindlichkeiten verursachen sollen, haben Sie sich nie gefragt...???

Das wären ja mehr als 2,5 Millionen Euro pro grossteils im einfachen und mittleren Dienst pensionierter Nase...:-)

Da Sie doch grosse Zahlen zu lieben scheinen:
Mit den privatwirtschaftlich kapitalgedeckten Pensionsfonds rollt alleine auf die junge Generation in den OECD-Staaten ein ständig wachsender "Schuldenberg" an Verbindlichkeiten von derzeit 35 Billionen € zu.
Denn wer anders als die Jüngeren sollte den kapitalgedeckten Alten denn deren Investment-Plunder später mal abkaufen müssen...?

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mr-mojo-risin´ 28.11.2012, 16:32
139.

Zitat von vielflieger_1970
Das ich mehr bekomme wie ein Facharbeiter, und der wiederum mehr als ein niedrig bis gar nicht qualifizierter AN, ist sowohl normal als auch gerecht. Ungerecht dagegen finde ich, dass es diversen Subjekten in dieser Gesellschaft gestattet ist, sich auf Staatskosten durchzumogeln oder nebenbei sogar noch steuerfrei zu arbeiten, was dem ganzen die Krone aufsetzt.
Und finden Sie es nicht auch ungerecht, dass eine Krankenschwester bei ebenfalls 60h Wochenarbeitszeit nur ein Bruchteil von ihnen verdient?
In Unkenntnis Ihrer Tätigkeit behaupte ich, dass Sie nicht ein vielfaches einer Krankenschwester, Erzieherin, oder auch Müllmanns mit 60h leisten können.
Ich übrigens auch nicht.
Oder finden Sie sich wertiger?
Wenn Versicherungsfuzzies, DSDS-Juroren und andere halbseidene, nichts-außer-dumm-daher-labern könnende Gestalten in unserem System steinreich werden können, während vorgenannte mit Billigstlöhnen abgespeist werden, dann, sorry, ist dies ein sch***-System.

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