Forum: Wirtschaft
Generationenstudie: Deutsche Senioren genießen das Alter
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Ältere Menschen in Deutschland sind sportlich aktiv, mobil, engagiert und zufrieden mit ihrem Leben. Das zeigt eine umfassende Befragung des Allensbach-Instituts. Materiell geht es der Seniorengeneration demnach so gut wie keiner vor ihr - und wohl auch keiner nach ihr.

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gazettenberg 28.11.2012, 16:51
150.

Zitat von mr-mojo-risin´
Und finden Sie es nicht auch ungerecht, dass eine Krankenschwester bei ebenfalls 60h Wochenarbeitszeit nur ein Bruchteil von ihnen verdient?
60 Wochenstunden Regelarbeitszeit sind gesetzlich gar nicht zulässig, ich bezweifel Ihre Darstellung daher.

Und es möchte auch niemand von einer Krankenschwester gepflegt werden, die wegen Überarbeitung gefährliche Fehler macht.

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gazettenberg 28.11.2012, 16:53
151.

Zitat von niska
Das Problem ist, früher haben die trotzdem einen gut und fair bezahlten Job bekommen, heute braucht es überspitzt gesagt schon für die Raumpflegerin Abitur.
Bedanken Sie sich bei denen, die das Abitur heute inflationär vergeben.

Früher gab es nur wenige mit Abitur, da war dieser Abschluss noch schwer zu erreichen und galt entsprechend mehr.

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pierrotlalune 28.11.2012, 16:53
152.

Zitat von sysop
Ältere Menschen in Deutschland sind sportlich aktiv, mobil, engagiert und zufrieden mit ihrem Leben. Das zeigt eine umfassende Befragung des Allensbach-Instituts. Materiell geht es der Seniorengeneration demnach so gut wie keiner vor ihr - und wohl auch keiner nach ihr.
Na ja bei einer Rente von 2.200 Euro kann man auch gut leben. Demnach müssten diese Menschen im Leben richtig viel verdient haben.
Wir bekommen 2.200 Euro Lohn Brutto. Macht netto keine 2.200.
Dafür rechne ich mit der Mindestrente von 850 Euro.
Allein wenn ich mir diese Zahlen anschaue, weiss ich dass hier auf dem Rücken der Jüngeren Generation abgegrast wird, was abzugrasen geht.
Diese Rentner und ihre politischen Vertreter, (wohl die grösste Wahlgruppe) hinterlassen uns unüberschaubare Schulden, ein Leben in Armut, ein Alter in Armut.
Es wird nichts dagegen getan. Es wird nichts abgegeben.

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ketzer2000 28.11.2012, 16:54
153. Einfach nicht verstanden

Zitat von gazettenberg
Nö, denn die Kosten des Berufsbeamtentums sind ja lediglich in die Zukunft verschoben. Gezahlt werden müssen sie sowieso. Dafür haben die Sozialkassen aber auch endlich wieder Einnahmen von den gut verdienenden Beamten. Die fehlen dort nämlich. Warum?
Nochmals gründlich lesen! Wenn man Beamte zu Angestellten und Arbeitern macht, dann sollte man sie beim Start auch mit allen anderen Beschäftigten gleichstellen - dann dürfen die auch streiken! Das wird heiter!!!

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vielflieger_1970 28.11.2012, 16:54
154.

Zitat von mr-mojo-risin´
Und finden Sie es nicht auch ungerecht, dass eine Krankenschwester bei ebenfalls 60h Wochenarbeitszeit nur ein Bruchteil von ihnen verdient? In Unkenntnis Ihrer Tätigkeit behaupte ich, dass .....
Ich denke, wir liegen mit unseren Ansichten diesbezueglich gar nicht sooo weit auseinander. Ich bin im Maschinenbau taetig, nur so nebenbei. Und mein Job ist es auch nicht, auf dem Golfplatz mein Handicap zu verbessern und auf Traumjachten Vertraege abzuschliessen, die dann in netter Begleitung mit Moet gefeiert werden!

Ich kenne zwei Krankenschwestern: meine Tante, die seit ca 25 Jahren ihre Rente in Irland verbringt und eine Freundin meiner Frau, die gar nicht so schlecht verdient. Jedenfalls kann sie eigenstaendig ihre Wohnung, ihr Auto und ihr Pferd unterhalten! Und 60h/Woche arbeite(te)n die im Schnitt uebers Jahr auch nicht. Das ist nunmal die Realitaet: das Arbeitszeitgesetz schreibt da eine genau formulierte Sprache!
Zurueck zur Wertigkeit: nein, ich finde auch, dass gerade Pflegeberufe weit unter Wert bezahlt werden. Und ja, viele der sog. Oekonomen haben bewiesen, dass sie eigentlich nur krawattentragende Pokerspieler sind. Die vielen Krisen der letzten Jahre sprechen Baende...
Aber kann ich was dafuer, dass meine Talente sich im technischen Bereich befinden? Das ich eine Ausbildung zum Facharbeiter und anschliessend diverse Fortbildungen gemacht habe und das in der Branche eben mehr bezahlt wird als bei Muellmaennern?

Und aus dem Gehalt resultiert dann die Rente. Das System kann man verurteilen, aber gehen Sie mal in andere Laender, dann kommt Ihnen Deutschland wie ein kleines Paradies vor!

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ketzer2000 28.11.2012, 16:56
155. blackwildcat und ...

Zitat von donicc
Aber auch: Ohne diesen fiktiven Wert, den er hätte zahlen sollen in Ihrem Vergleich, jemals aufs Brutto gerechnet bekommen zu haben. Will heißen: Sollte der Beamte analog zum Arbeitnehmer eine Pensionsversicherung finanzieren, muss der Bruttowert erstmal auf vergleichbares Niveau gehoben werden!
... ein paar andere Foristen checken das System einfach nicht!

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gazettenberg 28.11.2012, 16:56
156.

Zitat von wernerz
Ich habe selten einen solchen Käse gelesen, wie die im Bericht getätigte Aussage, dass die heutigen Rentner ein durchschnittliches Nettoeinkommen von 2200 Euro beziehen würden. Zum einen ist der genannte Betrag m. E. der Höhe nach völlig überzogen ...
Wollen Sie hier ernsthaft über Ihren gefühlten Durchschnitt diskutieren?

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mr-mojo-risin´ 28.11.2012, 16:57
157.

Zitat von gazettenberg
60 Wochenstunden Regelarbeitszeit sind gesetzlich gar nicht zulässig
das stimmt.
Gilt aber auch für den Vorredner, den ich zitierte.

Ich selbst zähle zur meiner Arbeitszeit immer die An- und Abfahrt zur Arbeitstelle mit, also einigen wir uns von mir aus auf 50h.
Bei der Grundaussage meines Posts bleibe ich trotz diese formalen Fehlers.

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angste 28.11.2012, 16:59
158.

Zitat von donicc
Es läuft immer wieder (auch bei gefühlt 30% anderer Themen) hier im Forum auf eine Beamtendiskussion hinaus. Dabei sind die beiden Systeme (Rente und Pension) so grundverschieden, dass ein Vergleich nicht nur hinkt sondern schlicht stolpert. Es werden immer wieder Grundlagen des einen Systems (bei Ihnen die Rentenversicherung als Eigenleistung), Grundlagen des anderen Systems (hier nicht vorhandene Eigenleistungen) gegenübergestellt. Das ist so aber nicht machbar, denn die Pension wird nicht einfach als "Rente für Beamte" ausbezahlt. Der Staat verpflichtet sich, den Beamten ein Leben lang zu alimentieren. Um Ihrer Forderung bzw. Kritik gerecht zu werden (Eigenleistung der Beamten) müsste das Bruttogehlt der BEamten, dass im Verhältnis zum sozialabgabenpflichtigen Einkommen niedriger ist, entsprechend angehoben werden. Aber auch hier wirken so viele Faktoren ein, dass dies nicht mal theoretisch Sinn ergibt. Über eine generelle Sinnhaftigkeit des Beamtentums kann man sich gerne auslassen. Und Sie haben auch Recht, dass Pensionäre ggü. Rentnern durchschnittlich besser dastehen. Aber vielleicht sollte man nicht immer so pauschale Parolen klopfen, sondern die Dinge differenziert betrachten. Noch was, an alle Beamten-Neider: Es sitzen nicht alle Beamten in irgendwelchen Amtsstuben und schlafen über der Zeitung ein. Es erhalten auch nicht alle A15 oder C3. Feuerwehrleute, Polizisten, Lehrer, Bürgermeister, Förster, Justizbeamte, ... alles Menschen, die eine ordentliche Arbeit abliefern, die auch entsprechend honoriert werden darf.
Naja, solange diese Untersuchungen, Befragungen nicht differenzieren, ist Kritik berechtigt.

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niska 28.11.2012, 17:02
159.

Zitat von gazettenberg
60 Wochenstunden Regelarbeitszeit sind gesetzlich gar nicht zulässig, ich bezweifel Ihre Darstellung daher. Und es möchte auch niemand von einer Krankenschwester gepflegt werden, die wegen Überarbeitung gefährliche Fehler macht.
Weil nicht sein kann was nicht sein darf?
Es passiert in D schon, dass dem Kassenpatienten der Jungarzt nach der Dreifachschicht den Blinddarm rausnimmt.

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