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Generationenstudie: Deutsche Senioren genießen das Alter
picture alliance/ ZB

Ältere Menschen in Deutschland sind sportlich aktiv, mobil, engagiert und zufrieden mit ihrem Leben. Das zeigt eine umfassende Befragung des Allensbach-Instituts. Materiell geht es der Seniorengeneration demnach so gut wie keiner vor ihr - und wohl auch keiner nach ihr.

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zudummzumzum 28.11.2012, 14:25
40. Dafür haben ...

Zitat von Gerüchtsvollzieher
können das Alter auch noch (meist) sorgenfrei geniessen, kommende Rentner-Generationen werden schuften müssen bis der Deckel zugeht!
die heutigen Senioren ja auch während ihrer aktiven Zeit gearbeitet. Sie kommen aus der 48-Stunden-Woche an 6 Tagen bei 3 Wochen Jahresurlaub.
Aber die jetzt anstehende Generation hat vieles von dem, was die Alten aufgebaut haben, zwar gerne übernommen, aber nicht gepflegt.

5-Tage-Woche mit nur noch 40 Stunden, dafür 5-6 Wochen Urlaub und zum Ausgleich dafür in den Kinderstreik getreten, ihre eigenen Alten ins Heim verfrachtet, wenn sie nicht mehr dem Allensbach-Bild entsprechen usw.
Die Jahrgänge 1945 folgende haben mit dem Wiederaufbau nichts mehr zu tun gehabt, sondern konnten in vollen Zügen das angelaufene Wirtschaftswunder genießen. Schon denen gehört die Rente weitaus stärker gekürzt als es derzeit der Fall ist - und zwar strikt getrennt nach Ost und West. Wessis hatten die Chance, sich in den 1970er und 1980er Jahren schon um eine Zusatzversorgung zu kümmern, bei Ossis besteht diese Möglichkeit erst seit die schlimmsten Wirren der Wende überstanden sind.

Wenn die jetzt zur Rente anstehenden einen höheren Lebensstandard pflegen können als die Bestandsrentner, die heute über 70 Jahre alt sind, ist das definitiv nicht "verdient"!

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camper21 28.11.2012, 14:25
41. Maximale Rente

Zitat von MrGold
Die prozentualen Steigerungen der Renten sind der Grund für die wachsende Ungleichheit auch bei Rentnern. 5% von 700€ sind nunmal wesentlich weniger als 5% von 3000€.
3000 EUR Rente sind theoretisch gar nicht möglich. Wenn man 50 Jahre das doppelte des Durchschnitts der Versicherten verdient hat hat man 100 Punkte = 2800 EUR. Auch das ist heute nicht möglich, weil die Beitragsbemessungsgrenze in den letzten 50 Jahren nicht so hoch war. Maximal möglich für einen Neurentner 2012 sind etwa 2100 EUR. Seit der letzten Rot/grünen Bundesregierung ist die Beitragsbemessungsgrenze (5600 EUR 2012) soweit angehoben worden dass man maximal 2,1 Punkte pro Jahr erwerben kann. Pro Punkt gibt es 28,07 EUR Rente( im Westen).

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eifelhippe 28.11.2012, 14:25
42.

Meinen Eltern (Jahrgang 41) geht es finanziell gut und sie führen ein fröhliches aktives Rentnerleben.
Sie haben es geschafft, aus ärmlichsten Verhältnissen etwas aufzubauen.
Haben neben Arbeit und meiner Erziehung die Abendschule besucht, sich fortgebildet -und es gab damals keine staatliche Kinderbetreuung, die sie hätten nutzen können.

Als sie klein waren, haben sie in Luftschutzkellern in Hamburg gesessen und um ihr Leben gefürchtet.
Später war keiner da, um ihnen bei diesem Trauma zu helfen.
Sie haben gehungert und gefroren, auch nach Kriegsende.
Ich freue mich für meine Eltern, dass sie finanziell abgesichert ihren Ruhestand geniessen können, nachdem sie sich alles selbst erarbeitet haben.
Und ich würde sicherlich zur Furie werden, wenn jemand auf die Idee käme, ihnen ihr Geld abzunehmen, um es umzuverteilen ;-)

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wurstball 28.11.2012, 14:27
43. selbst genutztes Wohneigentum?

selbst genutztes Wohneigentum als Altervorsorge ist ja schön und gut, aber leider nicht mehr zeitgemäß. Heutzutage muss man ja bundesweit Stellen suchen und annehmen, und wer den Job nicht alle 5 Jahre wechselt verkauft sich unter Wert. Da ist Wohneigentum ein Klotz am Bein und sonst nichts.

Ich (1980) bin neidisch auf die Generation "Vollbeschäftigung". Wer weiß, wie groß der Anteil daran war, der von der anderen Seite des Atlantiks kam, zwecks "Kampf der Systeme"?

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RTS 28.11.2012, 14:28
44.

Zitat von sysop
Ältere Menschen in Deutschland sind sportlich aktiv, mobil, engagiert und zufrieden mit ihrem Leben. Das zeigt eine umfassende Befragung des Allensbach-Instituts. Materiell geht es der Seniorengeneration demnach so gut wie keiner vor ihr - und wohl auch keiner nach ihr.
Währenddessen zeitlich ganz oben auf WELT Online: Einkommensschere : Regierung soll Armutsbericht geschönt haben - Nachrichten Politik - DIE WELT

Na, dann muss man zu diesen glücklichen 65% gehören. Und wenn es allen so gut geht, warum kann man diesen scheinbar wenigen Menschen, die auf der Straße Flaschen sammeln müssen, um mit dem wenigen, was sie haben, durchzukommen, eigentlich nicht helfen? Ja, bla bla..

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unixv 28.11.2012, 14:28
45. Blödsinn!

Ich arbeite ehrenamtlich an einer Tafel, den Rentner die vor noch 10 Jahren in Rente gegangen sind mag es "noch!" gut gehen. Wir erleben jeden Tag das Rentner die jetzt in Rente gehen unter 1000€ bekommen, und es werden immer mehr, DANKE an die SPD die das vor 10 Jahren angeleiert hat!
Auf dem Bild sind Pensionäre, aber sicher keine Rentner, Rentner von heute überlegen ob sie Hungern oder frieren und haben ANGST ihr Wohnunh zu verlieren, weil sie Miete und Nebenkosten nicht mehr bezahlen können!
Soviel mal wieder aus dem LügenPropagandaHaus der von der Leyen, wählt da noch jemand SPDFDPGRÜNECDU?

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Thaeve 28.11.2012, 14:28
46.

Zitat von sichernicht
ja, wird sie. denn wenn sie schlau ist, macht sie sich unabhängig von der staatlichen rente!
Aber nur wer kann.
Wer trotz Vollzeit-Job noch Hartz aufstocken muß um Leben zu können...
Je kleiner das Einkommen, desto weniger private Vorsorge kann man treffen, und desto mehr müsste man eigentlich treffen um die zu erwartende Lücke schließen zu können.
Teufelskreis nennt man das.

Aber wen interessiert schon das Elend der anderen.

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friedrich1954 28.11.2012, 14:29
47. ich glaube der Statistik nicht.

Wahrscheinlich vermittelt die Studie absichtlich ein falsches Bild.Das Resultat ,dass jeder im Schnitt über 2200 Euro im Monat verfügt, ist doch geschönt.
Was will eine Versicherung aussagen/erreichen?-seht her, schließt viele Lebensversicherungen ab, dann könnt ihr auch leben, wie die heutige Generation.Denn dieses Geschäft harzt nämlich wegen der miesen Verzinsung.
Bestimmt sind auch überverhältnismäßig viele Pensionäre(Ex-Beamte) befragt worden.
Die korrekte Durchschnittssumme hätte sicherlich auch die Deutsche Rentenversicherung Bund ohne eine teurer Studie geben können.
Jährlich ausgezahlte Rentensumme/12 geteilt durch durch die Anzahl der Rentenempfänger.Das wäre eine erste Richtgröße.
Die Finanzämter/Ministerien könnten das noch verfeinern.Im Zeitalter der IT ist das möglich

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trader_07 28.11.2012, 14:30
48. Gelogen?

Zitat von spon-facebook-10000051328
Haha! Glatt gelogen.
Inwiefern glatt gelogen? Sie schreiben doch selber...

Zitat von spon-facebook-10000051328
Damit seien zwölf von 1000 volljährigen Einwohnern auf Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung angewiesen gewesen, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag.
Wow, das sind knapp über 1%. Das ist ja wirklich unfassbar. Sie haben einen eigentümlichen Sinn für Humor....

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nicolo1782 28.11.2012, 14:31
49. Spöttisch

könnte man sagen, die befragten Senioren stammen wohl aus dem Datenbestand der Generali-Versicherung :-) Tatsächlich muss man sich fragen: weshalb gibt eine Versicherung viel Geld für eine solche Studie aus ? Als Zielgruppe für Versicherungsabschlüsse (Lebensversicherung ???) sind die Befragten eher ungeeignet. Irgendetwas muss sich die Generali jedoch von solchen Aktionen versprechen. Oder ist es doch nur - wie schon angesprochen - ein Wahlgeschenk an die ihnen immer treu zur Seite stehenden politischen Parteien ?

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