Forum: Wirtschaft
Geplante Beats-Übernahme: Die Apple-Revolution ist vorbei
HTC

3,2 Milliarden Euro soll Apple für den Kopfhörerhersteller und Musik-Streaming-Dienst Beats geboten haben. Es ist ein verzweifelter Versuch, in einem Markt zu überleben, den der iPhone-Bauer einst selbst revolutionierte.

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thomas_b. 10.05.2014, 22:52
50. Kann Apple Streaming nicht alleine machen?

Als langjähriger Apple User bin ich schon etwas erstaunt, dass Apple offenbar nicht in der Lage ist, selbst einen Streaming Dienst auf den Markt zu bringen und dafür einen zumindest zweitklassigen Anbieter extrem teuer zukaufen will.

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jolux 10.05.2014, 23:25
51. Passt zu Apple: Schlechte Leistung zum überteuerten Hipster-Preis

Beats passt perfekt zu Apple:

Die Beats-Kopfhörer haben unterdurchschnittliche Qualität, und werden
trotzdem überteuert verkauft, weil man durch geschicktes Marketing bei ein paar Möchtegern-Hipstern und Teenies mit Gruppenzwang ein cooles Markenimage etablieren konnte. Ein auffälliges Logo zum Angeben, ein schlechtes
Preis/Leistungs-Verhältnis und eine hohe Gewinnspanne. Passt perfekt
zu Apple.

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D0nJuAn 10.05.2014, 23:44
52.

Die Datenflat heranzuziehen und zu sagen das streaming dienste mist sind, ist ziemlich dumm. Ich hab spotify. Bei jeder Playlist und jedem lied kann man auf dem handy sagen, dass es offline verfügbar ist. Dann wird das lied einfach aufs handy kopiert und muss nicht gestreamed werden. Soviel zum Thema Datenflat ....

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Konstruktor 11.05.2014, 00:11
53.

Zitat von hhismanic
Irgendetwas hat Apple wohl nicht kapiert. Der Laden ist ja nun schon zum zweiten Mal auf dem absteigenden Ast. Das letzte Mal war es das innovative Napster, das den Weg aus der Krise aufzeigte. Kurz vor der Pleite sprang Apple auf den Zug auf und sicherte sich mit einem zugegebenermaßen gut aufeinander abgestimmten Konzept per iTunes und iPod den Zugang zum boomenden Online-Musikmarkt.
Sorry, aber das ist Blödsinn. Darüber existieren die absurdesten Vorstellungen, wie man wieder mal sieht.

Erstens war Apple schon eine Weile aus dem gröbsten raus (das wäre 1997 gewesen), als sie den iPod herausbrachten (2001) und dann noch später den iTunes Music Store (2003).

Zweitens ist der Musikverkauf für Apple noch nie ein relevanter Gewinnfaktor gewesen, sondern dient letztlich nur der Förderung des Computer- und Geräteverkaufs.

Zitat von hhismanic
Inzwischen ist iTunes kaputtgeupdated und hat seinen Reiz von einst verloren (wie konnt man nur die Musikboxansicht killen?). Wer sich nicht selbstkasteiend in nahezu religiöser Verzückung dem Apfelkonzern vor die Füße warf, konnte als neutraler Beobachter nur angewidert sein von der Arroganz, die einem da entgegengebracht wurde. Sollte der Markt das jetzt abstrafen, ich hätte nichts dagegen. Irrational war der Hype allemal.
Kann es nicht vielmehr sein, daß sie selbst ein bißchen zu fanatisch an einem Einzelfeature hängen...? ;-)

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Untertan 2.0 11.05.2014, 00:52
54.

Zitat von Emmi
Auf einem mit dem Handy koppelbare Uhr wartet genau niemand!
Aufs iPad hat auch niemand gewartet aber ein frommer Apple-Jünger kauft sich das natürlich trotzdem, mangeldem Nutzen zum trotz.

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Didi Deckert 11.05.2014, 07:51
55. Wird auch Zeit!

Es wird höchste Zeit, dass dieser elitäre Club endlich in der Realität landet. Schwarze Hornbrille, Gelfrisur, Drei-Tage-Bart und irgendwo "eine Art kreativer Director" - das war meist der selbstverliebte Stereotyp, der vor einem überteuerten Apple-Produkt hockte und seinen Design-Fetisch befriedigte. - Nur nicht "mit der gewöhnlichen Windows-Masse" schwimmen. Dazu ein "Guru", der im lächerlichen Rollkragen-Pullover (bei Sekten geht das ähnlich zu) vor seinen "Jüngern" alberne Marketing-Tänze auf der Bühne zu Produkt-Neuvorstellungen veranstaltete. - Dass hinter dieser ganzen Fassade mehr oder weniger nur heiße Luft steckte, wird mit jedem Tag deutlicher, seit der "Guru" das Zeitliche gesegnet hat. Apple geht nicht zugrunde - Apple wird nur endlich ein "ganz normales Unternehmen" ohne infantilem Yuppie-Gedöns. Apple kommt aus dem Sandkasten und wird erwachsen...

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paralipse 11.05.2014, 07:59
56.

Für Apple gilt: Todgesagte leben länger!
Wir nutzen zuhause fast nur Apple Produkte: appletv, ipad, iphones, MacBook. Und das schöne ist: es funktioniert einfach!!!! Kein stundenlanges Einrichten, keine ewige Fehlersuche im Internet.
Ich will nicht mehr verzichten und freue mich schon darauf was sie aus ihrem neuesten Einkauf machen würden!

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mac-1-2-3 11.05.2014, 09:23
57. Es geht Apple nicht um Kopfhörer oder Streamingdienste...

sondern ausschließlich um die innovativen Köpfe dieser Firma. Diese sollen mit Ihren Ideen Apple unterstützen und neue Konzepte ausarbeiten. Dafür gibt man gerne etwas Geld aus, denn Apple nagt ja nicht am Hungertuch.

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Utx 11.05.2014, 09:46
58.

Dass Streaming das neuere, innovativere Modell wäre imVergleich zu dem Download-Modell von iTunes, ist Blödsinn.
Als Apple 2003 den iTunes-Store eingeführt hat, gab es schon verschiedene Streaming-Dienste. Bei der Vorstellung des iTunes Stores wurden diese Streaming-Dienste auch explizit erwähnt. Streaming war auch das von der Musikindustrie favorisierte Modell, da man hiermit den Kunden vielfach abkassieren kann und nicht nur ein einziges Mal beim Kauf der Musik-Datei, die dann für immer sein Eigentum bleibt.
Das hätte der Autor dieses Artikels auch ganz einfach recherchieren können, dann wäre dieser Artikel allerdings aufgrund fehlender Prämisse nicht zustande gekommen.

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Didi Deckert 11.05.2014, 10:09
59.

Zitat von paralipse
Für Apple gilt: Todgesagte leben länger! Wir nutzen zuhause fast nur Apple Produkte: appletv, ipad, iphones, MacBook. Und das schöne ist: es funktioniert einfach!!!! Kein stundenlanges Einrichten, keine ewige Fehlersuche im Internet. Ich will nicht mehr verzichten und freue mich schon darauf was sie aus ihrem neuesten Einkauf machen würden!

Das ist auch die immer gleiche ermüdende Pro-Apple-Argumentation und die charmante Umschreibung für weitgehende Entmündigung des Benutzers dieser Produkte. Natürlich bietet die größere Freiheit und die größere Vielfalt auch größere Gefahren und ein größeres Potenzial für Fehler. Damit will ich keinem das Recht absprechen, sich simpel bedienbare Produkte kaufen und dafür schwärmen zu dürfen. Aber das ist noch lange kein Grund, einen solch völlig überzogenen Bohei um diese Produkte und deren Anbieter zu machen...

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