Forum: Wirtschaft
Geplantes Volksbegehren in Berlin: Was würde die Enteignung von Immobilienkonzernen b
Felipe Trueba/EPA-EFE/REX

Die Bürgerinitiative "Deutsche Wohnen enteignen" startet in Berlin ein Experiment. Ziel ist es, Großvermieter zu enteignen. Ein Segen aus Sicht der Befürworter - aber eine Katastrophe, warnen die Kritiker.

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tottusmaximus 06.04.2019, 14:57
20. Wohnen ist ein Grundbedürfnis...

...Deshalb ist es dringend nötig die Haie zu vertreiben. Die Reichen werden immer reicher und die Gier nimmt kein Ende.

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kuschl 06.04.2019, 14:58
21. Die hippen Gutverdiener

Die hippen Gutverdiener tun immer so, als hätten sie mit dem Problem nichts zu tun. Dabei sind sie es, die die ärmeren Schichten aus ihren alten Quartieren verdrängen. Prenzlberg bestes Beispiel. Die alleinerziehende Mutter muss ausziehen, weil die In Gegend jetzt an gutverdienende Singles geht, die jeden Preis zahlen. Und das ist nicht nur dort so. Die Verdrängung machen die Mieter, die jetzt schreien,selbst. Im übrigen, Hauptstadtwohnen ist immer teuer, überall auf der Welt. Nur in den meisten Hauptstädten ist man sich dessen bewußt und gibt nicht Klassenkämpfern Raum, die daraus die Stimmung anheizen.

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maurerxxx 06.04.2019, 14:59
22. Zieht doch um.

Die Allgemeinheit, also der Steuerzahler, soll für die Entschädigungen an die Wohnungabaugenossenschaften aufkommen, damit wenige 1000 Bürger in der Innenstadt leben können?! Und als nächstes schreit man nach einem Auto, um ins Grüne fahren zu können? Autovermietungen mit mehr als zwei Autos werden zerschlagen..... Zieht doch einfach um.

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tomlex27 06.04.2019, 15:03
23. Typisch Berlin, aber...

Typisch Berlin, muss man sagen. Ausgeprägte Alimentierungsmentalität der Bewohner trifft auf unerträglichen Renditewahn der Wohnungsgesellschaften. Das Geld zur Entschädigung der Eigentümer kommt wohl von den Steuerzahlern, sofern es dazu kommen sollte. Vor dem Hintergrund, dass die Mieten im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen geradezu lächerlich sind, lässt sich schon ableiten, warum über 60% der Bewohner von Transferleistungen des Staates abhängig sind. Vielleicht sollten die allermeisten Berliner mal den Finger aus dem Po ziehen und es mal mit Arbeit versuchen. Das könnte Geld in die Kassen spülen.

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Emderfriese 06.04.2019, 15:03
24. Kein Freibrief

Die Wohnungsgesellschaften und privaten Vermieter haben es auf die Spitze getrieben! Und wundern sich nun, dass ihre Mieter radikale Gedanken entwickeln. Jetzt ist das Gejammer groß, wenn den maßlosen Ansprüchen der Wohnungsbesitzer "maßlose" Maßnahmen der Bürger gegenüber gestellt werden. Selbst schuld, sollten sie ihr Eigentum verlieren! Denn "Eigentum verpflichtet" weiß schon das Grundgesetz. Es ist kein Freibrief zur schrankenlosen Bereicherung!

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peter09 06.04.2019, 15:04
25. "Das Geld würde für notwendige Investitionen fehlen"

"Denkt denn niemand an unsere Kinder?"
Gehen wir doch einfach davon aus, dass auch ohne Enteignung nicht eine Schule saniert nicht eine Kita gebaut werden würde. Mit solchen Aussagen soll lediglich ins Gewissen geredet werden.

Vorbild Wien wäre eine Alternative.

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adal_ 06.04.2019, 15:06
26. Die Stadt als Konservierungsproblem

Zitat von Dracul91
Was soll das bringen? Wird kein neuer Wohnraum geschaffen. Die Wohnungen werden trotzdem an die Besserverdiener vergeben, da höhere Zahlsicherheit. Nur müssen die dann eventuell weniger Miete bezahlen.
"Höhere Zahlsicherheit" ist bei der Auswahl der Mieter nicht der Punkt. Wahrscheinlicher ist der "goldene Handschlag", die Züchtung eines korrupten Graumarkts für die Vergabe günstiger Kommunalwohnungen. Ein z.B.in Wien seit Jahrzehnten wohlbekanntes Phänomen.
Dieselben Hornochsen, die gegen die Randbebauung des Tempelhofer Feldes gestimmt haben, wollen nun "Deutsche Wohnen enteignen" und bilden sich ein, so ihre Alteingesessenen-Biotope einfrieren zu können. :-)

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mwroer 06.04.2019, 15:06
27. Wirklich hilfreich wäre gewesen ...

lieber Autor wenn Sie das:

"Schon einmal, im Jahr 2014, nahmen die Berliner Einfluss auf die städtische Wohnungspolitik, als es um die Bebauung von Randbereichen des stillgelegten Flughafens Tempelhof ging. 4700 Wohnungen sollten damals entstehen, ebenso Gewerbeflächen sowie ein Neubau für die Zentral- und Landesbibliothek. Doch die knapp 800.000 Wähler entschieden sich dagegen."

mit 3 knappem Sätzen *warum* sich die Berliner dagegen entschieden haben. Hatte das einen bestimmten Grund? War es einfach 'Weil wir zwar bezahlbare Wohnungen wollen aber bitte keine Nachbarn?' oder was war es?

Im übrigen ist die ganze Initiative kompletter Blödsinn. Dann werden die Firmen halt in einer Unternehmensgruppe zusammengefasst, mit 10 Wohnungen unter dem Maximalbestand. und gut ist. Spart auch gleich die Pflicht für den Betriebsrat ...

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zauberer2112 06.04.2019, 15:10
28. @20

Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Stimmt. Aber Wohnen in Berlin-Mitte ist ein Grundbedürfnis. Stimmt nicht. Also 'raus ins beschauliche Umland und pendeln, wer's ökologisch mag, gerne auch mit der Bahn. Und wenn viele Wohnungen leerstehen, werden Sie sehen, wie schnell die Mieten purzeln. Aber wenn jeder Depp meint, er muss nach Prenzlberg...

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ayee 06.04.2019, 15:12
29. Zum schwindelig werden

Zitat von 2undvierzig
"Auch jemand mit 5000 Euro im Monat muss sich in Berlin fragen, wie lange er sich die Miete noch leisten kann" Sinnvollerweise sagt man 1/3 Miete, 1/3 Rücklagen/Sparen, 1/3 Leben. Bei 5.000€/Monat sind das 1.667€ bei einer Miete von 10€ (Siehe oben) sind das warm ca. 15€ - dafür kann man satte 110m² mieten - Wo bitte ist das Problem?
Wenn Ihnen bei den Zahlen nicht selbst schwindelig wird, weiss ich auch nicht. 5000 Netto bedeutet ein 6-stelliges Jahresgehalt. Dafür kann man sich dann 110 qm leisten. Wow. Das haben ungefähr wieviel Prozent der Berliner?

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