Forum: Wirtschaft
Geringer Verdienst: Teilzeit treibt viele Frauen in die Armut
dapd

Die Zahl der Frauen mit Job steigt, doch jede elfte gilt als armutsgefährdet. Der Grund: Viele verdienen trotz Vollzeit zu wenig - und immer mehr arbeiten nur Teilzeit.

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keine Zensur nötig 02.03.2015, 08:00
1. Meine Empfehlung

- man schaue Volker Pispers. Besser als er bringt es niemand auf den Punkt.

Wie sagte Frau Merkel? Deutschland geht es gut - und ich führe die erfolgreichste Bundesregierung aller Zeiten!

Was Frau Merkel nicht wissen konnte:
- immer mehr Menschen sind in Beschäftigungsverhältnissen, die zum "Aufstocken" zwingen
- immer mehr Menschen werden vorprogrammiert in die Altersarmut abrutschen und dann auch "Grundsicherung" bekommen - das H4 für Senioren

Es wird eine irrsinnige Hypothek auf die Zukunft des Landes aufgenommen, damit wir weiter kräftig exportieren können. Bezahlen werden diese Politik unsere Kinder und Enkel - es sei denn das Versorgungssystem bricht zusammen.

Noch als Hinweis - die sogenannte Riesterrente wird voll auf die Rente hinzugerechnet.

Die Renten werden wie beschlossen weiter sinken.

Gleichzeitig kollabiert das Bildungssystem und verfallen unsere Brücken usw.

Diese Bundesregierung aber pumpt Milliarden in Staaten, deren Finanzen eher einem schwarzen Loch gleichen und die Rüstungsausgaben müssen auch erhöht werden.

Verantwortungsloser kann man kaum handeln.

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eunegin 02.03.2015, 08:11
2. die eierlegende Wollmilchsau

Man kann eben nicht alles haben. Teilzeit zu Vollzeitgehalt? In meinem Bekanntenkreis haben sich viele Ehepaare dazu entschieden (!), dass eine(r) TZ arbeitet und sie alle fahren gut damit. TZ ist auch ein Instrument zur Familienfreundlichkeit. Ich kenne keinen Einzigen, der/die TZ arbeiten MUSS. Aber ja, das gibt es natürlich. Aber letztlich liegt es darüber hinaus auch in der Verantwortung eines jeden selbst, sich zu qualifizieren und einen entsprechend bezahlten Job zu suchen. Was genau will die zitierte Linkenpolitikerin?

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007er 02.03.2015, 08:14
3. ...warum die Aufregung...

...ist diese Entwicklung denn nicht aussdrücklich gewollt? Wer Kinder oder pflegebedürftige Angehörige hat und es sich in irgendeinerweise leisten kann, wird TZ arbeiten - denn die angebotene Betreuung ist mangelhaft und zumindest ich, möchte auch mehr Zeit mit meinen Kinder und meiner kranken Mutter haben, als nur das Check-Programm ( Ranzen gerichtet, vorkochen, Sporttasche richten, noch schnell lesen üben, bei Amazon Windeln gestellen, usw) wenn man Abends um 19:00 nach Hause kommt. Übrigens habe ich genau das sechs Jahre gemacht... wer es kann, VZ, Verantwortung in Beruf und Familie - herzlichen Glükwunsch. Ich kann es leider nicht (mehr) bzw. will es nicht mehr. Dann lieber die Kleiderkammer und den AOK Zahnersatz...

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brdistmist 02.03.2015, 08:19
4. *Lachkick*

Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass viele Frauen Teilzeitarbeit in Armut treibt, und in eine Minni Rente.
Aber Schlimmer und viel Teuerer für den Steuerzahler wird der Mindestlohn werden,wenn ich daran Denke wieviele Aufstocker dabei sind....und nicht nur diese werden letztendlich so wenig Rente bekommen, dass die dem Steuerzahler wiederum auf der "Tasche" liegen werden...und alles nur weil unser Rentensystem dank AGENDA 2010 und die einführung von Hartz 4 unser aus Solidarit aufgebauten Sozialstaat Zerhackt wurde. Ein Loch nach dem anderen muss geflickt werde, anstatt einzusehen, dass die Wirtschaft nicht mehr in der Lager ist bzw. nicht mehr gewillt gerechte Löhne zu Zahlen, und somit Angriffe auf unseren Sozialstaat verüben. Trotz Gewinne in Milliarden höhe Zahlen viele Unternehmen keinen gerechten Lohn.
Staat solche Unternehmen noch zu Tode zu Subventionieren (auch Aufstocker sind Subventionen aus Steuergelder), sollte das Geld dem Bürger zukommen, im Rahmen des Bedinungslosen Grundeinkommens, dass würde den Binnemarkt stärken, Altersarmut verhindern,und Teilzeitkräfte nicht in die Armut treiben.
Das Ungleichgewicht zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer würde sich wieder Umkehren, weil die Wirtschaft dadurch kein oder kaum Druckmittel mehr hat, sich ein Faires Arbeitsumfeld schaffen müssen....also das BGE hätte viele Vorteile für beide Seiten, und wäre locker zu Finanzieren.

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fritsche57 02.03.2015, 08:25
5. Nichts Neues

ist das. Seit Jahrzehnten geht das so in schönem Gleichschritt mit einer absolut frauenfeindlichen Bildungspolitik.
Schulideologien gehen vor dem Grundsatz alle sind vor dem Gesetz gleich und Frauen und Männer sind gleichberechtigt.
Nur Frauen müssen tagtäglich seit Jahrzehnten den Spagat zwischen Schule ihrer Kinder und Beruf hinbekommen.
Statt schlicht und einfach Ganztagsschulen zu implementieren wonach sich auch betriebliche Arbeitszeiten richten können, macht man es umgekehrt.
Der Fehler liegt im ideologischen System und deren Zug- und Fliehkräfte, die immer noch von Männern bestimmt werden.

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ohlert 02.03.2015, 08:25
6. Teilzeit

Sicher gibt es ganz viele Ursachen für die Misere, die im Artikel beschrieben ist. Aber eine der Ursachen scheint mitunter auch in der Wahrnehmung vieler Frauen in Bezug auf die Berufstätigkeit zu liegen.

Hierzu ein Beispiel:

Wir haben einen Betrieb, in dem wir nur Frauen beschäftigen (Arztpraxis). Wir bezahlen weit übertariflich und versuchen seit Jahr und Tag, geeignete Mitarbeiterinnen zu Praxismanagerinnen, die komplexe, verantwortungsvolle Arbeiten übernehmen, "aufzubauen", Damit einher gehen ein besseres Gehalt, mehr Verantwortung etc etc.

Kaum wird aber Familie gegründet, beobachten wir, dass die vorher durchaus karriere-orientierten Frauen gegenüber der Tätigkeit des Ehemannes "zurückstecken". Elternzeit, Krankheit des Kindes, Abholen viom Kindergarten - alles Frauensache. Teilzeit-Tätigkeit sowieso. Der Mann arbeitet Vollzeit weiter, auch wenn in vielen Einzelfällen dies nicht über den Lohn zu begründen war.
Auch geben uns die Mitarbeiterinnen ganz klar zu verstehen, dass sie nur noch "normal" arbeiten wollen, Verantwortung lieber nicht. Es wird eben alles der Familie untergeordnet.

Mit anderen Worten: Es bedarf wahrscheinlich auch auf der Ebene der jungen Familien eines Umdenkens weg vom traditionellen Rollenverständnis. Erst dann wird sich was ändern.

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patras 02.03.2015, 08:27
7. Rekordüberschuss

Ja, aber eine Gewinnsteigerung bei Unternehmen von 60 Prozent, ein Rekordüberschuss von 11 Milliarden an Steuereinnahmen und immer weniger werden immer reicher.
Und der Rest schuftet gerade über der Armutsgrenze und rutschen drunter. Straßen kaputt, Krankenhäuser werden kaputtsaniert, Brücken sind marode, das Bildungssystem entwickelt sich zum schlechten Witz - das Erfolgsrezept der Regierung unter voller Beteiligung der SPD - wir Deutschen sind wieder wer. Und das Konzept wird, weil ja "führende Nation", wie wir letzte Woche hier lesen durften, fleißig mit Druck exportiert.
Bravo, Bravo, Bravo - hoch die schwarz-rot-goldene Fahne.
P.S. Und dass das besonders Frauen betrifft ist noch die Würze in der Erfolgsgeschichte mit der ersten Bundeskanzlerin.

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comtom 02.03.2015, 08:33
8.

Unter anderem werden für die typischen Frauenjobs auch keine andere Arbeitszeiten als Teilzeit angeboten. Wenn man sich schon alleine den Verkauf/Kasse anschaut. Die ganzen Baumärkte und Discounter sparen dadurch Millionen an Sozialabgaben und Steuern indem sie überwiegend 450€ Kräfte einstellen.
Das sind für mich eher die Schmarotzer in dem Land und nicht die Millionen die ALg2 Bezieher die einen Job suchen.

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Irene56 02.03.2015, 08:36
9. ????

Welchen Informationswert hat dieser Artikel, was soll er uns sagen? Erstens steht es jedem Bürger/Bürgerin frei, selbst zu entscheiden, wieviel Arbeitszeit, wieviel Zeit für die Familie. Ebenso trägt auch jeder selbst die Verantwortung für seine Leistungen in der Schule, in der Berufsausbildung. Das rot-grüne Geschwafel, dass alle Menschen gleich seien, ist Blödsinn. Jeder Mensch ist ein Unikat. Temperament, Intelligenz, Leistungswille, Leistungsvermögen, Lebensvorstellungen, all das ist verschieden u. danach gestalten sich auch die Lebensläufe der Menschen, egal ob Männlein oder Weiblein.
Und die Entscheidungen innerhalb einer Familie, wer das Geld verdient und wie lange und wer für die Familie/Kinder da ist, sind absolut privat. Sie gehen weder die Feministinnen noch noch irgendwelche Sprechblasenproduzenten etwas an.
Aber für einen kurzen statistischen Überblick taugt der Artikel alle mal.

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