Forum: Wirtschaft
Geringverdiener: Mindestlohn steigt auf 8,84 Euro
DPA

Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland steigt Anfang 2017 um 34 Cent - mehr als erwartet.

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karljosef 28.06.2016, 16:52
30. Vorschlag:

Man sollte die Steigerung des Mindestlohnes an die der Diäten koppeln.

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ich2010 28.06.2016, 16:54
31.

Zitat von trader_07
Nein, wer die Kluft zwischen arm und zumindest ein kleines bisschen reich überbrücken will, muss selber den Hintern hoch bekommen. Das ist nicht Aufgabe des Staates, der lediglich eine Grundsicherung gewährleisten muss.
eben. so ist es.

ansonsten wäre es gegenüber allen, die zeit, energie und geld in ausbildungen stecken, eine frechheit wenn man mit dem mindestlohn und ohne schul- oder ausbildung fürstlich bezahlt werden würde.

soll nicht heißen, dass jobs für mindestlohn keine harte arbeit ist. der unterschied liegt in der qualifikation. je komplexer der job umso mehr wird bezahlt.

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steviespeedy 28.06.2016, 16:57
32. Sobald die FDP wieder mitmischt,

wird das Mindestlohngesetz kassiert.

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meine_foren 28.06.2016, 16:57
33.

Zitat von nogogirl
Das ist toll für den Mindestlohn, ehrlich. Und gut für die Menschen, die ihn erhalten. Ich hoffe, dieses Mal ohne weiteres Getrickse mit Stunden, Überstunden und freien Tagen! Wenn noch eins, zwei Erhöhungen kommen, bekomme ich auch bald Mindestlohn, Mein Gehalt ist seit der Einstellung vor 3 Jahren nicht gestiegen.
Dann sollten Sie im Büro des Chefs nach einer Lohnerhöhung fragen. ;-)

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ich2010 28.06.2016, 17:01
34.

Zitat von legat-dukat
VW soll angeblich 15 Mrd. Dollar an die USA zahlen um dort die Menschen zu entschädigen. Wird das dem deutschen VW Fahrer auch eingeräumt? Nein. Da wird Geld in die USA verschoben und die Amis nutzen das schamlos aus. Für diese 15 Mrd. Dollar könnte man hierzulande jedem der 3,7 Mio Mindestlohnempfänger ca. 4.000 Euro geben. Damit diese vielleicht auch mal in den Urlaub fahren, sich mal was neues leisten können ohne dafür auch noch verzinste Kredite aufnehmen zu müssen. 34 Cent mehr, davon bleiben am Monatsende, nachdem sich Vater Staat bedient hat und die sogenannten Sozialabgaben runter sind, nur noch 20 Euro pro Monat hängen. Das mindestlohnt sich richtig.... Nicht.
aha. also die bösen, die sich einen urlaub leisten können müssen ihn selbst bezahlen. die guten, die sich keinen urlaub leisten können, bekommen ihn geschenkt.

auf gut deutsch - tust du was für schule, ausbildung etc. bist du erstens ein böser mensch, der moralisch gesehen das geld nicht verdient, das er bezahlt bekommt. dann bist du weiterhin der depp der nation und bezahlst für andere den urlaub. das ist ja mal eine idee..

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suelzer 28.06.2016, 17:02
35.

34 Cent. Das muss sich derjenige, der noch etwas menschliches an sich hat, einmal auf der Zunge zergehen lassen. 34 Cent, da lachen sich die Besserverdiener und die Reichen kaputt. In dieser Gesellschaft gilt ja der Grundsatz: bist du arm, bist du selbst schuld. Das steckt in den Köpfen und ist die Rechtfertigung, dass man den Armen nicht helfen soll/will. Und jetzt kommts: so mancher von den Eliten würde den Armen am liebsten noch diese 34 Cent stehlen. Nur aus reiner Bosheit, denn diejenigen, die in Verwaltung, Banken und Wirtschaft hier das Sagen haben, sehen es als von Gott gegeben, dass für sie alles ist und für den Rest der Schiss auf dem Asphalt. Und damit das so bleibt, herrscht Vetternwirtschaft und Korruption. Die feine BRD ist diesbezüglich auch nur eine Bananenrepublik. Ich kann mich noch erinnern, was für ein Theater diejenigen, die sich auf Kosten der Arbeitskraft anderer bereichern (=Arbeitgeber) gemacht haben, als der ML eingeführt werden sollte. Und? Ist die Wirtschaft zusammen gebrochen? Nein und sie wird nicht zusammen brechen, denn ohne sie hätten die Reichen keine Grundlage mehr. Nein, ihnen macht es Freude, anderen zu nehmen, sie zu besch... und zu hintergehen. Das ist meine Meinung, und ich wette, jeder der ein wenig Anstand hat sieht das genauso.

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sefopo 28.06.2016, 17:03
36. Äpfel und Birnen

Zitat von trader_07
(...) Das ist nicht Aufgabe des Staates, der lediglich eine Grundsicherung gewährleisten muss.
Grundsicherung und Mindestlohn haben nichts - aber auch gar nichts - miteinander zu tun.

Der Staat ist - ausser im Primitivkapitalismus - in der Pflicht, eine faire Balance zwischen Kapital und Arbeit herzustellen. Dazu gehört, beim Lohn einen Boden einzuziehen. Redliche Arbeitgeber haben sich schon immer an der Fairness orientiert - für alle anderen gibt es den gesetzlichen Mindestlohn.

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INGXXL 28.06.2016, 17:04
37. #13 15:34

Da kommt der Mindestlöhne doch gut weg das sind 4% Erhöhung wärend der gut Verdiener nur 3% bekommt. Lohnerhöhungen erfolgen prozentual!

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steviespeedy 28.06.2016, 17:09
38. Den Mindestöohn gibts in den USA

schon ewiig.
Die USA sind ja auch solch ein sozialistisches Land. Ironie aus. Da muss sofort wieder die FDP eingreifen. Ganz schön Sch.....e, so ne 5% Hürde.

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MartinS. 28.06.2016, 17:10
39.

Zitat von steviespeedy
wird das Mindestlohngesetz kassiert.
Die FD-wer?
Gibt's die noch????

So bald werden die wohl nicht mehr zum Mitmischen kommen... allerdings hat sich zum Ausgleich ja schon die AfD gefunden. Da wird der neoliberale Grundzug ja auch eher ignoriert, weil die ja endlich mal was gegen diese Sache mit den ganzen Flüchtlingen machen... und dieser Euro ist ja auch ne ganz schlimme Sache. Da sind die von der AfD doch ganz bestimmt auf der Seite des kleinen Mannes, oder?

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