Forum: Wirtschaft
Gescheiterter Konzernumbau: Thyssenkrupp will 6000 Arbeitsplätze streichen
DPA

Der Industriekonzern Thyssenkrupp will 6000 Stellen abbauen - 4000 davon in Deutschland. Das sagte Vorstandschef Guido Kerkhoff, nachdem eine Aufspaltung des Unternehmens gescheitert ist.

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gigi76 10.05.2019, 14:22
1. zu wenig

Aus Aktionärssicht finde ich die Entlassung von nur 6000 Mitarbeitern zu wenig. Auch muss profitables Geschäft wie die Aufzugsparte endlich an die Börse gebracht werden. Der Kurs ist heute um 20% gestiegen, das ist für einen Tag viel, aber gleicht nicht mal die Kursverluste aus dem April aus. Der Wert kommt von 25 Euro und liegt bei 13 Euro. Das ist der Maßstab.

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siegfried_richard_albert 10.05.2019, 14:24
2. Seit Jahrzehnten ohne Konzept

Die Fehler sind schon vor sehr langer Zeit gemacht worden. Der Niedergang der deutschen Stahlindustrie läuft schon seit Jahrzehnten, insbesondere hatte Herr Beitz viel zu lange daran festgehalten. Erst ist Krupp in Thyssen-Krupp untergegangen, jetzt geht Thyssen-Krupp unter. Katastrophales Management über Jahrzehnte.

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hannesmann 10.05.2019, 14:53
3.

Aus Aktionärssicht wäre es wohl das Beste wenn die Aufzugssparte als Spin Off an die Aktionäre übertragen würde die die Aktien dann an der Börse verkaufen können. Der angespannte Arbeitsmarkt wird durch die Freisetzung der Arbeitnehmer auch etwas entlastet wobei sicher viele die Möglichkeit der Rente mit 63 in Anspruch nehmen werden.

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BrunoBalls 10.05.2019, 15:22
4.

„Thyssenkrupp hatte zuvor erklärt, dass die Fusion wegen Bedenken der EU-Kommission wohl nicht genehmigt worden wäre“. Auch der DLF hat heute ähnlich berichtet, allerdings zusätzlich noch mit dem Hinweis, dass die EU Hürden für eine Genehmigung der Fusion so hoch gewesen seien, dass man darum lieber auf diese verzichtet habe. -
Also sollte unser aller herzlicher Dank an die EU gehen, die sich quergestellt hat. Mein persönl. Dankeschön werde ich mit dem Wahlzettel ausdrücken.

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ddcoe 10.05.2019, 15:32
5. Ruhe rein bringen

Jetzt sind endlich Fakten geschaffen - auf der Grundlage kann ein tragfähiges Konzept erstellt werden.

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1019 10.05.2019, 15:43
7. Entlassung von 6.000 zu wenig?

Wollen wir nur hoffen, dass Sie nicht einer/eine von diesen 6.000 sind. Wie auch immer, sage ich da nur 'pfui'.
Rente mit 63? No risk, no fun?
Wer bezahlt den Spass?
Mein Schwiegervater 'musste' 1985 mit 58 Jahren bei
Thyssen-Duisburg in Rente gehen. War so ein Gemeinschaftsprojekt von Thyssen und dem damaligen
Arbeitsamt. Auch die Bezahlung betreffend.

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moeh1 10.05.2019, 16:11
8. Eu

Die EU Wettbewerbskommissarin verhindert dass Europa mit Konzernen in China und den USA mithalten kann und macht das Gegenteil von dem was Altmaier vorschwebt. So bei Siemens/Alsthom und nun bei Thyssenkrupp.

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realistico 10.05.2019, 16:59
9. Kein Plan B

Als vor wenigen Monaten noch alles völlig offen und somit voller Hoffnung war, dass es zum Joint-Venture zwischen ThyssenKrupp und Tata kommen würde, hieß es auch, dass es so kommen müsse, denn man habe bei ThyssenKrupp keinen „Plan B“.
Jetzt sieht man, dass das nicht der Wahrheit entspricht. Plan B bedeutet 6.000 Stellen abzubauen. Wirtschaft kann so einfach sein...

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