Forum: Wirtschaft
Gesetzentwurf: 1000 Meter Mindestabstand für Windräder - auch zu Mini-Siedlungen
Patrick Pleul / DPA

Windräder sollen mindestens 1000 Meter von Wohnsiedlungen entfernt stehen - so hatte es die Koalition beschlossen. Nun wird klar: Für das Wirtschaftsministerium reichen dazu bereits fünf Häuser, die zusammenstehen.

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christoph.bohr 12.11.2019, 16:44
1. nicht bindend - Gemeinden können abweichen !!

völliger Verwirrung ergibt sich durch die Bundespressekonferenz gestern. Angeblich gibt es Ausnahme welche durch die Länder festgelegt werden können, außerdem könne sowieso jede Gemeinde die Abstände unabhängig festlegen.
Wer jetzt an seinem Verstand zweifelt, der stellt sich in einer ruhigen Minute die Frage warum soll diese 1000 Meter Regelung überhaupt in ein Gesetzt gefasst werden, oder verschaukeln die mich gerade.
Es gibt kein Speicherproblem mehr für Strom. Wir haben alles um schnell die Hälfte an Öl, Gas und Kohle einzusparen.
Genauso schnell wie im zweiten Weltkrieg damals aus Mangel an Öl, quasi über Nacht, Holzvergaser in Autos und Traktoren gebaut wurden, könnten wir die Hälfte an Abgasen einsparen.
Die vielen, oft unsäglichen, Diskussionen dienen nur dem Zweck Ausreden zu finden, um nichts zu machen.
Wir haben keinen Fusionsreaktor und auch keine Wasserstofftankstellen.
Aber wir könnten unsere Dächer mit preiswerter Photovoltaik belegen, wir könnten viel mehr Windräder bauen und wir haben preiswerte, große beliebig skalierbare, langlebige Batterien wie etwa Redox Flow Batterien die es hier zu kaufen gibt: bis 60MWh https://global-sei.com/products/redox/pdf/Container-type.pdf
Wärmepumpen gekoppelt mit Solarthermie und Hausbatterien zum Heizen und Kühlen und zum Laden von E Autos, gespeist durch Photovoltaik sind der weltweit größte Zukunftsmarkt. Notstromaggregate werden überflüssig, die Netze werden stabiler und sind weniger belastet durch bessere Verteilung der Lasten.
Genau das Gegenteil erreicht unsere Politik:
In der Windbranche beklagen wir bisher ein Minus von ca. 36.000 Arbeitsplätzen, in der Fotovoltaik Branche mit den Zulieferern und Diensteistern ca. ein Minus 400.000 von Arbeitsplätzen in den letzten ca. 12 Jahren.
Profitiert habe bis heute wenige tausend Beschäftigte, welche mit dem Verbrennen von Kohle beschäftigt sind, und wenige Aktionäre unserer Energieversorger wie EON, Vattenfall und den anderen. Diese Aktionäre sitzen zum größten Teil nicht mal in Deutschland und sind damit nicht einmal hier steuerpflichtig.
Das Geld was nicht für Öl, Gas und Kohle ausgegeben wird, kann man hier in Infrastruktur investieren: Solarthermie, Hausbatterien, Photovoltaik etc. etc. Ein positiver Nebeneffekt: Weniger Geld für radikal religiöse Staaten welche mit diesem Geld nicht unbedingt unsere Kultur fördern.
Unsere industrielle Produktion bietet ein weiteres großes Einsparpotential, durch den simplen Einsatz von Wärmepuffern. Rückkühler auf den Dächern deuten häufig schon von außen auf ein Einsparpotential hin. Einfache Speicher für Wärme zum Heizen und Kühlen bieten sich an, Wärmepumpen eignen sich auch in großem Maßstab hervorragend um die Zieltemperaturen zu erreichen. Dabei wird lediglich Energie zur Temperaturänderung benötigt. Das ist besonders effizient, wenn an einem Standort Nutzkälte und auch Wärme benötigt wird.

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misterknowitall2 12.11.2019, 16:44
2. Na klar....

noch ein deutliches Zeichen, dass unsere Regierung keinen Bock auf Klimaschutz hat. Das Gejammer von ein paar Anwohnern scheint wichtiger als das Klima.

Absurd.

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JL1212 12.11.2019, 16:44
3. Wenn richtig ausgelegt will das keiner

Wenn man an den Einnahmen darf, hört und sieht man die Windkraftanlagen nicht. Gibt doch einfach den Betroffenen einen Anteil und schon ist gut. Da muss der Bauer und Betreiber eben ein wenig kürzen und trotzdem werden sie glücklich sein.

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matti99 12.11.2019, 16:46
4. So macht man die

So macht man jedes Windkraftprokekt kaputt., so kann man auch die Energiewende kippen.

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Mikrohirn 12.11.2019, 16:46
5. Ein Gesetz,

das die zuständigen Stellen nicht befolgen müssen (Abweichvorbehalt)? Was soll der Krampf?

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purple 12.11.2019, 16:51
6. Opportunistischer Irrsinn

Dieser Gesetzentwurf beweist, das die Regierung niemals vorhat auf erneuerbare Energieen umzusteigen, Alles was dazu nötig ist - windkraft, PV, Wasserstoff, Methanisierung wird torpediert.

Dafür werden Gesetze geschaffen, die genau das unmöglich machen - und dazu noch fehlgeleitete Subventionen für dysfunktionale (Reichweite,Ladezeit, Gewicht, Preis) E-Autos

Ich finde das unverantwortlich zukünftigen Generationen gegenüber.

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wolfi55 12.11.2019, 16:52
7. Man will also nicht

Das Wirtschaftsministerium ist also auf dem Weg das Klimapaket zu torpedieren. Ich meine zu einer Siedlunge gehören normal mehr Wohngebäude, ich meine 7 oder 10, evtl sogar 12. Das ist nämlich ein Wert den das statistische Bundesamt ansetzt.

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St.Baphomet 12.11.2019, 16:52
8. Da kann D das Klimapaketchen

auch gleich ganz beerdigen. Die ehemals weltweit führende deutsche Windradbranche gleich mit.
Eine Frage noch:
Wo steht denn Altmeiers Villa mit den vier Nebengebäuden?

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spiegkom 12.11.2019, 16:54
9. Versteh ich nicht

Warum Umweltschutzorganisationen etwas dagegen haben wenn Menschen besser geschützt werden, erschliesst sich mir nicht. Dazu bin ich zu dumm.

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