Forum: Wirtschaft
Gesetzesänderung: Familien drohen 2013 deutliche Einbußen beim Elterngeld
dapd

Kleine Gesetzesänderung, gravierende Folgen: Wer 2013 ein Baby bekommt, muss mindestens sieben Monate vor Geburtstermin in die richtige Steuerklasse wechseln. Sonst drohen kräftige Einbußen beim Elterngeld.

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Stäffelesrutscher 25.12.2012, 15:47
40.

Zitat von sysop
"Auch Steuerfachleute haben es erst spät mitgekriegt. Das war so lange in der Gesetzgebung, dass es kaum mehr beachtet wurde", berichtet Rauhöft.
Sorry Herr Rauhöft, aber Sie, ja genau Sie und Ihre Kollegen Experten werden dafür bezahlt, so etwas live und in Echtzeit mitzukriegen und Alarm zu schlagen.

Kleine spitzfindige Frage nebenbei (aber manchmal öffnen genau die bei Verfassungsgericht die Türen): bei pünktlich geborenen Kindern schafftman das ja noch mit den 7 Monaten. Aber was ist mit Frühchen? Gilt da der reale oder der errechnete Geburtstermin?

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Frank N. Stein 25.12.2012, 16:05
41. Ist doch nachvollziehbar...

... mit den dadurch erziehlten Einsparungen wird dann die steuerliche Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Ehe ermöglicht. Nur konsequent.

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Merkel- und vdL-Kritiker 25.12.2012, 16:18
42. Elterngeld sowieso hinterfragen !

Das Elterngeld sollte sowieso hinterfragt werden, weil es letztlich nur eine milliardenschwere Umverteilung von unten nach oben darstellt. Das frühere Erziehungsgeld war wesentlich sozialer. Zudem hat das Elterngeld nicht eines seiner versprochenen Ziele erreicht.

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kdshp 25.12.2012, 16:23
43. Ahnungslosigkeit

Zitat von skorpianne
"Auf ganz leisen Sohlen hat der Bundesrat Anfang Juli die Neuerungen zum Elterngeld ab 2013 auf den Weg gebracht - und kaum jemand hat's gemerkt." Und nun raten Sie mal, welche Parteien die Mehrheit im Bundesrat haben.Nein, es ist nicht schwarz- gelb... Es gibt da auch einiges, das ich nicht fassen kann.Ahnungslosigkeit z.B.
Man glaubt garnich wie nahe sich CDU und SPD stehen wenns ums geld der steuerzahler geht!

13.12.2012

Die Grundsteuer B steigt nun von 380 auf 496 Prozent anstatt auf 506 Prozent. Im Gegenzug wird die Gewerbesteuer noch stärker angehoben, von 418 auf 475. An den Mehreinnahmen von rund fünf Millionen Euro, die die Stadt sich von den Erhöhungen erhofft, werde sich unter dem Strich nichts ändern, sagte CDU-Sprecher Klaus Voussem. Vorangegangen waren interfraktionelle Beratungen, die zu einem Kompromiss führten. „Es ist ein gutes Signal, dass die Fraktionen die Steuererhöhungen gemeinsam tragen“, sagte Voussem und dankte seinem SPD-Pendant Josef Schleser, der die Verhandlungen moderiert hatte.
Etatdebatte: Rettungsschirm für Kommunen nötig | Euskirchen- Kölner Stadt-Anzeiger

Die erhöung liegt je nach große zwischen 14 und 35 prozent!!!

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prologo1 25.12.2012, 16:37
44. Diese Regierung tut doch alles, damit nicht noch mehr Kinder in........

Zitat von SwissMatthias72
Wann geht das deutsche Volk endlich mal auf die Strasse? Der Staat kürzt wo er nur kann und pumpt Unsummen Geld in ein Land, das schon längst Bankrott ist. Wo bleibt der Gesellschaftliche Aufstand? Die Steuergesetze in D sind Mittlerweile so kompliziert, dass dort doch nmd mehr durchblickt. Ehrlich gesagt wundert es mich überhaupt nicht mehr, wenn viele Bundesbürger auswandern oder ihr Geld woanders deponieren. Anstatt Andere Länder als Steueroasen zu deklarieren und zu kriminalisieren, ist es eher an der zeit, dass die Politiker in D vor der eigenen Haustüre kehren und im eigenen Haus aufräumen.
.....in die "politisch gewollte Armut" geraten, und jetzt ist das auch wieder falsch.

Hallo SwissMathias72, hallo musclerider,

ihr seht das einfach falsch. Da steht doch eine dauerhafte
alternativlose und familienfeindliche Strategie dahinter.
Mit dem Ziel, den Kindernachwuchs in Deutschland einzu-
dämmen. Das dient doch nur dazu, damit nicht noch mehr
HartzIV Kinder in die soziale Armut geraten. Da spart der Staat
dann zusätzliche Sozialleistungen. Und die Kommunen
sparen dann die Grundsicherungzahlungen, und können mit dem gesparten Geld dann bessere Kontainerwohnungen für die
politischen Flüchtlinge aus Syrien und Ägypten besorgen und
versorgen.

Zusätzlich erschwert der Staat den jungen Müttern den
wiedereinstieg in das Beufsleben, und läßt die Frauen
natürlich für weniger Geld die gleiche Arbeit verichten,
damit sie dann freiwillig zu Hause bleiben.
Die Regiertung macht es den jungen Familien ganz bewußt
schwer mit Kinder, keine Kitaplätze, damit sich die Eltern
ihrer Verantwortung bewußt sind, wenn sie ein Kind in dieses
Kinderfeindliche und Familienfeindliche land gebären.

Die Eltern können dann hinterher nicht dem Staat die Schuld
geben, wenn aus dem Kind nichts wird in diesem Lande.
Die Eltern wissen doch inzwischen, dass ihre Kinder nur noch in die Rentenarmut kommen, weil die Rente nicht mehr reicht.
Warum sollen Eltern Kinder für billige Sklavenarbeit in die
Welt setzen, mit Glück bekommen sie noch einen Niedriglohn.

Die Regierung setzt damit auf allen Ebenen die
politisch gewollte Verarmung um, und jetzt regen
wieder sich alle hier auf.

prologo

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gromio 25.12.2012, 16:39
45. Am grünen Tisch.....

....entstehen solche Gesetzesänderungen, wo sonst!
Ein Wechsel zu sozialer Politik mit Fokus auf Familie
und Erhalt des Interesses an Neuen Kindern scheint dringend!

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remende 25.12.2012, 16:48
46. So ist das mit allen Subventionen !

Jeder will aus den Töpfen schöpfen möglichst viel.
Daher ein ehrlicher Steuersatz für alle und weg mit den Subventzionen die wie immer erst auf Antrag und rückwirkend gezahlt werden .

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alex-P 25.12.2012, 16:53
47. Bitte lesen!

Ich würde der Mehrzahl der hier Postenden empfehlen zuerst einmal den ganzen Artikel zu lesen, dann ruhig durchzuatmen und versuchen das "Schreckliche" an der Gesetzesänderung zu entdecken, mit dem auch nur ansatzweise die Schlagzeile über dem Text begründet werden kann. Wenn überhaupt, dann wird es Ehepaaren etwas erschwert mit der Steuerklasse zu tricksen, um den letzten Euro staatlicher Unterstützung rauszuholen. Das empfiehlt ja der Sprecher des Deutschen Steuerberaterverbandes weiterhin (siehe Text). Dennoch ist die gesamte Gestaltung der Regelung vorher und nachher ein mustergültiges Beispiel dafür, wie unfähig die Bürokraten und Juristen heutzutage geworden sind, sich irgendeine einfache, pragmatische und gerechte Lösung einfallen zu lassen.

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micheldeutsch 25.12.2012, 17:06
48. Frechheit.

Zitat von sysop
Kleine Gesetzesänderung, gravierende Folgen: Wer 2013 ein Baby bekommt, muss mindestens sieben Monate vor Geburtstermin in die richtige Steuerklasse wechseln. Sonst drohen kräftige Einbußen beim Elterngeld.
Sicher wird das jeder Frau, die im gebärfähigen Alter ist, jährlich schriftlich mitgeteilt. Der Staat hat doch eine Aufklärungspflicht.

Wie ist es mit Paaren, mit hetero- oder später vielleicht auch homo-sexuellem Hintergrund, die sich kurz vor Jahresschluß trauen lassen. Gilt diese Regelung mit den sieben Monaten vor der Eheschließung auch.

Ich glaube, dass da die Paare wie Westerwelle und Co. protestieren werden. Die klagen dann über alle Instanzen, bis sie ihr vermeintliches Recht bekommen.

Die Regelung im Falle der Geburt stinkt zum Himmel.

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alafesh 25.12.2012, 17:10
49.

Zitat von Merkel- und vdL-Kritiker
Das Elterngeld sollte sowieso hinterfragt werden, weil es letztlich nur eine milliardenschwere Umverteilung von unten nach oben darstellt. Das frühere Erziehungsgeld war wesentlich sozialer. Zudem hat das Elterngeld nicht eines seiner versprochenen Ziele erreicht.
Ganz recht! Es werden wie immer dabei die Gut- und Bestverdiener am meisten unterstützt. Anders gesagt: Der Feuerwehrmann und die Krankenschwester unterstützen das Ärzte- oder Anwaltsehepaar.

Wo viel ist, kommt noch was drauf. Unsere Marktwirtschaft.

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