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Gesetzeslücke: Amazon beschäftigt massenhaft Arbeitslose ohne Vergütung

Eine Gesetzeslücke macht es möglich: Amazon beschäftigt nach Informationen des SPIEGEL Tausende Arbeitslose, die zuvor eine sogenannte "Maßnahme zur Aktivierung und berufliche Eingliederung" absolvieren müssen. Die Arbeitsagentur spricht von einem Fehler, "der korrigiert werden muss".

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1Willi1 27.11.2011, 14:00
1. Soziales Gewissen?

Zitat von sysop
Eine Gesetzeslücke macht es möglich: Amazon beschäftigt nach Informationen des SPIEGEL Tausende Arbeitslose, die zuvor eine sogenannte "Maßnahme zur Aktivierung und berufliche Eingliederung" absolvieren müssen. Die Arbeitsagentur spricht von einem Fehler, "der korrigiert werden muss".
Fehlanzeige! Wie in dem Film "Company Men" so schön gesagt wurde,"Wie sind unseren Aktionären verpflichtet, nicht unseren
Angestellten".

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happy2009 27.11.2011, 14:00
2. ,

Krebsgeschwür der Gesellschaft

Alleine Facebook, Google und Co bestehlen die Staaten um hunderte von Millionen
Dank legaler Steuertricks, via Steueroasen aller Herren Länder.

Und dann bekommt man den Hals nicht voll genug und zockt auch noch ab

Irgendwann wacht eine Gesellschaft auf und merkt, das das aufgebaute Feindbild: Politiker und Korruption ein laues Lüftchen im Verhältnis zu den Folgen darstellen, welche durch steueroasen wie Schweiz Liechtenstein delaware Singapur Caymans und Co über die Welt gebracht werden

www.taxjustice.net

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-mowgli- 27.11.2011, 14:02
3. ...

Zitat von sysop
Eine Gesetzeslücke macht es möglich: Amazon beschäftigt nach Informationen des SPIEGEL Tausende Arbeitslose, die zuvor eine sogenannte "Maßnahme zur Aktivierung und berufliche Eingliederung" absolvieren müssen. Die Arbeitsagentur spricht von einem Fehler, "der korrigiert werden muss".
Schlussendlich entscheiden in solchen Fällen die Arbeitsgerichte über die Höhe einer Entlohnung.
Da sollten die Betroffenen unterstützt werden.
Amazon darf dann nämlich rückwirkend den Lohn zahlen.
Neben Amazon ist es mir auch von der Bäckerei Wünsche bekannt, die auf solche Massenrekrutierungen, powered by Jobcenter, setzt.
Kostenloses "Probearbeiten" inbegriffen.

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TheBlind 27.11.2011, 14:03
4. Was ist daran...

Was ist daran so schlimm? Es ist politisch gewollt (auch wenn man jetzt, wo es einige Wellen macht anders kommuniziert) und wird nicht nur von Amazon praktiziert. Im Grunde rüsten so gut wie ALLE Versandhäuser zur Weihnachtszeit so auf. Und in anderen Branchen zu gegebender Zeit...

Sicher, Amazon hätte es sich leisten können besser aus der Geschichte rauszukommen, indem sie bezahlen bzw. geschickter argiert hätten.
Wobei hier das andere Problem, die BWL Lehrlinge von den Unis die meinen ALLES zu wissen und einen auf Knallhart raushängen zu lassen. Amazon hat schon länger Probleme mit schlecht durchdachten Aktionen wie z.B. (um den größten Schnitzer der letzten 12 Monate zu erwähnen) der Cyber Monday.(Marketingdesaster der schlimmsten Sorte - nur prof. Schönredner können da noch was positives rausziehen)

Aber diese Geschichte ist keine Amazon Geschichte, das ist eine Regierungsgeschichte...


Cu.

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olleolaf 27.11.2011, 14:05
5. ---

Naund?
Wenn das denn mal eine Ausnahme wäre...
Der Hundt wird sich freuen, diese Praxis entspricht doch exakt seiner Einstellung:
Wir sorgen für Arbeitsplätze, der Staat füttert die Sklaven/Arbeitnehmer.

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Flukator 27.11.2011, 14:05
6. Cyber-Monday

Vermutlich ist die morgen beginnende Rabattaktion "Cyber Monday" nur aufgrund dieser massenweisen Subventionierung und Ausbeutung möglich.

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Psychotic 27.11.2011, 14:08
7. dito

Zitat von TheBlind
Wobei hier das andere Problem, die BWL Lehrlinge von den Unis die meinen ALLES zu wissen und einen auf Knallhart raushängen zu lassen. Cu.
zu mehr hat es nicht gereicht BWLer werden bei uns schon seit den frühen Neunzigern nicht mehr eingestellt.
Praktikums dürfen sie gerne unentgeldlich ableisten

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Originalaufnahme 27.11.2011, 14:10
8. ===

Ich WAR mal ein guter Amazon-Kunde, seit der Wikileaks-Aktion nicht mehr. Unabhängig davon, wie man zu Wikileaks steht, hat Amazon bereits damals bewiesen, was man dort von einer freiheitlichen und gerechten Gesellschaft hält. Die Sklavenhaltung der "Mitarbeiter" passt da leider nur zu gut ins Konzept dieses Konzerns.

Eine E-Mail genügt übrigens, um sich von diesem Laden abzumelden. Und wem das zu aufwendig ist, braucht einfach nichts mehr zu bestellen und Punkt.

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Han62 27.11.2011, 14:12
9. clever

So wie die Steuercleverles die Gesetze ausnutzen um sich an der Steuer vorbei zu mogeln, spllte es doch auch Amazon erlaubt sein!
Der Einkauf bei dieser Firma bringt keine Probleme, ob bei Rücksendungen oder Erstattungen. In der Regel : Heute bestellt, anderntags da!

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