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Gesetzesreform: Staat streckt Unterhalt für 714.000 Kinder vor
DPA

Viele Alleinerziehende bekommen von ihrem Ex-Partner keinen Unterhalt fürs Kind. Seit einer Gesetzesreform im Jahr 2017 springt der Staat immer öfter ein - bekommt das Geld aber später nur selten zurück.

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anders_denker 17.07.2018, 07:07
1. Sicher würde einziehen der Papiere (keine Reisefreiheit)

und ein Verlust der Ansprüche aus Sozialversicherungen wie rente etc. helfen. Etwaige private Versicherungsleistungen etc. bis dahin mit Auszahlungssperren versehen.

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icheinfachunverbesserlich 17.07.2018, 07:15
2. Richtig so!!!

Was interessiert einen diese Kosten wenn die Regierung an anderen Stellen das Geld verbrennt?
Für viele Alleinerziehende ist es ohnehin schwierig genug UND sie kriegen nur den Mindestunterhalt. Normalerweise sollte immer das gezahlt werden, was auch dem Alleinerziehenden zusteht! Will der Staat das Geld zurück soll er es sich einklagen - einer alleinerziehenden Person sind unsere lahmen Gerichte kaum zuzumuten !
Und wenn Unterhaltsvorschuss 10 Milliarden beträgt - egal

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Mastermason 17.07.2018, 07:18
3.

„Bei manchen Ex-Partnern ist schlicht nichts zu holen.“
Das sind wahrscheinlich diejenigen, denen die Menschenfreunde Schwesig und Gabriel den Führerschein als Strafmaßnahme entziehen wollten.

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Trollfrühstücker 17.07.2018, 07:34
4. Einfach einziehen

Bei der Kirchensteuer schafft unser Staat es, das Geld der Gläubigen gleich mit der Lohnsteuer abzugreifen.

Warum nicht genau so im Namen der Kinder verfahren? Das würde ein unendliches Leiden beenden.

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fatherted98 17.07.2018, 07:45
5. Was hier vergessen wird...

...ist, dass die Unterhaltspflichtigen nicht aus Trotz oder Pflichtvergessenheit nicht zahlen....sondern meist weil sie einfach nicht können....sprich nicht genug verdienen. Jahrelang hat man vor allem Väter bis auf die Haut ausgezogen ohne ihnen auch nur ein Mindestmaß an Eigenbehalt zu gewähren...da schliefen Geschäftsmänner teilweise in Obdachlosenunterkünften (mir persönlich bekannt)....das kann bei aller Liebe und Unterstützung für den eignen Nachwuchs auch nicht sein. Hier hat eben der Staat einzuspringen....für ANDERES ist ja auch genug Geld da.

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frank.huebner 17.07.2018, 07:47
6. Pflicht zur Zahlung

Wenn der Alleinerziehende Teil, bei dem das Kind hauptsächlich wohnt, durch ein Gericht UNterhalt zugesprochen bekommen hat, dann muss der Zahlungspflichtige zahlen. Egal wie. Ist er mittellos, bezieht er wahrscheinlich ALG II. Also muss man da ran. Es kann nicht sein, dass die Leute Kinder in die Welt setzen, und dann nicht dafür aufkommen.

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TommyWong 17.07.2018, 07:48
7. Wundert doch niemanden mehr

Der starke deutsche Rechtsstaat läßt sich halt von vorne bis hinten veräppeln. Niemand wird ernsthaft glauben, dass da nicht ordentlich Missbrauch betrieben wird. Einmal mehr Verhöhnungen, die wie Spaltpilze die Gesellschaft entzweien und auch immer mehr die tatsächlich Bedürftigen in schlechtes Licht rücken.
Dahingegegen funktioniert aber der Besteuerungsapparat hocheffizient. Samt drastischem Strafsystem. Niemand hat da mehr Lust drauf.

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kpkuenkele 17.07.2018, 07:49
8. Man bekommt, was man fördert

Wer Verantwortungslosigkeit belohnt, bekommt genau das überreichlich zurück. Die Ehrlichen hingegen kommen für ihre eigenen wie auch für die Kinder derer auf, für die ihre Verantwortung für den eigenen Nachwuchs mit dem Geschlechtsakt endet. Hier sind harte Sanktionen inklusive Gefängnisstrafen bei Wiederholungstätern gefragt.

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mr.room 17.07.2018, 07:52
9. Kostenhinweis?

Was soll denn der Hinweis mit den Kosten für den Steuerzahler? Das wohl und die Sicherheit der Kinder ist doch eine Hauptaufgabe des Staates? Und die Kosten sind doch nur ein Bruchteil von dem was einfach so in Philharmonien, Opern, Flughäfen usw. versenkt wird. Und das eigentliche Problem wird doch angeführt - nicht genug qualifiziertes Personal um die Forderungen durchzusetzen. Also, einstellen, ausbilden und dann den säumigen Herren (vermutlich überwiegend Herren) auf den Schlips treten. Wer so wenig Verantwortung gegenüber "selbstgeschaffenem" Leben zeigt gehört in allen Bereichen brutal sanktioniert.

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