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Gesichtserkennung: So rüsten Supermärkte im Kampf mit dem Onlinehandel auf
DPA

Die Gesichtserkennung bei Real sorgt für Aufregung, doch längst lassen auch andere deutsche Einzelhändler ihre Kunden durchleuchten - und eifern damit der Konkurrenz aus dem Internet nach.

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53er 05.06.2017, 11:13
20. Kein schlechter Vorschlag,

Zitat von cc1958
... Karnevalsmasken. Dann ist bei jedem Einkaif Karneval. Das wird lustig.
man erkennt die rheinische Frohnatur! Beim nächsten Einkauf werde ich das mal testen, mal sehen wo mich die Software einordnet. ich merks dann ja an der Werbung ;-)

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Gaudaddel 05.06.2017, 11:14
21. Ein Grund mehr, da nicht zu kaufen

Der andere Grund sind diese Riesen-Läden, in denen man sich tot läuft.

Die sollten darinnen einen Wald pflanzen, dann würde man nicht mehr einkaufen gehen, sondern einen kilometerlangen Waldspaziergang machen. Mit lieblichen Vogelgezwitscher statt dieser dröhnenden Beschallung mit Idiotenliedern.

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01099 05.06.2017, 11:15
22.

Das letzte Mal, dass mich eine Werbung manipuliert hat, liegt in meinen Kindertagen, als es denn unbedingt ein nutzloser "Wurli-Wurm" sein musste, der nach einer Woche in der Ecke landete.
Wer so schwach ist, Gehirn, Verstand und Vernunft am Eingang eines Einkaufshölle abzugeben, sollte dringend über sich nachdenken. Zudem sind Supermärkte und Kaufhäuser Auslaufmodelle, die sich auch nicht durch vermeintlich revolutionäre Technik halten lassen.
Mir soll es recht sein, denn meine Lebensmitteleinkäufe mache ich so oder so in kleinen Läden, bei richtigen Fleischern und Bäckern. Einfach deshalb, weil mir das Anstehen an Supermarktkassen zuviel Lebenszeit raubt und mir das Angebot schlicht zu groß ist. Mal ganz abgesehen davon, dass ich die Geschäftspraktiken diverser Unternehmen nicht unterstützen will.
Wenn amazon und Co. noch daran arbeiten, dass die Angestellten fair bezahlt und behandelt werden, sind die Unternehmen nicht mehr aufzuhalten.

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haiti 05.06.2017, 11:15
23. Service!!!

Mehr Durchleuchtung des Kunden soll also den Kunden mehr an das Kaufhaus binden? Hallo!!! Immer noch nicht kapiert???
Liebe Discounter, wie wäre es mal mit mehr Service, mehr fachkundiges und freundlicheres Personal. Als Kunde hätte ich gerne das Gefühl, eben nicht wie zu fütterndes Vieh am Trog behandelt zu werden. Wurstige Artikeleinräumer und hetzende genervte Kassiererinnen, die die Lebensmittel nur so auf einen Haufen werfen. Diese Läden sind allein schon deswegen eklig. Mit mehr Werbung kann man mir gleich einen Eimer in den Einkaufswagen stellen.

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Frank Zi. 05.06.2017, 11:16
24.

Zitat von frank_w._abagnale
Gut so. Mit der Gesichtserkennung kann der Handel individuelle Kundenvorteile bieten. Und das vor Ort und sofort. Ein echtes Plus gegenüber dem Onlinehandel. Ich sehe da nur Vorteile. Ein Win-Win-Situation.
Kann auch nachteilig sein.
Wenn das System teure Kleidung erkennt, kann man auf eine höhere Kaufkraft schließen als bei jemandem mit Kleidung von KiK.
So kann diesem ein höherer Kaufpreis vorgeschlagen werden.

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hbblum 05.06.2017, 11:16
25. In Supermärkten....

...stehen Fernseher? Ist mir noch nie aufgefallen. Ich bin immer voll auf mit der Suche nach meinen Produkten beschäftigt, die gefühlt wöchentlich woanders stehen.

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PunktKommaStrich0 05.06.2017, 11:18
26.

Zitat von view3000
Anonym einkaufen zu können und mit anonymem Bargeld bezahlen zu dürfen, wird ein gut funktionierendes Gegenmodell werden. Wer seine Kunden verrät und ausliefert wird bald keine Kunden mehr haben.
Am Ende setzt sich der durch, der die größte Marktdichte bietet. Die Masse ist niemals kritisch, deshalb kann man sie ja so leicht bewegen.

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John McC!ane 05.06.2017, 11:19
27. Gefährliches Spiel...

Wenn der Kunde zu dem Schluss kommt, dass er im Ladengeschäft noch übler ausspioniert wird, als im Webshop, meidet er ersteres womöglich gezielt statt nur hin und wieder aus Bequemlichkeit - und der Abwärtstrend verstärkt sich noch. Dann geht der Schuss voll nach hinten los..!

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kpkuenkele 05.06.2017, 11:22
28. Datenschutz wird dem Kommerz untergeordnet

Die vollkommene Kundenüberwachung per Gesichtserkennung ist ein perfektes Beispiel dafür, was im Datenschutz gerade falsch läuft. Die Meldung ist nämlich nur deshalb so sensationell, weil der Einzelhandel die Methoden des Onlinehandels nachahmt und bestehende Datenschutzgesetze einfach ignoriert. Statt Datenminimalismus ist Big Data angesagt. Bestimmungen, dass nur soviel Daten erhoben werden dürfen, wie für die jeweilige Geschäftshandlung unbedingt notwendig, werden von der Wirtschaft ins Gegenteil verkehrt. Der Kunde handelt mit der Firma und die Firma mit den Daten der Kunden. Die Politik, die früher die Rechte des Einzelnen gegen die Macht der Konzerne gestärkt hat, hat sich inzwischen vollständig dem Kommerz und den Märkten verschrieben. Dass bürgerliche Grundrechte wie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung inzwischen von jedem Unternehmen straflos ausgehebelt werden können, wirft ein übles Licht auf den Zustand unserer Politik und unseres Rechtsstaats.

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paddy_reilly 05.06.2017, 11:22
29. Sollen sie mich doch ...

... verfolgen, wenn ich durch die Gänge irre, weil sie mal wieder alles umgeräumt haben.

Bin gespannt, welche Erkenntnisse sie aus der Tatsache ziehen werden, daß ich vor den Sauerkrautdosen verweile.

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