Forum: Wirtschaft
Gespaltene EU: Mit Deutschland ist kein Euro-Staat zu machen
REUTERS

Die Bundesrepublik muss raus aus dem Euro, um den Rest der Währungsunion zu retten: Großspekulant George Soros hat recht mit dieser Forderung. Denn in der derzeitigen Konstellation zwingt Deutschland den übrigen Euro-Staaten sein Wirtschaftsmodell auf. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

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MPQ 10.04.2013, 12:26
10.

klar kann man immer einen schritt zurück machen, aber man könte auch zwei nach vorne machen: Gemeinsame Politik! Und dieses Ziel ist glaub ich in Europa das Allerwichtigste momentan. Deshalb bin ich der Meinung: Lieber den Euro crashen lassen und daraus lernen, als die Politik der letzen 20 Jahre zerstören und damit Europa zerstören.

Alle tun hier hier immer so als wär deutschland so gut auf eigenen Beinen. In einer globalisierten Welt wird Deutschland aber alleine nicht ansatzweise sich druchsetzen (wirtschtflich, plitisch) können, da braucht es zumindest ein politisch homogenes (Kern-)Europa

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michaelmk 10.04.2013, 12:27
11. deutschland

wurde die macht und vorreiterposition doch aufgezwungen! alles ging bergab und dann hiess es "deutschland mach mal"! ihm vorzuwerfen es wolle die zentrale macht in eu werden ist ja wohk ein witz! abgesehen davon, wer am meissten blechen muss hat in der regel auch das sagen. bei uns läufts schließlich!!

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dowhepole 10.04.2013, 12:29
12.

Wieso wird bei diesem Thema eigentlich immer so verallgemeinert?
'Werden die Schulden dann weiter in Euros bedient, oder in nationalen Währungen? Gibt es einen Run auf die Banken? Kommt es zu politischen Unruhen?
Wenn Deutschland geht, kommen all diese Fragen gar nicht erst auf.'
Diese Aussage halte ich für ähnlich blauäugig wie das 'lasst uns die Nationalwährungen, bzw den Nordeuro einführen und alles wird gut' der AfD, oder das 'Der Euro ist alternativlos' der Bundesregierung.
Ist es für Journalisten nicht möglich, die entsprechenden Folgen mal abzuwägen, ist es für Ökonomen nicht möglich einmal eine ausführliche Studie durchzuführen?

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kolibri73 10.04.2013, 12:32
13. Eine auf Dauer erfolgreiche Waehrungsunion...

bedingt meines Erachtens immer schon ejnen viel hoeheren Grad an politischer Integration. Das ist nur darstellbar in einem europaeischen Bundesstaat, in dem die einzelnen Gliedstaaten begrenzt werden in ihrer Souveraenitaet aehnlich unserer Bundeslaender oder den Bundesstaaten der USA. Das kann man wollen oder auch nicht. Wenn man diese Perspektive der durchgreifenden Aenderung der europaeischen Verfassung Richtung Zentralisation aber ablehnt,dann sollte man sich darueber klar sein,dass das das Ende der Waehrungsunion bedeutet.-

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spon-facebook-10000023552 10.04.2013, 12:33
14. Herrn Münchaus Meinung teile ich...zum ersten Mal!

Bisher teilte ich Herrn Münchaus Meinung fast nie...z.B. zu Eurobonds, die für die Eurozone meiner Meinung nach eine gigantische Sprengkraft besitzen.
Aber dass Deutschland als Konsequenz aus den Euro-Problemen den Euroraum verlässt ist die beste Idee seit langem!
Ich bin der Meinung, dass sich dann viele Probleme in Luft auflösen (wirtschaftliches Ungleichgewicht, sehr verschiedene Akzeptanz von Inflation etc.). Also auf!

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Thorsten_Barcelona 10.04.2013, 12:33
15. War es nicht Mitterand?

Deutsche Verschwörung klingt so als wäre der Euro eine deutsche Idee. War es nicht Mitterand, der den Euro für die Wiedervereinigung wollte?

Wie dem auch sei, dem Rest kann ich mich fast zustimmen. Ich bezweifle, dass der Euro einen Austritt Deutschlands überleben würde. Zumindest einige weitere Länder würden auch nicht bleiben wollen.
Aber ja, wenn die Politik von Merkel so fortgesetzt wird wie bisher, dann wird eines Tages das Chaos ausbrechen. Dann doch besser AfD und wir haben es schneller hinter uns.

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idealist100 10.04.2013, 12:35
16. Wer zuletzt

Zitat von norwood1969
Ich gebe es zu: Vor einiger Zeit habe ich mich über die Meinung von Herrn Münchau noch geärgert, ihn also wissenschaftlich ernst genommen. Inzwischen freue ich mich über seine nächsten beiträge, die mich nun - da ich ihn nicht mehr ernst nehme - einfach schallend lachen lassen. Inhaltlich kann man sich mit dem ganzen Zeug, das er da verbreitet ja nicht auseinandersetzen. Dazu müßte er ja erst mal Ahnung von den Themen haben, über die ein bei SPON schreiben darf. Ich hoffe, dass bei der redaktion von SPON nie jemand merkt, welche Qualität diese Beiträge haben, damit ich noch lange etwas zu lachen habe :-)
Wer zuletzt lacht hat meistens die besseren Karten. Wir haften inzwischen mit 250.-Mrd über den ESFS/ESM und mit Target2 Aussenständen mit 800.-Mrd. Also ist 1 Billion die der Deutsche Steuerzahler als Zinsen nebst Abstottern oder Inflation bezahlen darf. Wenn diese Wahrheit einmal publick gemacht würde könnte hier aber richtig NATIONAL gewählt werden und dann viel Spass >Europa< Also lieber heute raus aus dem Euro, wäre zwar erst einmal schmerzhaft aber die anderen Länder könnten sich besser erholen.

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Hank the voice 10.04.2013, 12:35
17. Alternative für Deutschland Wählen

Auch wenn Herr Sorros oder Herr Müchau nicht die sind auf die ich Hören würde. Zumindest einer von beiden versteckt hinter seinen Äußerungen wirschaftliche Intressen.

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Frankfurter87 10.04.2013, 12:36
18. Richtig!

Zitat von sysop
Die Bundesrepublik muss raus aus dem Euro, um den Rest der Währungsunion zu retten: Großspekulant George Soros hat recht mit dieser Forderung. Denn in der derzeitigen Konstellation zwingt Deutschland den übrigen Euro-Staaten sein Wirtschaftsmodell auf. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.
Sowas kann auf Dauer nicht gutgehen! In einem Waehrungsraum muss es aehnliche Wirtschaftsverfassungen geben! Insofern haben Soros und Muenchau recht. Allerdings waere die Alternative fuer die gemeinsame Eurozone, dass Deutschland italienische oder griechische Verhaeltnisse uebernimmt. Oder eben unveraenderte Verhaeltnisse in den Problemlaendern bei einem Auseinanderbrechen des Euro. Ob die das aber so wollen?... Schoene Gruesse

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xaphier 10.04.2013, 12:36
19.

Euro-Bonds sind die schlimmste aller Lösungen, weil damit lediglich ein "Weiter So" formuliert wird und am Ende die Ganze Eurozone in derselben Misere ist wie jetzt die Südländer.

Es gibt nur zwei Lösungen für das Problem:
a) Der Große Schuldenerlass für Staatsschulden. (Vermutlich politisch nicht durchsetzbar, weil nahe am Weiter So)
b) 4% Inflation bei max. 1% Zusatz. (Vermutlich die beste Lösung, insbesondere wenn Staatsausgaben dabei nicht ausgeweitet werden.)

Der wichtigste Punkt ist: Egal wie man es dreht und wendet, am Ende ist die Kapital-gedeckte Rente weg... wer immer anderes Gedacht hat ist selber schuld.

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