Forum: Wirtschaft
Gestoppter Kriegsschiff-Deal: Frankreich zahlt 949.754.849 Euro an Russland
AFP

Wegen der Ukraine-Krise stoppte Frankreich die Lieferung von zwei "Mistral"-Kriegsschiffen an Russland. Dafür zahlt die Regierung jetzt knapp eine Milliarde Euro. Die Gesamtkosten könnten laut einem Zeitungsbericht doppelt so hoch liegen.

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schattenrose 03.09.2015, 07:49
1. Da sieht man mal ...

Was man mit Waffen und Rüstung verdienen kann! Da es aber keinesfalls zu einer friedlichen Welt beiträgt Waffen zu in ihr zu verteilen, ist es äußerst unethisch!

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goethestrasse 03.09.2015, 07:53
2. klar.. Ägypten..

..der Hort der Freiheit. Tolle Idee
Und natürlich wird sich das Frankreich auf sein Defizit anrechnen lassen bzw. Solidarität der anderen €-Länder erbeten. Juncker und Draghi werden es schon gutheissen.

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dumwibrod 03.09.2015, 07:56
3. Sofort zuschlagen

Wir sollten die Dinger kaufen.
Dann hätte die Bundeswehr wenigstens irgendwas, das funktioniert!

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Sonia 03.09.2015, 08:03
4. Dann kaufen sie eben in China

Vom frz. Teil meiner Familie weiß ich, wie wütend die Mehrheit der Franzosen darüber ist, es kostet nämlich Jobs in den Werften. Jahrelang wurde an den Schiffen gebaut. Während die großen englischen u. amerikanischen Konzerne weiterhin über Drittländer ihre Geschäfte betreiben, wird hier heuchlerisch was vollzogen, was wirtschaftlich dem ohnehin angeschlagenen Frankreich schadet. Unsere Bauern sind die Opfer dieser irren Politik, die Türken machen jetzt große Obst- und Gemüsegeschäfte mit Russland.

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joG 03.09.2015, 08:05
5. Früher hätte. ...

....man die boote nach Griechenland verkaufen können. Da nahm man etwas Geld in die Hand und begrüßte den griechischen Partner mit Handschlag, während unsere Staatsanwaltschaft in andere Richtung schaute. Aber nun sind sie zu pleite.

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christian10 03.09.2015, 08:10
6.

Können diese beiden Schiffe nicht der Beginn einer europäischen Armee sein? Sie sind ideal für auslandseinsätze.

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Duzend 03.09.2015, 08:10
7. Tja, so schliesst sich ein Kreis

Kein Problem für Frankreich, die ham's ja. Wenn Putin mit der knappen Milliarde das tut, was Despoten mit Geld immer tun, wenn sie sich's nicht geradewegs in die eigenen Taschen stecken, dann bringt er es fein vetternwirtschaftlich unter seine Leute, von wo aus es über Alkohol- und Drogenkonsum, geschmuggelte Autos und Puffbesuche entweder direkt bei der CIA landen oder sonst in die Spielcasinos dieser Welt gelangen wird. Dort wiederum wird sich einer wie Sheldon Adelson seiner annehmen, der bekannt ist für sein jederzeit offenes Ohr gegenüber Mächtigen, die mit der Welt das tun, was ihm vorschwebt: Krieg und Zerstörung über die Andersgläubigen und Abtrünnigen bringen. Und dieses letzte Geschäft betreibt wiederum niemand so effektiv wie die CIA, bisweilen getarnt als NATO oder "Werteverteidigung". Auch aus ihren Kriegskassen könnte sich die französische Wirtschaft zur Not wieder neu bestücken. Es nimmt sich also nicht viel.

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regula2 03.09.2015, 08:19
8. Sanktionsgeld

Unterliegt dieses Geld nicht den internationalen Sanktionen gegen Russland ? Im Zweifel müsste es bis zum Abschluss der Prüfung eingefroren werden.

So wird normalerweise mit Geld von Rechtsbrechern verfahren und das Russland das internationale Recht gebrochen hat, wird doch wohl niemand ernsthaft bestreiten..

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auweia 03.09.2015, 08:20
9. Spannung steigt.

Wer kauft den Franzosen die Schiffe ab?
Für mich ein heißer Kandidat: Kanada. Die Kanadier müssen gerade inIhre Präsenz in der Arktis ausbauen und da sind die speziell eisverstärkten Träger eine ute Wahl. Auch in Südamerika gibt es Bedarf; Chile und Argentinien sollen interessiert sein, nachdem Brasilien vor kuzem auch ein französisches (Vorgänger-)Modell erworben hat.
Neu im Rennen: Ägypten. Die haben von Russland gerade Kamov-52-Kampfhubschrauber erworben. Es handelt sich wahrscheinlich um die navalisierte Version die Putin jetzt nicht mehr benötigt. Genau für die waren die nach russischen Wünschen modifizierten Schiffe ausgelegt.
Persönlich wäre ich ja immer noch für einen Kauf durch die deutsche Marine....

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