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Gesundheit am Arbeitsplatz: Wer krank zur Arbeit geht, schadet der Firma

Drei von vier Angestellten schleppen sich zur Arbeit, auch wenn sie krank sind. Die wenigsten schickt der Chef wieder nach Hause. Jetzt zeigt eine Studie: Wer ins Büro geht, statt zu Hause zu bleiben, schadet nicht nur sich selbst, sondern auch der Firma.

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zzipfel 07.06.2011, 14:07
40. Bei ner Zigarette? Wollen Sie dass der Mann krank wird?

*kopfschüttel*
Zitat von Nonvaio01
H...Sowas mache ich auch im persoehnlichen gespraech inofficiel, beim kaffeee oder eine Zigarette. Sowas wirkt am besten finde ich.

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alwa 07.06.2011, 14:08
41. Endlich

Wer liebt nicht die tapferen Kollegen, die sich mit Rotznase und Magen-Darm-Grippe noch ins Büro schleppen, jeden mit ihrem Rumgehuste und Geächze nerven, die halbe Kollegschaft anstecken und bei all dem auch noch denken, sie machen was ganz besoners richtig. Bäh, ab ins Bett!

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Hagbard 07.06.2011, 14:30
42. .

Zitat von sysop
Drei von vier Angestellten schleppen sich zur Arbeit, auch wenn sie krank sind. Die wenigsten schickt der Chef wieder nach Hause. Jetzt zeigt eine Studie: Wer ins Büro geht, statt zu Hause zu bleiben, schadet nicht nur sich selbst, sondern auch der Firma.
Bei mir war es seinerzeit nicht das Büro, sondern die Werkstatt. Wegen geringfügigen Beschwerden bin ich nie zuhause geblieben. Wenn ich krank war, aber immer.

Zu einem Kollegen habe ich (damals Stift im ersten Lehrjahr - vorlaut, aufmüpfig und mit jener Klugscheißerigkeit gesegnet, die nur Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren eigen ist) das auch geraten: "Geh nach Hause und kurier Dich aus, das ist gescheiter." Der hat mich angeschaut, als hätte ich eben vorgeschlagen, er solle doch etwas Metallspäne unter sein Müsli rühren.

Jetzt bin ich 20 Jahre selbständig und handhabe das erst recht so. Ist ist wirklich vernünftiger.

Ich glaube aber - Studie hin oder her - dass es nicht so einfach ist, sich gegen Erwartungshaltung der Firma und den eigenen Stolz durchzusetzen.

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rtavi 07.06.2011, 14:30
43. .

Zitat von Nonvaio01
Hallo, also wer dazu eine Studie braucht der solltre lieber einen anderen Beruf suchen. Natuerlich schadet es einer Firma mehr wenn leute sich halb Krank zu Arbeit schleppen. Ich hab schon leute nach hause geschickt. Nicht weil die mir leid taten (auch das) aber mehr weil ich nicht will das der rest auch noch Krank wird. Ausserdem ist die productivitaet eines Kranken sowiese bei fast null, und die fehler quote erhoeht sich automatisch. Mir ist es nicht wichtig ob ich eine Krankmeldung bekomme oder nicht. Ich traue meinen leuten, schliesslich habe ich diese ja auch eingestellt. Ich regle das so, der papierkram mit HR ist mir zu aufwending... Wenn einer Krank ist ruft der an, und sagt mir wann ich Ihn wieder zurueck erwarten kann. Wenn ich der meinung bin er ist zu oft Krank dann werde ich es Ihm sagen. Sowas mache ich auch im persoehnlichen gespraech inofficiel, beim kaffeee oder eine Zigarette. Sowas wirkt am besten finde ich.
Bei uns im Büro läuft es Gott sei Dank auch so, dass der Chef kranke Kollegen nach Hause schickt. Zum einen wird so die allgemeine Ansteckung durch Bazillenschleudern verhindert und zum anderen hat sich auch immer wieder gezeigt, dass ein Infekt zu Hause im Bett sehr viel schneller auskuriert wird als im Büro bei der Arbeit (von wegen Tee von der Sekretärin). Das setzt natürlich voraus, dass die entsprechenden Kranken auch wirklich ins Bett gehen und sich nicht von Familie oder Haushaltspflichten in Beschlag nehmen lassen.

Ein Arztbesuch und die damit verbundene Krankschreibung ist allerdings auch für die Firma wichtig, da bei der Einreichung selbiger von der Krankenkasse ein Teil des Gehalts des Kranken übernommen wird. Und dass kann sich bei mehreren Fehltagen schon zu beträchtlichen Summen läppern.

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cokommentator 07.06.2011, 14:33
44. .

Zitat von meinmein
"Bei uns im öffentlichen Dienst..."
Sie sind im gesamten öffentlichen Dienst tätig? Sind Sie Bundespräsident oder vergleichbares?
Der öffentliche Dienst ist so vielfältig wie die freie Wirtschaft. Es gibt so ne' und so ne' Chefs und Personalabteilungen.
Verraten Sie uns doch in welcher Behörde Sie arbeiten. Dann könnte man denen mal ihr Prüfungsamt oder den zuständigen Rechnungshof vorbeischicken... Gründe für eine Überprüfung gäbe es offensichtlich genug.

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Celegorm 07.06.2011, 14:33
45. ...

Zitat von lmra
Viele Menschen sind schon zu echten Weicheiern geworden, dabei sind über 10 Tage Urlaub, Krankenversicherung etc doch echter Luxus.
Aber ja, das waren früher noch richtige Männer, die sich hirnlos ins frühe Grab malocht haben..

Wie so viele übersehen Sie allerdings schon alleine den simplen Umstand, dass in der heutigen Arbeitswelt durchwegs Qualität wichtiger als Quantität zu betrachten ist. Selbst wenn das auf dem Baumwollfeld oder im Steinbruch, damals in den guten alten Zeiten, anders war, heute profitiert ein Unternehmen i.d.R. von einem kompetenten und effizienten Mitarbeiter, der in seiner Präsenzzeit produktiv ist. Und damit das so bleibt gibt man dem dann lieber mal ein paar Wochen Urlaub als ihn wie einen Ackergaul ausbrennen zu lassen. Fähige "Weicheier" sind halt sinnvoller als nutzlose "Kerle".

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Eva K 07.06.2011, 14:34
46. Ein Tag für dreißig

Wenn ich es in den vergangenen Jahren gemerkt habe, daß ich mir eine Rüsselpest eingefangen habe, bin ich zum Arzt und habe mich zwecks ordentlichen Auskurierens zwei Tage aus dem Verkehr ziehen lassen, statt mich ins Büro zu schleppen. Produktiv wäre ich dann sowieso nicht gewesen, gedankt hätte es mir auch keiner, und statt dessen das Gefluche der anderen zu hören, ich würde sie ja alle anstecken... nee! Nachteile im Job habe ich davon nie gehabt, aber vielleicht lag das einfach daran, daß ich das auch nie ausgenutzt habe und nicht wegen jedem Killefitz einen auf leidend gemacht habe.

Allerdings habe ich immer noch das abschreckende Beispiel eines Teamleiters vor Augen, der sich trotz fiebriger Erkältung pflichtbewußt in sein Büro quälte, weil er meinte, seine wichtigen Projekte duldeten keinen Tag Aufschub. Gute vier Wochen Bettlägerigkeit und eine deftige Lungenentzündung später spielte das dann auch keine Rolle mehr. Meine Konsequenz daraus: Kein Mensch und keine Arbeit ist so wichtig, nicht mal einen Tag warten zu können, aber wichtig genug, einen Ausfall von vier Wochen inakzeptabel zu machen.

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ACroonen 07.06.2011, 14:41
47. -

Zitat von sysop
Drei von vier Angestellten schleppen sich zur Arbeit, auch wenn sie krank sind. Die wenigsten schickt der Chef wieder nach Hause. Jetzt zeigt eine Studie: Wer ins Büro geht, statt zu Hause zu bleiben, schadet nicht nur sich selbst, sondern auch der Firma.
kann ich nur bestätigen:

Job1: Ungeschriebene Regel: Wer aufstehen kann, kann noch arbeiten Folge: 7 Infektionen innerhalb eines Jahres. Belegeschaft ständig krank. Fehltage: unglaublich viele! Schlimmste Atemwegsinfekte an denen ich Wochenlang laborierte.

Job2: Regel: Wer sich krank fühlt bleibt zu hause und ruht sich aus. Attest erst am 3. Tag Folge: Infektionskrankheiten bei mir und den Kollegen so gut wie unbekannt. Wenn ich mich dennoch 1-2 mal im Jahr so fühle als würde mich ein Infekt überrennen: Sofort ins Bett und ausruhen. In 90% der Fälle bin ich dann am nächsten Tag arbeitsfähig und vor allem gesund.

Dahr beim Einstellugsgespräch mal dezent nach der Krankenregelung fragen. Wenn das Unternehem es zu streng nimmt lieber einen Bogen drum machen. Allein schon der eigenen Gesundheit zu liebe.....

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deppvomdienst 07.06.2011, 14:43
48. Die Geister, die ich rief ...

Zitat von sysop
Drei von vier Angestellten schleppen sich zur Arbeit, auch wenn sie krank sind. Die wenigsten schickt der Chef wieder nach Hause. Jetzt zeigt eine Studie: Wer ins Büro geht, statt zu Hause zu bleiben, schadet nicht nur sich selbst, sondern auch der Firma.
Ziemlich blödsinnige Beschreibung der Situation!

Ich gehöre auch zu denen, die sich lieber ins Büro schleppen, ........ als zum Arzt zu gehen, dort 3 Stunden im Wartezimmer zu sitzen und mir die Krankschreibung abzuholen. Dass die dann bis zum Wochenende läuft und es mir am nächsten Tag schon wieder besser geht, tut daran sein Übriges!

Wir brauchen Firmen mit einer inneren Kultur, die es - im Normalfall - dem Arbeitnehmer erlaubt krank zu sein, ohne sich das vom Arzt attestieren lassen zu müssen: grippaler Infekt, Migräneattacke oder der Magen-Darm-Virus sollten eben keine unmittelbaren Anlässe für den Arztbesuch sein dürfen!

Noch schlimmer wären aber die laut Artikel heranzuzüchtenden Typen, die theatralisch auf krank machen und damit beim Chef Punkte sammeln, dass der sie von ihrem Leiden erlöst und nach Hause schickt!

Also - wieder her mit den 3 Karenztagen, an denen der Chef NICHT auf den gelben Zettel bestehen darf - aber auch eine viel schnellere Kündigungsmöglichkeit für diejenigen, die dieses Recht exzessiv ausnutzen und glauben, bei jedem Zipperlein zu Hause bleiben zu dürfen! Das ist viel schlimmerer Betrug / Diebstahl, als im Betrieb einen Kuli mitgehen lassen

Aber am Schlimmsten sind in diesem Konzert die Ärzte: die fragen noch nicht mal nach den konkreten Belastungen am Arbeitsplatz! Aber es macht einen erheblichen Unterschied, ob der Bürohengst oder der Busfahrer Durchfall hat! Der Eine kann zwischendurch mal auf die Toilette, ...

Aber am Idiotischsten wird es, wenn auf einmal die Tatsache, dass jemand einen weiten Anfahrtsweg hat, zur Grundlage der Krankschreibung wird "ich kann halt nicht fahren". So jemand müsste sich stattdessen Urlaub nehmen, wenn er ansonsten eine sitzende Tätigkeit hat!

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carlo1402 07.06.2011, 14:44
49. Weltklasse!

Zitat von Nonvaio01
Hallo, also wer dazu eine Studie braucht der solltre lieber einen anderen Beruf suchen. Natuerlich schadet es einer Firma mehr wenn leute sich halb Krank zu Arbeit schleppen. Ich hab schon leute nach hause geschickt. Nicht weil die mir leid taten (auch das) aber mehr weil ich nicht will das der rest auch noch Krank wird. Ausserdem ist die productivitaet eines Kranken sowiese bei fast null, und die fehler quote erhoeht sich automatisch. Mir ist es nicht wichtig ob ich eine Krankmeldung bekomme oder nicht. Ich traue meinen leuten, schliesslich habe ich diese ja auch eingestellt. Ich regle das so, der papierkram mit HR ist mir zu aufwending... Wenn einer Krank ist ruft der an, und sagt mir wann ich Ihn wieder zurueck erwarten kann. Wenn ich der meinung bin er ist zu oft Krank dann werde ich es Ihm sagen. Sowas mache ich auch im persoehnlichen gespraech inofficiel, beim kaffeee oder eine Zigarette. Sowas wirkt am besten finde ich.
Was für ein Unternehmen haben Sie denn? Ist ja ohne Worte.

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