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Gesunkener Goldpreis: Schweizer Notenbank macht neun Milliarden Franken Verlust
REUTERS

Der Einbruch des Goldpreises belastet die Bilanz der Schweizerischen Nationalbank. Weil das Edelmetall so stark an Wert verloren hat, verzeichnet die Notenbank einen Verlust von neun Milliarden Franken. Damit fällt die Gewinnausschüttung an Bund und Kantone aus.

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krassopoteri 06.01.2014, 12:16
140.

Zitat von Thomas Kossatz
Wer glaubt, in einer modernen Gesellschaft können man Geld durch Gold ersetzen, lebt in einem früheren Jahrhundert. Damit Sie Ihre Antwort in SPON Forum posten können, müssen sie dann vorher ein Tütchen Goldstaub an ihren Provider senden.
Sie sich ja ein ganz Schlauer.
Geld war noch nir zu 100 % mit Gold gedeckt.
Es geht nur darum einen Standard zu finden der die uferlose Geldschöpfung reduziert und das funktioniert mit einem Goldstandard, in Hinblick auf lange Erfahrungen am besten. Auch heute noch.

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krassopoteri 06.01.2014, 12:21
141.

Zitat von fprester
Die typische Theorie von EU-Befürwortern. Die Schweiz hat (leider) viele Gesetze der EU nachvollzogen. Aber nur weil die Schweizer Regierung auf Teufel komm raus in die EU will (man möchte halt auch gerne auf dem periodischen Gruppenfoto der EU-Räte stehen). All diese Gesetze haben nur die Regulierungsdichte in der Schweiz erhöht, sonst gar nichts.
Nur die Wenigsten wollen in die EU, sie wären auch bescheuert, wenn sie das wollten.
Die Schweizer hatten keine andere Wahl als ihre Gestze, denen der EU anzugleichen. Überlegen Sie mal wieviel die Schweiz aus den EU - Länder importiert und wieviel exportiert wird. Das sind weit über 50 %.

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Thomas Kossatz 06.01.2014, 12:23
142.

Zitat von muellerthomas
Offenbar nicht: Der Goldpreis ist von 1982 (also bereits nach dem starken Einbruch) bis 2002 um ein Drittel gefallen. Ansonsten Zustimmung.
Legen Sie eine längere Zeitachse an, dann stimmt es. Natürlich nur in Näherung. Sie werden auch Zeitabschnitte über Jahrzehnte finden, wo der Wert über Inflationsrate stieg, am Ende aller Tage dürfte sich das ausgleichen. Und nochwas: In welcher Währung rechnet man das ganze? In Dollar betrachtet sieht das ganze wieder anders aus als in Euro, weil hier die Wechselkurse sich auswirken.

Jedenfalls sind wir uns in einem einig: Der große Bringer ist Gold nicht, aus Renditegründen gehört es nicht ins Portfolio, eher zur Sicherheit.

Hinter den Goldvermarktern stehen oft Finanzierungsfirmen, die arme Säue dazu bringen, im Vertrauen auf hohe Renditen Gold auf Kredit zu kaufen. Die Kredite werden schnell weiterverscherbelt, das Gold interessiert die nicht. Die würden den Leuten auch Haferschleim aufschwatzen, wenn es dafür einen Markt gäbe und man damit Kredite unter das Volk bringt.

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hackelberg 06.01.2014, 12:23
143.

Zitat von krassopoteri
Wann oder auf welchem Niveau zum Euro ist denn der CHF wieder normal? Das müssen Sie mal erklären. Wenn die SNB das wahr machen würde, worüber sie laut nachdenkt, nämlich den Franken frei zu geben, dann müssen sie für den bald zwei Euro bezahlen. Das allerdings kann sich die Exportnation Schweiz eigentlich nicht erlauben, deshalb wird es auf längere zeit so bleiben wie es ist.
wenn die preise für güter und dienstleistungen einigermassen in relation sind. also +- 20% mehr nicht bei nachbarn. nicht vergessen, die schweiz hat nur eine aussengrenze, die zur eu.

bei 2 € je franken wird es 5 jahre dauern und die schweiz ist absolut nicht mehr wettbewerbsfähig.

ausserdem hat sie ihren größten vorteil längst verloren. wenn es zum dritten weltkrieg gekommen wäre, dann wäre die schweiz das einzige land europas gewesen, in dem man überleben könnte. von da aus hätte man europa wiederaufgebaut. das aber ist jetzt nicht mehr zu erwarten.

was also bitte hat die schweiz so besonderes was sie so sicher macht ??

sicher sie haben recht gut aufgestellte industrie, diese befindet sich aber im wettbewerb mit anderen nationen und nicht auf der insel der seligen.

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owain123 06.01.2014, 12:27
144.

Zitat von krassopoteri
Wer fordert denn so etwas? Das ist mir neu.
Das ist doch genau, dass wovon Sie die ganze Zeit schwafeln. Mann soll sein Geld in Gold anlegen und wie dumm doch alle sind, die noch normales Geld haben.

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Thomas Kossatz 06.01.2014, 12:28
145.

Zitat von krassopoteri
Aber sie steigt immer noch höher als das Wirtschaftswachstum und das schon seit langem.
Falsch. Schauen Sie sich ganz einfach die aktuellen Geldmengenentwicklungen an. Die Geldmenge wächst seit langem langsam.

Es ist erstaunlich dass insbesondere Deutsche am Rande einer Deflation Angst vor einer Inflation haben.

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krassopoteri 06.01.2014, 12:28
146.

Zitat von MTBer
. . . die gleiche Ware in Weil am Rhein preiswerter ist als in Basel.
Etwas sehr kurz gegriffen.
In der Schweiz wird zur Zeit über einen Mindestlohn von CHF 4.000 im Monat gestritten, das macht umgerechnet ca. € 25,00 die Stunde aus.
Über welche Beträge spricht man in Deutschland?
Sie können es mir sagen, es ist mir entfallen.
Von welcher Warte aus, ist der CHF überbewertet? Sagen Sie es uns.

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MTBer 06.01.2014, 12:29
147. Und was der Bäcker . . .

Zitat von muellerthomas
Gerade die ARD-Börse ist leider für derartige Thesen sehr empfänglich. Zerohedge manipuliert selber was das Zeug hält. Wäre schön, wenn die Leute, die alle offiziellen Daten für gefälscht und alle Märkte für manipuliert halten, da ebenso kritisch hinsehen würden. :-) ja, in 100 Jahren lachen dann Sie...
. . . erst einmal lachen wird, wenn er einen Mini-Barren für ein Pfundbrot in Zahlung nimmt.

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Mach999 06.01.2014, 12:29
148.

Zitat von krassopoteri
Nur die Wenigsten wollen in die EU, sie wären auch bescheuert, wenn sie das wollten. Die Schweizer hatten keine andere Wahl als ihre Gestze, denen der EU anzugleichen.
Sie geben selbst zu, dass die Schweiz ihre Gesetze an die EU anpassen muss, also einen Teil ihrer Souveränität de facto bereits abgetreten hat. Aber eine Mitgliedschaft, bei der man dann mitentscheiden könnte, finden Sie bescheuert.

Ich will die Schweiz ja nicht dazu bringen, EU-Mitglied zu werden. Das müssen die Schweizerinnen und Schweizer selbst entscheiden, wie sie ja auch schon seit Jahrhunderten selbst entscheiden, was sie tun und lassen. Aber der Begriff "bescheuert" klingt für mich bei solchen Widersprüchen doch ziemlich unreflektiert.

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rageagainstthemachine 06.01.2014, 12:29
149. Geld "arbeitet"

Zitat von Hilfskraft
Geld muß arbeiten, frei nach Andre Kostolany.
Quatsch mit Soße oder haben Sie schon mal einem Hunderter mit ner Schaufel in der Hand beim Arbeiten zugesehen?
Geld "arbeitet" nicht, es schafft keinen Mehrwert, genau so wenig wie eine Schaufel selbsttätig den Garten umgräbt.

Das "arbeiten" von Geld impliziert sich nur daraus dass sich ein anderer verschuldet.

Wozu das führt können Sie an den angehäuften Schuldenbergen weltweit sehen die niemals zurück gezahlt werden können.
Bis es zum Default der Schuldner kommt (der Staat bzw. letzlich die Allgemeinheit der Bürger) profitieren einige wenige an der Spitze dieses Ponzi Schemas.
Bis es nach einem "Reset" wieder genau so weiter geht, bis zum nächsten "Reset".
"Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“
Henry Ford

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