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Gesunkener Goldpreis: Schweizer Notenbank macht neun Milliarden Franken Verlust
REUTERS

Der Einbruch des Goldpreises belastet die Bilanz der Schweizerischen Nationalbank. Weil das Edelmetall so stark an Wert verloren hat, verzeichnet die Notenbank einen Verlust von neun Milliarden Franken. Damit fällt die Gewinnausschüttung an Bund und Kantone aus.

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owain123 07.01.2014, 16:41
290.

Zitat von rageagainstthemachine
Was ist denn daran skurril? Jemand der wenig hat, hat ganz genau das gleiche Bedürfnis seine Schäfchen möglichst im Trockenen zu halten wie der Multi- Millionär / Millardär, nur eben auf zahlenmäßig geringerem Niveau. Wer sagen wir 100k€ oder 200k€ auf der hohen Kante hat, weil er ein Arbeitsleben lang gespart u. für`s Alter vorgesorgt hat u. davon nun wiederum angenommen ca. 10-20% in Gold anlegen möchte, der ist deshalb noch lange nicht reich oder ein Großinvestor oder gar verrückt. Wieso also sollte der sich nicht, wenn er das möchte u. z.B. weil der den 3D TV schon hat, auch ein paar Unzen zulegen (die Menge Gold aus dem Beispiel oben passt in etwa in eine Faust), ganz entsprechend seinen finanziellen Möglichkeiten eben. Skurill finde ich daran allenfalls Ihre Einstellung der kleine Mann hätte keine "Risiken abzudecken".
Skuril finde ich mit welchen Vermögen hier herumhantiert wird. Gestern hat jemand von 10000 Euro jährlich allein für die Altersvorsorge gesprochen jetzt auch wieder ein so komischer Betrag. Familien werden sich hart tun solche Werte zu sparen, vorallem wenn sie sich ein Eigenheim oder Wohnung zulegen wollen.

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karl-felix 07.01.2014, 18:12
291. Was

Zitat von owain123
Skuril finde ich mit welchen Vermögen hier herumhantiert wird. Gestern hat jemand von 10000 Euro jährlich allein für die Altersvorsorge gesprochen jetzt auch wieder ein so komischer Betrag. Familien werden sich hart tun solche Werte zu sparen, vorallem wenn sie sich ein Eigenheim oder Wohnung zulegen wollen.
glauben Sie denn, was zur Alterssicherung notwendig ist ? Bei einem VW-Arbeiter z.B. sind es schon rund 10.000 Euro im Jahr. Das ist nun einmal so.
Traditionell hatten früher die Handwerksmeister zur Alterssicherung gerne ein 6 Familienhaus, 1 Wohnung selbst bewohnt und 5 vermietet.

Da sind Sie ganz schnell bei einer Million Euro. Ist eben so, was früher die DM-Beträge, sind heute Euro-Beträge obwohl jeder die Inflation kleinredet.


Aber genau aus dem Grund, den Sie nennen, zwingt der Staat die Menschen eben solche Beträge zur Alterssicherung zurückzulegen, damit nicht nachher die Kinder mit den Alten ins Jammerholz gehen.
Und alle die kleinen ein Mann Betriebe, die kleinen Selbstständigen die nicht gesetzlich versichert sind müssen solche Beträge ansparen. Und das sind Millionen Menschen. Denen bleiben oft keine 6 Euro Stundenlohn übrig. Die trifft dann die Niedrigzinsphase existentiell- früher profitierten die vom Zinseszinseffekt . Heute sind für die Goldbeimischungen von 5-10% durchaus attraktiv.

Das gibt eine Massenwanderung zu den Sozialämtern in 20-30 Jahren, weil es Menschen gibt, die solche Grössenordnungen skurril finden. Das Jammerholz ist mit der ges.Rentenversicherung erst aus dem kollektiven Bewusstsein der Deutschen geschwunden.

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mitbestimmender wähler 07.01.2014, 18:33
292. Nun bei jeder Goldbaisse kauften Die zu

Zitat von krassopoteri
Die SNB ist eher eine Zeitbombe der Eidgenossen, die denen jederzeit um die Ohren fliegen kann. Mit 450 Milliarden Devisenreserven, was ca. CHF 70.000 pro schweizer Bürger ausmacht, sitzen die auf einem Pulverfass. Die SNB setzt mit einem Eigenkapital von vielleicht 5-6 % auf steigendem Euro- und Dollarkurs. Was kostet es den Schweizern, wenn z.B. der Eurokurs auf 1:1 sinkt? Im Übrigen Gold haben die nur noch für ca. 40 Milliarden in der Bilanz. Der Hebel bei den Devisenbeständen ist ungleich höher. 1 ct Euroverlust gegenüber dem CHF kosten den Schweizern minimum 1 Milliarde CHF.
Das wären bei den 1040 Tonnen Gold der SNB

etwa 32050.-Euro/Kg Gold.

KEIN SCHLECHTER DURCHSCHNITTLICHER EINKAUFSPREIS ;-)

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krassopoteri 08.01.2014, 23:23
293.

Zitat von mitbestimmender wähler
Das wären bei den 1040 Tonnen Gold der SNB etwa 32050.-Euro/Kg Gold. KEIN SCHLECHTER DURCHSCHNITTLICHER EINKAUFSPREIS ;-)
Erklären Sie mal, was Sie damit sagen wollen.

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krassopoteri 08.01.2014, 23:28
294.

Zitat von TS_Alien
Und der Rest des Buchgewinnes wandert an den Bund und an die Kantone. D.h. es sind Milliarden abgeflossen, die gar nicht eingenommen worden sind. Und die fehlen jetzt.
Der Bund und die Kantona haben zwar auf knapp 700 Millionen gewartet aber dieses Jahr werden sie wohl darauf verzichten müssen. Das ist ein schlag ins Kontor, der Kanton Zürich hatte die errechneten 116,5 Millionen CHF schon fest verplant. Da werden einige die Gürtel enger schnallen müssen. Es kann allerdings noch schlimmer kommen, wenn die SNB pleite macht.

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maxbee 08.01.2014, 07:46
295.

Zitat von Hilfskraft
diese Schweizer Banken? Deswegen habe ich mich beim Goldkauf extrem zurück gehalten.
Der Verlust der Schweizer Nationalbank stammt nicht daher, dass diese Gold gekauft hat, sondern aus der rückläufigen Bewertung der vorhandenen Goldbestände von 1040 Tonnen.

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frenchcurry 09.01.2014, 23:59
296.

Zitat von krassopoteri
Wo ist das Problem? Auf Dauer kann man den Goldpreis nicht manipulieren. Die SNB wird in naher Zukunft keine Probleme haben wegen ihrer Goldbstände im Wert von jetzt noch ca. 32 Milliarden sondern mit den Devisenbeständen, Dollar und Euro im Wert von ca. 450 Milliarden.
Die anderen Notenbanken mit Goldbeständen betrifft das nicht?

Mal abgesehen davon: wie gross ist denn der Verlust bei den Deutschen
(virtuellen) Goldreserven?

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frenchcurry 09.01.2014, 00:01
297.

Zitat von muellerthomas
Wie kommen Sie darauf?
Vielleicht weil diverse Anleihen nichts mehr wert sind?

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frenchcurry 09.01.2014, 01:18
298.

Zitat von rageagainstthemachine
Und wo genau sehen Sie da noch "viel Luft" nach unten bei Preisen die schon jetzt bei oder sogar unter den derzeitigen durchschnittlichen Herstellungskosten liegen? Natürlich, mit aus dem Nichts gezauberten US$ lässt sich jeder Rohstoff auf diesem Planeten nahezu gegen Null manipulieren. Aber selbst das funktioniert nicht ewig. Im übrigen hat der Preis von Gold, abgesehen davon das er heute von Zentralbanken manipuliert wird, wenig bis nichts mit seiner "Verwendbarkeit" zu tun. Diamanten haben auch nur begrenzte techn. Einsatzmöglichkeiten und werden "nur" als Schmuck verwendet und waren und sind trotzdem ggf. wertvoll. Das gleiche gilt für Kunst. Einen Van Gogh kann man auch "nur" an die Wand hängen und anschauen.....
man könnte ihn übermalen?

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owain123 09.01.2014, 16:41
299.

Zitat von karl-felix
glauben Sie denn, was zur Alterssicherung notwendig ist ? Bei einem VW-Arbeiter z.B. sind es schon rund 10.000 Euro im Jahr. Das ist nun einmal so.
10000 Euro jährlich für die Altersvorsorge + normales Sparen für Urlaub, Auto, Familie, Waschmaschine usw.

Erzählen Sie keine Märchen.

Zitat von karl-felix
Traditionell hatten früher die Handwerksmeister zur Alterssicherung gerne ein 6 Familienhaus, 1 Wohnung selbst bewohnt und 5 vermietet. Da sind Sie ganz schnell bei einer Million Euro. Ist eben so, was früher die DM-Beträge, sind heute Euro-Beträge obwohl jeder die Inflation kleinredet.
Märchenstunde

Zitat von karl-felix
Aber genau aus dem Grund, den Sie nennen, zwingt der Staat die Menschen eben solche Beträge zur Alterssicherung zurückzulegen, damit nicht nachher die Kinder mit den Alten ins Jammerholz gehen.
Wer kann den monatlich 800 € zur Seite legen, ein normaler Arbeitnehmer jedenfalls nicht.

Zitat von karl-felix
Und alle die kleinen ein Mann Betriebe, die kleinen Selbstständigen die nicht gesetzlich versichert sind müssen solche Beträge ansparen. Und das sind Millionen Menschen. Denen bleiben oft keine 6 Euro Stundenlohn übrig. Die trifft dann die Niedrigzinsphase existentiell- früher profitierten die vom Zinseszinseffekt . Heute sind für die Goldbeimischungen von 5-10% durchaus attraktiv.
Wer so wenig verdient wie Sie hier behaupten, der hat kein Geld für Gold übrig. Der ist froh, dass er über die Runden kommt. Also weiter Märchenstunde.

Zitat von karl-felix
Das gibt eine Massenwanderung zu den Sozialämtern in 20-30 Jahren, weil es Menschen gibt, die solche Grössenordnungen skurril finden. Das Jammerholz ist mit der ges.Rentenversicherung erst aus dem kollektiven Bewusstsein der Deutschen geschwunden.
Wer bis zu 10 Euro die Stunde verdient, der hat keine 800 Euro monatlich zum Sparen und erst recht nicht für die Altersvorsorge. Wer was anderes behauptet, der erzählt Märchen.
Den Eurogegner geht es einzig und allein um sich selber und seine Kohle die er auf der Bank hat oder im Ausland versteckt hat. Um die normalen Bürger geht es überhaupt nicht.

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