Forum: Wirtschaft
Gesunkener Goldpreis: Schweizer Notenbank macht neun Milliarden Franken Verlust
REUTERS

Der Einbruch des Goldpreises belastet die Bilanz der Schweizerischen Nationalbank. Weil das Edelmetall so stark an Wert verloren hat, verzeichnet die Notenbank einen Verlust von neun Milliarden Franken. Damit fällt die Gewinnausschüttung an Bund und Kantone aus.

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einwerfer 06.01.2014, 11:21
80. Stellt sich eine Frage

Wer gleicht den Verlust jetzt aus ? Sind immerhin fast 1000 Franken pro Einwohner. Oder druckt die Schweizer Nationalbank einfach einen 8-Millionen-Franken-Schein und legt ihn in ihren Tresor ?

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muellerthomas 06.01.2014, 11:22
81.

Zitat von smartphone
Zu den 37 Tonnen sei noch gesagt , daß das geliefere Gold KEIN Altgold ( Prägestempel ) ist sondern NEU erschmolzene Goldbarren sind ..............
Die Info haben Sie woher?


Zitat von
Da stellen sich interessante Fragen ......... Genauso zum neuesten IWF-Bericht , nach welchem Europa seine Geisteshaltung überprüfen soll, sprich eine schnelle (!) Enteignung der Sparer anzustreben ist .........
Das ist kein neuester IWF-Bericht, es gibt keine Vorschläge zur Enteignung.

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verbal_akrobat 06.01.2014, 11:23
82. Gold hat im Privat Bereich seine ganz spezielle Anlegergruppe

In der Regel Beratungsresistent von der eigenen Meinung sehr überzeugte und von daher, Einwandsfakten als angeblich immer unrichtig deklassierende, Zeitgenossen.
Die jetzt wieder mal über ein Viertel ihres Vermögens kurzfristig verloren habe, in den meisten Fällen ja leider dann auch wegen mangelender Diversifikation auch einen Großteil des Ganzen.
Ruhig wirds dann immer an den Stammtischgesprächen um das Thema herum.
Reine Charakterfrage. . Kein Mitleid
Grezze

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krassopoteri 06.01.2014, 11:24
83.

Zitat von Celegorm
Seltsam ist das vielleicht, wenn man von Ökonomie wenig Ahnung hat. Eine "starke" Währung wäre für den "Exportweltmeister" Deutschland durchaus fatal, gerade der restliche europäische Markt (mit seiner dann umso "schwächeren" Währung) würde unter Umständen fast völlig wegbrechen..
So wie bei der DM damals?

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moistvonlipwik 06.01.2014, 11:25
84.

Zitat von UnitedEurope
Komisch, hier im Forum haben doch alle gesagt man müsse unbedingt in Gold investieren, weil die Euro-Zone bald implodiert .........
Tja - Prognosen sind halt schwierig, insbesondere wenn sie sich auf die Zukunft beziehen.

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MTBer 06.01.2014, 11:25
85. Glücklicherweise . . .

Zitat von karl-felix
war wohl ein Fehler. Hätten Sie seit Euro Einführung regelmässig in Gold investiert, hätten Sie Ihr Vermögen vervielfacht. Aber hinterher ist man halt immer schlauer. Alte jüdische Bauernregel, immer einen Teil des Vermögens in Gold halten. Zwischen 10 und 30% sind wohl die gängigsten Empfehlungen. Dumm nur, wer auf diese Streuung seiner Investionen prinzipiell verzichtet , auf seinem Sparbuch kann er zusehen, wie sein Geld täglich weniger wird.
. . . haben die meisten Menschen ja nicht das Problem, fortlaufend ,,zwischen 10 und 30%'' ihres Vermögens in Gold umschichten, gleichzeitig eine Barreserve von 15% halten und den Rest in Immobilien und Aktien investieren zu müssen.

Mann, Mann, Mann, wenn zu meinen Alltagssorgen noch Ihre Probleme hinzukämen, würde ich mich wahrscheinlich auch einer Verschwörungssekte anschließen.

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krassopoteri 06.01.2014, 11:26
86.

Zitat von Thomas Kossatz
Ob es wirklich schlau ist, das Gold nicht mehr an den Haupthandelsorten zu lagern, ist Geschmackssache. .

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hesekiel2517 06.01.2014, 11:27
87. Das..

Zitat von Bahnix
Dass der Goldpreis Schwankungen unterliegt, ist ja nichts Neues! Aber langfristig ist Gold immer noch der Sieger geblieben: Wer sein Gels in Deutschland 1914 in Gold angelegt hatte, konnte der Inflation und dem zweimaligen Währungsumtausch entgehen. Das ist auch in der Schweiz so: Eine 20 Franken Goldmünze, die 1920 20 Franken wert war, kostet heute Fr 231.-. Warten Sie nur, bis Griechenland wieder mal am Rand des Ruins steht, oder Deutschland nicht mehr zahlen kann: Dann wird der Goldpreis wieder steigen!
...wird die Goldkäufer von 1914 heute aber freuen...;-)

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muellerthomas 06.01.2014, 11:27
88.

Zitat von Thomas Kossatz
Grundsätzlich: Gold ist eine Wertanlage mit Inflationsausgleich.
Offenbar nicht:
Der Goldpreis ist von 1982 (also bereits nach dem starken Einbruch) bis 2002 um ein Drittel gefallen.



Ansonsten Zustimmung.

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owain123 06.01.2014, 11:29
89.

Zitat von krassopoteri
Wie kommen Sie denn darauf?
Weil derjenige der 1920 eine Goldmark bekommen hatte jetzt mindestens 100 Jahre alt ist.

Übrigens welche normale Familie kann es sich leisten über eine so lange Zeit Gold zu horten?

Wenn ich sehe, wie viele Familien einen monatlichen Netto Verdienst von 1500 Euro haben + Kindergeld. Die sollen sich dann noch Gold (32 g) im Wert ca. 1000 € zur Geldanlage kaufen? Wer so etwas fordert, macht sich doch nur noch lächerlich.

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