Forum: Wirtschaft
Gesunkener ifo-Index: Deutsche Wirtschaft fürchtet den Abschwung

Die*Angst vor einer Eskalation der Schuldenkrise drückt auf die Stimmung in den deutschen Unternehmen. Der Geschäftsklima-Index des Ifo-Instituts fiel zum vierten Mal in Folge. Manager sorgen sich, dass die Politik bei der Lösung*des Problems*scheitert.

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Zwergnase 21.10.2011, 11:46
10. -

Zitat von deus-Lo-vult
Wie verträgt sich dies mit dem anderen SPON Artikel? "Laut offizieller Prognose wird das verfügbare Einkommen der Arbeitnehmer um fast drei Prozent wachsen."
3 % mehr in der Lohntüte bei 20 % Inflation vielleicht. Ist doch genau so ein Ei, wenn Frau Merkel den Erhalt unserer Sparguthaben verspricht. Die mögen ja bestehen bleiben, aber was man dafür noch kaufen kann, das ist die unbeantwortete Frage.
Die "deutsche Wirtschaft" verkennt, dass ihr Aufschwung in den letzten Jahren heute dem Steuerzahler aufgebürdet wird.

Letztlich Schuld daran ist die Volkspsychologie der Deutschen, die nur glücklich sind, wenn sie schaffen und werkeln. Und wenn man dann noch Exportweltmeister ist (war), dann hebt das den Tonus. Wir sollten an uns arbeiten, mehr relächsen, das Leben geniessen, unsere schöne deutsche Heimat erkunden, öfter mit Freunden bei einem Glas Wein zusammen sitzen, Sirtaki tanzen.
Die vielgeschmähten PIIGS haben uns da einiges voraus.

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huberwin 21.10.2011, 11:46
11. Die deutsche Politik kümmert sich um die falschen Themen

1. Nicht um die Finanzwirtschaft sondern um die Realwirtschaft müßte sie sich kümmern.
2.Der Staat könnte in vielen Bereichen durch Strukturveränderungen viel Geld einsparen.
3.Ausrichtung ihrer Politik auf den Menschen und nicht auf
Geld, geld. geld

4.Die Reallöhne müssen steigen
5.Umverteilung von unten nach oben muß gestoppt werden
6.Bürgerbeteiligung in viel mehr Bereichen

7.Abschaffung dieser unsäglichen Lobbywirtschaft
usw.usw

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Breen 21.10.2011, 11:52
12. Sie lesen hier: Die Wirtschaftsnachrichten von SPON (letzte 24h)

Kurzarbeit - Unternehmen rüsten sich für Abschwung

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...792870,00.html

Konjunkturprognose - Regierung erwartet dickes Lohn-Plus

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...792948,00.html
Prognose für 2012 - Renten sollen um 1,5 Prozent steigen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...793115,00.html
Deutsche Wirtschaft - Es geht uns gut. Es geht uns sehr, sehr gut

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...792973,00.html
Und nun: Gesunkener ifo-Index - Deutsche Wirtschaft fürchtet den Abschwung

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...793155,00.html

Wir schaukeln, wir schaukeln...

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Flightkit 21.10.2011, 11:53
13. Aber, aber....

"Manager sorgen sich, dass die Politik bei der Lösung des Problems scheitert."
Wenn das unsere Manager wirklich denken, dann: Gute Nacht.

Tatsache ist doch, daß unsere Problem erst von diesen Politikern verursacht wurden. Darf ich daran erinnern, daß Merkel, Schäuble als Mitglieder des Kohl-Kabinetts beteiligt waren, als beispielsweise der Maastricht-Vertrag aufgelegt wurde. Das damalige Problembewußtsein, daß diesem Vertrag zugrundelag, war offenbar nur theoretischer Natur, man hat den Vertrag, als er greifen sollte, beiseitegeschoben. Die EZB, damit die gesamte Auflegung des Euro geht ebenfalls in diese Zeit zurück.

Wie können jene Politiker eine Lösung herbeiführen auf einem Gebiet, das sie nachweislich nicht beherrschen?
Solche Tiefe einer Analyse würde ich eigentlich von einem Manager erwarten, sowie die daraus erforderlichen Lösungsansätze, um den uns zukünftig bevorstehenden Problemen zu begegnen.

Denn das Ergebnis einer derartigen Analyse zeigt klar und deutlich, daß nicht nur die Probleme nicht gelöst, sondern im Gegensatz noch sehr viel größer werden, wenn politische, fast schon ideologische Dilettanten am Ruder stehen sowie keine Option besteht, diese ersetzen, entfernen zu können.

Das vereinte Europa ist zu einer Ideologie geworden, die vor allem sämtliche schlechten Merkmale aller übrigen Ideologien in sich zu vereinen beginnt: Sozialistisch. Zentralistisch. Staatsplanwirtschaftlich. Und auf jeden Fall lediglich pseudo-demokratisch, denn ein Machtwechsel mit dem Ziel, unblutig durch Wahlen eine andere Richtung einschlagen zu können ist nicht möglich.

Manager sollten wissen, was zu tun ist.

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kdshp 21.10.2011, 11:57
14. Die Angst

Zitat von sysop
Die*Angst vor einer Eskalation der Schuldenkrise drückt auf die Stimmung in den deutschen Unternehmen. Der Geschäftsklima-Index des Ifo-Instituts fiel zum vierten Mal in Folge. Manager sorgen sich, dass die Politik bei der Lösung*des Problems*scheitert.
Hallo,
na die bundesregierung handelt doch schon und macht druck auf die gewerkschaften:
20.10.2011
Konjunkturprognose
Regierung erwartet dickes Lohn-Plus
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...792948,00.html

Denn steigende löhne bedeutet auch mehr konsum und das wieder ein plus für die unternehmen. Wundert mich das diese einfache VWL weisheit bei den unternehmen nicht bekannt ist. So wollte oder will die FDP doch auch die steuern senken also weniger steuern gleich mehr konsum gleich mehr steuereinnahmen. ES könnte alles so einfach sein.

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nixkapital 21.10.2011, 12:04
15. ...

Zitat von deus-Lo-vult
Wie verträgt sich dies mit dem anderen SPON Artikel?
...gar nicht. Dass ist ja das Problem mit dem Journalismus heutzutage. Jeden Tag wird eine andere mediale Sau durchs Dorf getrieben. Gestern ging es uns noch gut, super-gut (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...92973,00.html), heute stehen die Zeichen schon wieder auf Abschwung und morgen wird dann wieder irgendein anderer Index bejubelt. Was mir heute bei den meisten Medien fehlt, ist ein kritischer Blick und nicht nur das Abschreiben von Verlautbarungen wirtschaftsnaher Institute

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marvinw 21.10.2011, 12:08
16. Mögliche Gegenmaßnahmen gegen Abschwung

1. Abschaffung des Kindergeldes
2. Abschaffung der Feiertage.
3. Einführung der Samstagarbeit.
4. Finanzierung durch PKW-Maut.
5. Finanzierung durch Abschaffung des Kindergeldes.
6. Absenkung von Hartz4

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gsm900 21.10.2011, 12:11
17. Pech für Arbeitnehmer

Zitat von sysop
Die*Angst vor einer Eskalation der Schuldenkrise drückt auf die Stimmung in den deutschen Unternehmen. Der Geschäftsklima-Index des Ifo-Instituts fiel zum vierten Mal in Folge. Manager sorgen sich, dass die Politik bei der Lösung*des Problems*scheitert.
wenn schon der "Fachkräftemnagel" keine Gehaltssteigerungen brahcte, dann gehts mal wieder auf Kosten der Mitarbeiter.

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MasterMurks 21.10.2011, 12:20
18. Nö.

Zitat von Fackus
gerade auf derselben Seite nebeneinander zwei Artikel: 1. Deutsche Wirtschaft: Es geht uns gut. Es geht uns sehr, sehr gut 2. Gesunkener ifo-Index - Deutsche Wirtschaft fürchtet den Abschwung Daraus kann man Folgendes ....
Es gibt noch eine fünfte Möglichkeit: Es wurden zwei völlig gegensätzliche Artikel geschrieben, die je nach Diktion vom Zentralkomitee, ähm, der Bundesregierung veröffentlicht werden sollten, und irgendjemand hat nicht aufgepasst und vesehentlich beide rausgehauen.

Anders kann ich mir zwei Artikel mit völlig gegensätzlicher Aussage innerhalb von 24 h nicht erklären, als dass irgendjemand Mist gebaut hat.

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DanT. 21.10.2011, 12:32
19. Hervorrragend!

Zitat von Zwergnase
... Die "deutsche Wirtschaft" verkennt, dass ihr Aufschwung in den letzten Jahren heute dem Steuerzahler aufgebürdet wird. ...
In einem einzigen Satz genau auf den Punkt gebracht.

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