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Gewerkschaftsstreit: Ver.di-Chef Bsirske stellt sich gegen GDL-Boss Weselsky
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Die Lokführergewerkschaft GDL muss sich Kollegenschelte gefallen lassen. Ver.di-Chef Frank Bsirske kritisiert deren Blockade-Haltung - diese gehe am Ende zulasten von Beschäftigten und Kunden.

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xxbigj 22.10.2014, 17:05
1.

Die Ignoranz der GDL bedroht alle anderen Gewerkschaften. Leute glauben, das es kein Recht zum streiken gibt, dabei steht das in unserem Grundgesetz. Mit solchen übermotivierten Aktionen, schießt sich die GDL selbst ins aus!

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quark@mailinator.com 22.10.2014, 17:18
2. Sozialer Frieden

Der soziale Frieden war einmal DER Standortvorteil Deutschlands ... kaum Streik ... Die Bahn mußte ja unbedingt privatisiert werden ... nun klappt es mit den neuen Zügen nicht, die Preise haben sich verdoppelt und die Streiks werfen die ehemalige Zuverlässigkeit über den Haufen ... ach ja, das Netz ist um ein Drittel kleiner, durch die Gründung der ganzen Minibahnen gibt es keinen einheitlichen Fahrplan mehr, man bekommt für kürzere Strecken das Ticket nicht über die Bahnwebsite gekauft und am Automaten ist es ein getrennter Pfad ... und im Zug kann man Kurzstrecken gar nicht mehr kaufen usw. usf. Ein ELEND. Genau das, was der Kunde NICHT brauchen kann. Obendrein wurden tausende und tausende Jobs gestrichen, welche ärmere Familien ernährten. Also teurer, schlechter und unsozialer. Womit wir wieder am Anfang sind: diese Art Kapitalismus zerstört den Standortvorteil sozialer Friede. Es ist höchste Zeit endlich umzukehren.

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cooner 22.10.2014, 17:21
3. Weselskys Ziel

Er träumt davon, einst selbst verdi-Chef zu werden.

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urdemokrat 22.10.2014, 17:22
4. Nur zu Lasten der Beschäftigten?

Das stimmt so nicht ! Hier werden die Bürger -Bahnreisende- als Geiseln genommen für die Machtgelüste eines ausgerasteten GdL-Chefs. Das ist eine Geiselnahme die mit der originären Aufgaben von Gewerkschaften aber auch garnichts zu tun hat.

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henrikw 22.10.2014, 17:23
5. Angst

"Am Ende geht das zulasten der Beschäftigten wie der Kundinnen und Kunden der Bahn", befand der Ver.di-Vorsitzende."

Mitnichten geht es ihm um das Wohl der Kunden oder Beschäftigten. Er hat Angst, dass vielleicht doch die Diskussion um die Einschränkung des Streikrechts aufkommt und er an Macht verliert.

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notorischernörgler 22.10.2014, 17:25
6.

Es ist wirklich höchste Zeit, das Streikrecht neu zu bestimmen und vor allem die Macht der Gewerkschaften drastisch einzudämmen. Schade, dass die SPD dazu nicht in der Lage ist. Diese Partei erweist sich als zunehmend unfähig, schwierige Situationen zu bewältigen.
Das man irgendwelchen dahergelaufenen Gewerkschaftsführern gestattet, eine ganze Volkswirtschaft zu ruinieren ist schon unglaublich.

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youben 22.10.2014, 17:31
7. Bsirske

lügt ganz einfach. Immer das Gleiche! Den Leuten Angst machen von wegen Arbeitsplätze usw. Man könnte fast das Gefühl bekommen, dass der Bsirske von der Bahn bezahlt wird.

Die GDL macht das einzig Richtige..... Den Möchtegern Geschäftsführern der Bahn die Storn zeigen.
Lange genug wurde das Missmanagement auf Kosten der Arbeitnehmer vertuscht.

Das gilt übrigens für alle Branchen.

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annetteseliger 22.10.2014, 17:34
8. Gerade der Herr Bsirske und seine Super Truppe

sind das Parade Beispiel wie man erfolgreich für die Arbeitnehmer gestaltet und Arbeitsplätze sichert. Waren die nicht auch in den Betriebsräten der Firma Schlecker und im Aufsichtsrat der Baumarktgruppe Praktiker?? Jahrelang haben die Damen und Herren von Verdi zugeschaut und mitentschieden wie diese Firmen runtergewirtschaftet wurden.
Und jetzt der GDL in den Rücken zu fallen ist nicht sehr produktiv.

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robert.c.jesse 22.10.2014, 17:37
9. Die

Die Diffamierungskampagne mit Unterstützung der Medien und der Politik, dieser "überbezahlten" Bahnmanager, scheint Früchte zu tragen. Bei denen geht es nicht um Fairness für die Arbeiter und das Wohl der Kunden. Profit! Profit! Profit! Egal womit!!! Ich hoffe die "Kleine" Gewerkschaft hält durch, den diejenigen die allzuviel Macht haben, Wie Bsirske und Co., haben sich schon längst wieder der Politik dienend unterworfen.

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