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GfK-Umfrage: Deutsche ignorieren Gefahr fallender Preise
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Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.

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andre_22 25.02.2014, 15:10
1. Aha.........

Warum ist es denn so verwunderlich das sich der Verbraucher nicht jammernd in die Ecke wirft wenn die Preise fallen??? Ach was war das früher doch einfach mit den Preisen, Der Wirtschaft und den Finanzen! Deutschland Exportiert ohne Ende. Einzeichen für die gute Wirtschaftliche aufstellung,. Eigendlich etwas auf das man Stolz sein kann aber nein wir sollen uns deshalb schämen weil ja andere Länder das nicht in die reihe bekommen! Wir sollen jubeln wenn etwas teurer wird weils der Gemeinschaft nützt und jammern wenn wir etwas Preiswerter bekommen! Egal wie wir es machen wir machen es falsch!

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divStar 25.02.2014, 15:12
2. Also ich habe lieber erst einmal geringere Preise..

... vor allem im Strombereich wird es die Jahrzehnte lang nicht mehr geben. Also kann ich das, was ich evtl. woanders spare, hier ausgeben. Steigende Preise fürchte ich persönlich viel mehr.

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Zaphod 25.02.2014, 15:12
3. Haushaltsbuch

Juhu, endlich können diejenigen, die akribisch Haushaltsbücher führen, uuns wieder vorrechnen, dass die Preise für 5 kg Nussaufstrich (aber kein teures Markenprodukt) in dem letzten Jahr von 4,5 Euro auf 6 Euro gestiegen sind und daher eine galoppierende Inflation herrscht.

Derartige Beiträge sind immer so lächerlich, da sie nur die spießige Realität der Haushaltsbuchführer abbilden, nicht jedoch die tatsächlichen Verhältnisse.

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ekel-alfred 25.02.2014, 15:14
4. Gefahr?

Zitat von sysop
Deutsche ignorieren Gefahr fallender Preise
Da wir ein Hochpreisland sind, wo vieles eh völlig überteuert ist, können wir uns entspannt zurücklegen. Bis wir eine Deflation erreichen, können die Preise wohl noch sehr lange fallen......

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Diskutierer 25.02.2014, 15:14
5. Inflation / Deflation?

Damit es nicht zu einer Inflation kommt, wird seit Jahren der statistische Warenkorb frisiert. Man nehme einfach alles, was in Massen günstig produziert oder subventioniert wird und entferne den Rest. Gefühlt bleibt dem Bürger halt unterm Strich nicht mehr zum Leben. Und man kauft ja nicht von all seinem Geld nur Brot, Milch, Fernseher und Computer...

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butalive76 25.02.2014, 15:14
6. Falsche Berechnung, Deflation kann Chance sein

Ich sehe da keine Gefahr, weil die tats. Inflation viel höher ist, da sie falsch berechnet wird und die Preisschwankungen nicht strukturell sind. In dem berechneten "Warenkorb" fließen viele Güter ein, die man nur selten kauft wie teure techn. Geräte. Besser wäre zur Berechnung, nur Güter des täglichen Bedarfs + üblichen Konsums (Tasse Kaffee, Glas Bier etc.) einzubeziehen oder getrennte Inflationsraten zu erstellen. Das Schreckgespenst Deflation hat sich noch nie bewahrheitet, im Gegenteil, es hat Entwicklungsländer geholfen, auf die Beine zu kommen.

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studibaas 25.02.2014, 15:15
7. Häh?

Zitat: "... ,Bürger schieben Ausgaben aus Angst um ihre Jobs und in Erwartung weiterer Preissenkungen immer weiter hinaus (siehe Grafiken).
Ich halte fest: Weil die Preise fallen und ich mehr für mein Geld bekomme kaufe ich mir nichts mehr? So was von sinnloser Aussage.
Und einen sicheren Job gibt es schon lange nicht mehr. Deflation ist die Weitergabe des Produktivitätszuwachs an den Endverbraucher. Inflation ist die Verteilung von Geld von unten nach oben.
Ich habe keine Angst vor Deflation.

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Odde23 25.02.2014, 15:15
8. Dr.

Zitat von sysop
Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.
Die Deutschen werden seit über einem Jahrzehnt durch sinkende Reallöhne belastet, da Steuern und Abgaben sowie Preise deutlich schneller steigen als das Einkommen. Steigt das Einkommen dann einmal wie die Preise, haben sie dank der kalten Progression dennoch netto weniger oder gerade mal gleich viel in der Börse. Das diese Leute sinkende Preise nicht fürchten ist wenig verwunderlich.

Wem nutzen letztlich steigende Preise? Unternehmern und Aktionäre haben was davon, der sog. Otto-Normalverbraucher hat außer weniger im Portemonnaie nichts davon. Ich wäre froh, würden die Preise für Energie und Lebensmittel mal um 10 oder 20 % sinken, damit man wieder Luft zum atmen bekommt.
So schaut es beim Michel und seienr Erna aus. Aber das verstehen die hohen Damen und Herrn mit ihren obszönen Gehältern und Steuerfreipauschalen, 10% EU-Steuern etc. natürlich nicht.

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expendable 25.02.2014, 15:15
9. Her mit der Deflation, aber pronto!

Inflation, die einem die mageren Ersparnisse auffrißt und die Rente entwertet und davoneilende Lebenshaltungskosten braucht kein Mensch, fallende Preise dagegen sind mir sehr willkommen, am besten gleich bis auf Null. Wenn das bedeutet, das ein paar aufgeblasene Wichtigheimer ihren Premiummüll nicht mehr so gut in China loswerden, dann eine Runde Mitleid für die Herren!

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