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GfK-Umfrage: Deutsche ignorieren Gefahr fallender Preise
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Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.

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Paul-Merlin 25.02.2014, 18:18
380. Unser Eisladen hat heute

Zitat von sysop
Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.
den Preis einer Kugel von bisher 0,90 auf 1,00 EUR erhöht. Ist ja nur eine Erhöhung um schlappe 11,1 %. Nach meinem Eindruck wollen auch die übrigen Händler in dem Einkaufszentrum wo er sein Domizil hat etwas gegen die "Gefahr fallender Preise" unternehmen, indem sie die Kunden kräftiger abzocken. Bei soviel Samaritertum muss uns wohl eher um den nächsten Inflationsschub nicht bange sein.

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klube47 25.02.2014, 18:21
381. Irrsinn 1

Zitat von vwl_marlene
Investieren Unternehmen in mehr Maschinen, wenn die Preise fuer die Konsumgueter, die sie herstellen fallen?
Wenn die Inflation so hoch ist und die Löhne und Renten so gering sind, dass sich der normale Mensch keine Konsumgüter leisten kann, dann kann der Unternehmer nicht investieren.
Also was ist zu machen ? Löhne und renten soweit erhöhen, dass sich der normale Bürger auch wieder was leisten kann !
Das erklären Sie mal einem Aktionär oder einer Bank, dass sie es vielleicht auch mal mit einer kleineren Rendite versuchen könnte. Dann können die Bürger eventuell wieder das Produkt kaufen.
Es ist pervers - Löhne werden gekürzt, Gewinne erhöht, der normale Arbeitnehmer ausgenommen, und dann gejammert dass sich keiner mehr das Zeugs leisten kann.

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Wieland 25.02.2014, 18:22
382. Ich esse gern gute Lebensmittel

Wieso kann ich fast wöchentlich zukucken, wie die guten Sachen immer teurer werden, während SPON mir erzählt, die Guten Dinge werden billiger? Aber is klar, das ist wie mitm EURO: das waren nur gefühlte Teuerungen. So siehts aus, wenn die maßgeblichen interessierten Stellen/Leute die Medien kontrollieren. Gehirnwäsche für alle! Schönen Tach noch!

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Rudolf_56 25.02.2014, 18:23
383. Ja und?

Zitat von knieselstein
daß der Print-SPIEGEL billiger wird ? ;-)
Würden Sie ihn dann etwa kaufen?

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kojak2010 25.02.2014, 18:23
384. heute ohne titel....

Zitat von sysop
Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.


Die Totengräber Nr. 1 warnen vor Deflation....

real satire. dafür könnte man im Variete 100 Euro Eintritt nehmen.

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e-cdg 25.02.2014, 18:25
385. na eben

Zitat von sysop
Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.
Erst der Wiederaufbau nach einem Krieg schafft nachhaltiges Wachstum. Alles andere ist herumbasteln an Symptomen und wird genau zu Ersterem führen.
Lasst es richtig krachen, die Ukraine in die EU - auch noch die Türkei !

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TheFrog 25.02.2014, 18:26
386. Gleich am Anfang über diesen Kommentar gestolpert...

Zitat von Zaphod
Juhu, endlich können diejenigen, die akribisch Haushaltsbücher führen, uuns wieder vorrechnen, dass die Preise für 5 kg Nussaufstrich (aber kein teures Markenprodukt) in dem letzten Jahr von 4,5 Euro auf 6 Euro gestiegen sind und daher eine galoppierende Inflation herrscht. Derartige Beiträge sind immer so lächerlich, da sie nur die spießige Realität der Haushaltsbuchführer abbilden, nicht jedoch die tatsächlichen Verhältnisse.
..und kräftig mit dem Kopf geschüttelt.

Ich weiß zwar nicht, ob Sie Alleinstehend sind oder Kinder haben, ob Sie Beamter oder gut Verdienender Mitmensch sind.

Sich über das Führen von Haushaltsbüchern lustig zu machen ist schon ein wenig vermessen. Wenn das Geld begrenzt ist und von dem begrenzten Geld eine Familie zu verköstigen ist, so macht das schon Sinn. Da spielen die Lebenshaltungskosten wie Miete, Strom, Gas, Wasser etc. und vor allem die Lebensmittelpreise eine wesentliche Rolle.

Und da den Überblick zu behalten, dafür ist es manchmal schon ganz hilfreich, ein Haushaltsbuch zu führen.

Aber vielleicht schicken Sie ja nur "Muttern" zum einkaufen und wissen gar nicht, was so in den Supermärkten preistechnisch abgeht.

Sie sollten vielleicht mal selber einkaufen gehen, aber über einen längeren Zeitraum. Vielleicht würde dann ja auch bei Ihnen ein Lämpchen aufgehen.

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1948-2008 25.02.2014, 18:26
387.

Zitat von sysop
Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.
Fallende Preise beim Einkaufen? Das ist ja der blanke Horror!!! ***nach Luft schnapp, Panik!!!*** :O

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karl-felix 25.02.2014, 18:27
388. Nun

Zitat von divStar
... vor allem im Strombereich wird es die Jahrzehnte lang nicht mehr geben. Also kann ich das, was ich evtl. woanders spare, hier ausgeben. Steigende Preise fürchte ich persönlich viel mehr.
ja, gerade der Strombereich ist ja kein gutes Beispiel. Da ist der Anteil am BIP und an meinem Haushaltsbudget anteilmässig seit 30 Jahren
nicht gestiegen. Deshalb nutzt ja gerade der Staat den Strombereich um dort möglichst viele Lasten, möglichst hohe Teuerung zu erreichen.
Die Strompreise sind in Deutschland deflationär. Das liegt an der Überproduktion. Im Grosshandel fielen die Stompreise in den letzten 5 Jahren um fast50% . Wenn sich das noch paart mit Massenkaufkraftverlust .. Die grossen EVU spüren jetzt die Gefahr.

Die steigenden Preise sind nicht das Problem, genausowenig wie die fallenden Preise isoliert betrachtet. Erst wenn Sie die jeweiligen Gewinner/Verlierer und die Auswirkungen z.B. auf Ihr Einkommen und Ihren Arbeitsplatz betrachten, dann werden Sie merken, dass z.B. die Veränderung ds Strompreises im Promillebereich Ihrer Monatsausgaben kein echtes Problem darstellt, so etwas lässt sich im Handumdrehen ändern z.B. durch 7% MWSt. auf Strom.

Schauen Sie einmal, 40% Arbeitslosigkeit, das hat schon was.
http://www.gevestor.de/details/die-d...29-567303.html
Ich denke, die Furcht vor steigenden Preisen und der Inflation ist das Ergebnis 60 jähriger Gehirnwäsche in der alten Bundesrepublik. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die ehemaligen DDR Bürger sich die niedrigen Preise und Einkommen von vor 1989 zurückwünschen. Die kommen genauso sicher mit einem Golf ans Ziel wie mit einem Trabi, auch wenn der Golf 3 mal soviel kostet. Aber vielleicht kann ja mal ein ehemaliger Bürger der DDR sich dazu äussern?

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Tango911 25.02.2014, 18:27
389. Hab nichts gegen Deflation

das Geld ist ohnehin nichts mehr wert. Zuletzt eine Mieterhöhung um 10% gehabt, die zweite in 3 Jahren. Während am Haus nichts passiert ist (ok, der Baum im Hof wurde gefällt). Insgesamt 17% Mieterhöhung in 3 Jahren.
[Mein Vermieter, die GWN wurde durch die LEG aufgekauft, die zum Teil Goldman Sachs gehört. Selbst schuld, könnte man sagen]
Dazu die ständigen Energiepreiserhöhungen um 5-20% pro Jahr. Und dass, obwohl Energie an den Strombörsen immer günstiger wird.
Nur dort, wo wirklich Menschen hinter einem Produkt stehen, also etwa beim Milchpreis, sinken die Preise, weil der Diskounter seine Macht zeigt. Bei uns im Callcenter steigen die Löhne natürlich auch nicht. Immerhin 8€.
Kein Wunder, dass die Reichen immer reicher.. blabla. Weiss doch jeder und der Politik ist es egal

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