Forum: Wirtschaft
GfK-Umfrage: Deutsche ignorieren Gefahr fallender Preise
Getty Images

Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.

Seite 4 von 73
steuergeldvernichten 25.02.2014, 15:24
30. Wieso sollte es

...wo doch alles, aber auch wirklich alles nur teurer wurde seit Euro Einführung. Doppelt so teuer, um genau zu sein - auf den verlogenen Warenkorb des statistischen Bundesamtes pfeife ich! Nur haben unsere Regierungsschlauberger bei der grössten verdeckten Enteignungsaktion seit der Inflationszeit bei Einführung des Euro vergessen, mein Gehalt zu verdoppeln. Es wurde also nicht nur alles doppelt teuer - ich habe auch nur noch halb so viel Gehalt. Der Staat hat sich damals auf unsere Kosten entschuldet. So war es. Barilla-Nudeln 500gr damals 70 Pfennig - heute 1Euro20 - beim supergeilen Edeka. So sieht das aus. Wenn es jetzt wieder in die andere Richtung geht, ist es logisch - wir Deutschen konsumieren eh alles weg, bevor der Crash kommt (der eigentliche, grausige Hintersinn für das Bejubeln des Konsumindexes). Dadurch hat bald niemand mehr Geld auf dem Konto, bei den lächerlichen Bankenzinsen, keine Altersversorgung mehr, weil die private Lebens- und Rentenversicherungen pleite gehen. Dazu kommt in vielen Haushalten die Energiearmut dank der stümperhaften Energiewende. Und dann kauft keiner mehr - und daher - liebe Freunde, wird bald alles noch billiger. Und da wundert man sich jetzt drüber....?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomasl 25.02.2014, 15:25
31. Verhältnis Einkommen zu Lebenshaltungskosten

das ist es, was mir bedenklich erscheint. In München habe ich vor 30 Jahren mit DM 1200 ganz gut gelebt, regelmässige Ausflüge nach Italien. Heute habe ich € 10.000 netto, Lebensstandard nicht wesentlich besser. Was deutsche Ingenieure mit € 3.000 brutto anstellen - ich weiss es nicht. 3.000 scheint aber ein ganz normales Monatseinkommen zu sein - oder ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mloehrer 25.02.2014, 15:25
32. Wolkenkukuxheim

Habe ich etwas verpasst? Sinken die Energiepreise? Die Mieten? Wo lebt der Schreiber?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
donnerfalke 25.02.2014, 15:25
33. Der absolute Untergang

Beispiel Schweiz zeugt in der Tat von einem absoluten Untergang. Und fallende Preise? Wo denn? Wir haben nur noch steigende Preise, und zwar Jahr für Jahr. Welche Dummkopf will hier fallende Preise befürchten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ugt 25.02.2014, 15:26
34. Ich esse ...

... ja auch jeden Tag einen oder zwei Computer, Fernseher oder IPods.
Brot, Obst und Milch verzehre ich schon lange nicht mehr. Dafür bin ich aber auch gerne bereit mehr Geld für gesparten Strom, Wasser oder Heizöl zu bezahlen.

Gott sei dank gibt es ja das BUNDES!!!Kartellamt und andere Komödiantenstadl

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muellerthomas 25.02.2014, 15:28
35.

Zitat von butalive76
Ich sehe da keine Gefahr, weil die tats. Inflation viel höher ist, da sie falsch berechnet wird und die Preisschwankungen nicht strukturell sind. In dem berechneten "Warenkorb" fließen viele Güter ein, die man nur selten kauft wie teure techn. Geräte.
Ja und die fliessen daher mit einem entsprechend niedrigen Gewicht mit ein.
Zitat von
Besser wäre zur Berechnung, nur Güter des täglichen Bedarfs + üblichen Konsums (Tasse Kaffee, Glas Bier etc.) einzubeziehen
Weshalb wäre das besser? Kaufen Sie nur solche Güter, fahren also nie in Urlaub, kaufen nie einen Fernseher? Und trinken Sie tatsächlich nur eine Tasse Kaffee im Monat und trinken ein Glas Bier?
Zitat von
oder getrennte Inflationsraten zu erstellen. Das Schreckgespenst Deflation hat sich noch nie bewahrheitet,
Nunja, während der Weltwirtschaftskrise, der Asienkrise, derzeit in Griechenland, in Japan in den 1990ern...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
noalk 25.02.2014, 15:28
36. Fallende Preise?

Fresenius mit Rekordgewinn, trotzdem sinkt der Kurs. Meine Lieblingswurst gerade erst um 10% teurer geworden, genauso Camembert und Joghurt. Exxon Mobile jammert über den höchsten Gewinn der Geschichte. Fatzebuck kauft Zwitscherer für 19000 Mio. usw. usf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
einwerfer 25.02.2014, 15:28
37. GfK ?

Sind das nicht die, welche die Deutschen monatlich im Kaufrausch sehen und sich dann von den realen Zahlen eines Besseren belehren lassen müssen ? Warum beauftragt der Spiegel kein seriöses Institut ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Herbert05 25.02.2014, 15:29
38. Aussagekraft?

Zitat von sysop
Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.
Wie sieht es denn aus, wenn die aktuell sehr niedrigen Energiekosten excl. Strom rausgerechnet werden. Denke man wird staunen. Energiekosten haben sich als stark und schnell ändernd erwiesen.
Herbert

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dr-123 25.02.2014, 15:29
39. 20%

Tatsächlich wird alles teuerer. Auch in der Schweiz.

Letztes Jahr habe ich in meinem Lieblingsskigebiet 5 SFr für Cola 0,5l bezahlt, vorgestern 6 SFr.
Letztes Jahr kostete die Teilnahme an den KATZ 100 SFr, dieses Jahr 120 SFr.
Von den 10 teuersten Städten der Welt liegen 6 in Japan. Das ist die Deflationslüge.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 73