Forum: Wirtschaft
GfK-Umfrage: Deutsche ignorieren Gefahr fallender Preise
Getty Images

Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.

Seite 40 von 73
JOSKAPISTA 25.02.2014, 18:28
390. Welche

Zitat von sysop
Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.
fallende Preise? Ich merke nicht davon wenn ich einkaufen gehe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mitbestimmender wähler 25.02.2014, 18:28
391. Seit einem Jahrzehnt ist es in Deutschland teurer geworden

für Eure Normalbürger, da könne ruhig die Preise nach unten gehen ;-)

Teuerung Schweiz in den letzten 4 Jahre:

+0,7
+0,2
- 0,7
- 0,2

Und in der BRD ?

In der Schweiz sinkt der Einkaufskorb seit der EU Gründung draussen stetig leicht und die Gehälter haben viel stärker als in der BRD zugenommen.

Die Schweizer stimmen bald über ein staatlich verordnetes Mindestgehalt von 3200.- Euro. Viele Berufe wird es nicht treffen den die meisten haben schon Angfangsgehälter nach den Lehrjahren von 3500.- Euro (etwa Bau und Ausbaugewerbe). Ein gelernter Handwerker Mitte Dreissig liegt um Zürich,Basel,Genf bei 13mal 4500.- Euro Netto. Selbst das Reinigungsgewerbe, Haushaltsgewerbe und die Zeitarbeiterbranche kennt in Helvetien Mindestgehälter.

Steuern sind dabei noch in der Höhe von 1 bis 1,5 Nettogehältern zu bezahlen.

Klar auch der Schweizer zahlt 1/3 seines Nettogehaltes für das Wohnen. Aber von diesen Gehaltsklassen her gesehen ist das restliche Alltagsleben in Deutschland immer noch wesentlich teurer als bei den Schweizern.

FAIRER UND ANGEMESSENER FÜR DIE BÜRGER IST DIES AUCH MIT DER EU NICHT GEWORDEN.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Alm Öhi 25.02.2014, 18:29
392.

Von Deflation kann doch keiner sprechen. Seit der Einfuehrung des Euros hatten wir eine Preisteigerung von satten 150%.
Wer immer nur den Durchschnitt betrachtet nicht das verschiedene soziale Schichten anders konsumieren und daher anderen finanzielle Belastungen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schein 25.02.2014, 18:29
393. Aufgepasst, wir haben eine riesige Deflation.

Die Wohnungsmieten sind am Boden.
Die Immobilienpreise sind am Boden.
Die Renten sind im Vergleich zu anderen europäischen Ländern extrem hoch. Sie wurden nicht extrem gekürzt. Es kommt keine riesige Welle von Altersarmut auf uns zu. Energie ist spot billig. Gas und Öl zum Heizen. bekommt man zu dumpingpreisen. Die Strompreise sind am Boden. An der Tankstelle verschenken sie inzwischen den Sprit. Firmenanteile in Form von Aktien sind extrem billig zu haben.

Ende der Spiegel Logik.

Ja, Lebensmittel, Kleidung und Elektronik ist durch die Globalisierung nicht so in die Höhe geschnellt. Der zugrunde gelegte Warenkorb ist totale Augenwischerei. Jeder muß Wohnen, heizen, und sich fortbewegen können. Bei den Rentenkürzungen wird in Zukunft jeder Zweite in unserer Klassengesellschaft auf die Stütze vom Staat angewiesen sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Foul Breitner 25.02.2014, 18:31
394. Würden

Zitat von sysop
Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.
Asterix-Heftchen im Warenkorb liegen, hätten wir keine Deflation...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pekaef 25.02.2014, 18:32
395. Oh Gott, die Preise schwächeln!

Und ich dachte, es wären die Löhne und Renten, die schwächeln. Na, glücklicherweise bin ich da jetzt eines besseren belehrt worden! Also, zumindest im Energiesektor kann ich aber angesichts der gerade eingegangenen Rechnung Entwarnung geben! Vielleicht wird's ja doch nicht so schlimm, und alle Preise ziehen im Lauf des Jahres noch an ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
diegorivera 25.02.2014, 18:32
396. Was soll das?

Seit Einführung des Euros sind ca. 12 Jahre vergangen.
Bei einer durchschnittlichen Inflation von 2 % wären das ca. 24 %.
Real ist aber vieles in Euro genauso teuer oder noch teurer als zu DM-Zeiten. Macht also 100 oder mehr %
Was soll dann das Gefasel von Deflation?
Kann in Zukunft kommen, sicherlich, aber wer hat die Zeche denn bisher bezahlt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kojak2010 25.02.2014, 18:34
397. heute ohne titel....

Zitat von tomasl
das ist es, was mir bedenklich erscheint. In München habe ich vor 30 Jahren mit DM 1200 ganz gut gelebt, regelmässige Ausflüge nach Italien. Heute habe ich € 10.000 netto, Lebensstandard nicht wesentlich besser. Was deutsche Ingenieure mit € 3.000 brutto anstellen - ich weiss es nicht. 3.000 scheint aber ein ganz normales Monatseinkommen zu sein - oder ?
bei euch bayern scheint mehr kaputt zu sein wie allgemein bekannt. der normale deutsche haushalt lebt von 1.800 euro. insgesamt bei beiden partnern.

nach Italien bin ich selbst als selbständiger arbeitslose ohne stütze gefahren...

bei ihnen mit 10 tausend netto kommen mir die gleiche tränen wie bei eurem wurstseppl der 130 mio. hinterzogen hat, und nebenbei so´n fussball club in münchen mänägt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spigalli 25.02.2014, 18:35
398.

Zitat von sysop
Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.
Hihi, als Arbeitnehmer in Deutschland bin ich doch fallende Preise schon gewohnt - schon seit Jahren darf ich eine ständig steigende Menge meiner Produktivität für nahezu denselben Lohn verkaufen - das bedeutet eine sinkende Menge von Lohn pro produziertem Wert. Für mich ist da schlimm, für meine Kunden (meinen Arbeitgeber und letzten Endes dessen Anteilseigner) ist das gut.
Warum sollte ich jetzt Angst davor haben, dass ich mal das, was ich zum Leben brauche, billig einkaufen kann und dessen Produzenten fallenden Nutzen daraus ziehen.
Im 'Kreislauf' kommt eben alles irgendwan zurück...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
f.siemer 25.02.2014, 18:35
399. Was für ein Schwachsinn..

ES gibt nur einen einzigen Grund für die "geringe" durchschnittliche Inflation im letzten Jahr und dem aktuellen Quartal. Das sind die gefallenen Energiepreise. Alles andere ist teurer geworden, zum größten Teilen mehr als 2 %. Gerade vor 1 Woche, gab es hier auf SpiegelOnline einen Artikel der die starke Teuerung der Lebensmittel zum Thema hatte... Immobilien, Mieten sowie Dinge des täglichen Bedarfs sind alle teurer geworden. Leidiglich bei der hierzulande ohnehin schon extrem teurem Energie, gab es ein wenig Entspannung. Das einzige was relativ ständig der Deflation ausgesetzt ist, sind die Gehälter, die seit Jahren, im breiten Diuschschnitt, nicht der realen Inflation angepasst werden. Das ist mal wieder dümmliche Panikmache, oder aber gezielte Desinformation.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 40 von 73