Forum: Wirtschaft
GfK-Umfrage: Deutsche ignorieren Gefahr fallender Preise
Getty Images

Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.

Seite 45 von 73
Stauss3 25.02.2014, 19:07
440. Leben als Wille und Vorstellung

Phobiker phantasieren pholl phil.

Scheibenwischer an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
merberg 25.02.2014, 19:08
441. Schon längst gefühlte Deflation in Deutschland

Schon seit Jahren habe ich den Eindruck, dass gerade die Güter des täglichen Bedarfs immer billiger werden, der immer gnadenloser werdende Preiskampf der Discounter macht es möglich. Aldi und Lidl unterbieten sich gegenseitig, alteingesessene Bäcker werden von Billigkonkurrenz verdrängt, den Döner an der Ecke gibts jetzt für unter 2 EuroEuro, Smartphones, Fernseher, Tablet und Notebooks werden verrammscht , mit Fernbussen kann man neuerdings zum Taxipreis quer durch die Republik fahren und bei Primark und Co. kostet die Kleidung nicht mal halb so viel wie bei H&M. Wo soll es denn hierzulande überhaupt noch steigende Preise geben? Miete? Wurde bei mir seit Jahren nicht erhöht. Heizung? War dieses Jahr den ganzen "Winter" aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dreizack-benztown 25.02.2014, 19:09
442. Es kommt darauf an ...

Steigende Preise helfen in erster Linie finanziell unsoliden Menschen und Unternehmen, wohin gegen fallende Preise die belohnen, die finanziell solide wirtschaften.
Da diese Welt vorwiegend durch Finanz-Hasardeure gelenkt wird, ist doch klar, was propagiert wird.
Zur Urangst der Deutschen vor Inflation: Wer erlebt hat, wie als Folge des brutalen Versailler Vertrages/Diktats die Inflation in Deutschland in den 20ern massiv anstieg, und dadurch insbesondere ein Großteil der normalen deutschen Bevölkerung in den wirtschaftlichen und sozialen Abgrund getrieben wurde, weiss auch, dass Inflation immer die unteren und mittleren Schichten besonders hart trifft. Das sollte nicht einfach so mit Arroganz belächelt werden.
Es zeigt aber auch, wie gering das geschichtliche Bewusstsein hier in Deutschland geworden ist. Außer den unsäglichen Jahren von 33 bis 45 wird aber leider kaum noch etwas im Geschichtsunterricht vermittelt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pewode 25.02.2014, 19:10
443. Die meisten Deutschen...

...haben sicher auch noch nicht kapiert, das eine Inflation bei den Verbraucherpreisen durch steigende Löhne ins besondere im Niedrieglohnbereich zu stande kommt. Und das die Löhne ohne weiteres um die Inflationsrate plus den Produktivitätszuwachs steigen könnten. Wenn das einmal begriffen wäre, würden sie eine durch vernünftige Lohnerhöhungen erzielte Inflation begrüßen. Außerdem sollten die Deutschen endlich mal aufhören an das Ammenmärchen der durch Geldmengenausweiung herbeigeführten Inflation zu glauben um der notwendigen Geldmengenausweitung mal ihren schrecken zu nehmen. Es sei denn sie wären bereit nicht mehr zu sparen, dann wäre ja die Geldmengenausweitung (und damit die Schuldenausweitung) nicht mehr nötig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pommer123 25.02.2014, 19:11
444. Wer Angst

vor der Deflation hat, kann ja gerne zur Beruhigung seines Gewissens generell bei Einkäfen 10% freiwillig mehr bezahlen. Spiegel Redakteur mit "gutem Beispiel" voran gehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knallcharge 25.02.2014, 19:12
445. schöne Propaganda

geht mal & schaut euch die Bierpreise an & vergleicht sie mit denen vor einem Jahr. Locker 30% mehr! Das gilt im übrigen auch für viele andere Nahrungsmittel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FairPlay 25.02.2014, 19:14
446. Panikmache

sind die Löhne Existenzbedrohlich gesunken, können das die Preise auch. Wenn sich Preise am Lohnniveau orientieren so wäre das nur Sozial.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leolustig 25.02.2014, 19:14
447. Schwachsinn

geht mal in Frankfurt in die Kneipe, zieht in Frankfurt in eine Neue Wohnung, fahrt in Frankfurt mit den Öffis, ... das sind abartig hohe Preise, die da verlangt werden.. gibt noch zig weitere Beispiele

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Foul Breitner 25.02.2014, 19:16
448. Wenn Sie sich

Zitat von JoschSche
Es existiert NICHT EINE ökonomisch zwingende Notwendigkeit zu Inflation oder Deflation. Wir könnten in D z.B. deutlich höhere Löhne haben - dann wäre auch mehr Geld für sekundäre Märkte da - und u.a. (sehr verräterisch..) auch dafür, mal wieder Listenpreise zu zahlen - anstatt -20, -30,-50% Rabatte. Die Export-Industrie wäre davon kaum berührt - schließlich zahlen die dortigen Unternehmen meist bis heute ja noch ordentliche Löhne.
erinnern. Wenn früher irgendwo ein Schraubenzieher runtergefallen ist, stand abends der Steinkühler vor dem Mikro. Das hat sich anscheinend geändert. Daß jede Lohnerhöhung ab absurdum geführt ist, wenn dem Arbeiter von 1 Euro "mehr" 50 Cent bleiben, der Arbeitgeber die Lohnerhöhung aber einpreisen muß, sieht wohl jeder ein. Leider sind Magazine und die nationale Presse eher stadtorientiert. Würde mehr über die Ladenleerstände oder Verhältnisse in Kleinstädten und Dörfern berichtet, den Bürgern würden die Augen übergehen.
die kollegen von Springer haben sich dem Thema gewidmet: http://www.welt.de/regionales/duesse...#disqus_thread

Beitrag melden Antworten / Zitieren
latinogermanico 25.02.2014, 19:16
449. Geschichte leben

Zum glück jetzt Deutchland sieht die inflation noch viel schlimmer wäre, ein wenig vor dem2. Weltkrieg leben,wenn ein recht werden,um unter Ausnutzung der damaligen zeit, um selbst ernannte Herr der welt führenden Europa die grosste tragódie seiner Geschichte leben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 45 von 73