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GfK-Umfrage: Deutsche ignorieren Gefahr fallender Preise
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Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.

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FairPlay 25.02.2014, 19:16
450. Die Deutschen

Zitat von andre_22
Warum ist es denn so verwunderlich das sich der Verbraucher nicht jammernd in die Ecke wirft wenn die Preise fallen??? Ach was war das früher doch einfach mit den Preisen, Der Wirtschaft und den Finanzen! Deutschland Exportiert ohne Ende. Einzeichen für die gute Wirtschaftliche aufstellung,. Eigendlich etwas auf das man Stolz sein kann aber nein wir sollen uns deshalb schämen weil ja andere Länder das nicht in die reihe bekommen! Wir sollen jubeln wenn etwas teurer wird weils der Gemeinschaft nützt und jammern wenn wir etwas Preiswerter bekommen! Egal wie wir es machen wir machen es falsch!
das ist Typisch für uns. Wir machen alles Richtig oder alles Faslch !

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ediart 25.02.2014, 19:17
451. Blödsinn

dieser Artikel scheint ein richtiger Quatsch zu sein. die realen Umstände zeichnen ein anderes Bild. Die Lohneinkommen sind kontinuierlich gesunken. Die Energiekosten der Haushalte steigen ins unermässliche, die Steuerabgaben unterer Einkommensschichten finden keine Entlastung, Zusatzkosten der Krankenversicherten (Zahnbehandlung) sind horrende. Wenn die Discountermärkte billig Ware anbieten ist dies kein Maßstab für Preisverfall (Deflation) liebe Spiegel Redakteure übernehmt nicht einfach irgendwelchen Statistikschwachsinn.

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heinryk 25.02.2014, 19:18
452. Die Deflationslüge..

Zitat von sysop
Die Inflation ist so gering wie lange nicht, Experten wie IWF-Chefin Lagarde warnen gar vor Deflation. Doch den Deutschen ist das egal: Laut einer GfK-Umfrage für SPIEGEL ONLINE fürchten sie fallende Preise nicht. Dabei zeigt das Beispiel Schweiz, dass die Gefahr real ist.
geht wieder um. Die Panikmache, dass bei Deflation niemand mehr konsumiert ist vōllig übertrieben aber natürlich müsste sich der Normalverbraucher ein bischen weniger abrackern und das wäre schlecht für unser 'freiheitliches' System, weil man sie dann weniger erpressen und unterdrücken kōnnte.

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JoschSche 25.02.2014, 19:18
453. Endlich mal...

Zitat von spigalli
Hihi, als Arbeitnehmer in Deutschland bin ich doch fallende Preise schon gewohnt - schon seit Jahren darf ich eine ständig steigende Menge meiner Produktivität für nahezu denselben Lohn verkaufen....
...was zum Lachen, bei all der Tristesse hier.

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MHB 25.02.2014, 19:18
454. Man man man

diese Meinungsmacher versuchen auch echt, einem mit jedem Scheiß Angst zu machen.

Ich finde es gut, wenn die Inflation nicht alles auffrisst - da mein Geld halt bis zum Erwerb einer Immobilie in 2-3 Jahren sich notgedrungen auf nem Bankkonto ansammelt ...

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Rattenpudel 25.02.2014, 19:19
455. Die offizielle Inflationsrate ...

... hat mit der Realität des Verbrauchers leider nicht viel zu tun.

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Kontra 25.02.2014, 19:19
456. Alles nur eine Frage der Einstellung

Zitat von Spiegelleserin57
Angelegenheit ist doch immer noch die Umrechnung der Löhne und Gehälter und die Umrechnung der Warenpreise., nämlich 1: 1 obwohl das auch bis heute immer offiziell bestritten wurde ABER durchgeführt wurde. Wenn ich mein Gehalt auch 1:1 umrechne stehe ich heute auf dem Stand von 1982! Die Kaufkraft ist einfach nicht da und deshalb herzlichen Dank an unsere Regierung!
Das hat viel mit Ihrer rationalen Denkweise zu tun.

Einfach Gehirn abschalten und mehr glauben was dem Gemeinbürger einsuggeriert wird.
Und schon ist die böse Welt wieder in Ordnung.

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bratswurst 25.02.2014, 19:22
457. Ihr Vergleich hinkt!

Zitat von karl-felix
das ist schon so. Sehen Sie im kleinen. In Warzenried sind die Hauspreise stark gefallen. Die jungen Leute ziehen fort. Der Gutachter hat das Haus auf 240 tausend Euro geschätzt, der interessierte Nachbar hat 150 Tausend geboten. Jetzt steht das Nachbarhaus, aus dem die jungen Leute ausgezogen sind leer und zum Verkauf. Der interessierte Nachbar überlegt. Soll ich wirklich für 150.000 oder noch zwei Monate warten und mit 120.000 .... Merken Sie was ?
Sie verwechseln regionale Strukturveränderungen mit der großen Weltwirtschaft: Während die Grundstückspreise in Warzenried sinken mögen, steigen sie gleichzeitig in dem Ballungsraum, in den die junge Familie gezogen ist an! Also eine reine Umverteilung, die in der volkswirtschaftlichen Bilanz noch lange keine Deflation ergibt.

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Rhönblick 25.02.2014, 19:25
458. Die Schweiz ist ein sicher Hafen

Der Journalist kann es sich nicht verkneifen: er schreibt, die Schweiz sei ein "vermeintlich sicherer Hafen". Die Schweiz ist ein sicherer Hafen. Die Schweiz hatte 2013 ein Wachstum über ein Prozent - gegenüber Deutschland mit seinen 0,4 Prozent. Der Schweizer Franken ist sicher - der Euro nicht. Der Schweizer Export brummt, der Deutsche noch.

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JKStiller 25.02.2014, 19:27
459. Die Freiwirtschaftslehre

von Silvio Gsell würde die ganze Diskussion schnell beenden. Auszug aus einem Wikipedia-Artikel: Durch die Marktüberlegenheit des Geldbesitzers sah Gesell das freie Kräftespiel zwischen Verkäufer und Käufer grundlegend gestört. Daraus zog er den Schluss, Geld solle in seinem Wesen der Natur entsprechen und natürlichen Dingen nachgebildet sein. Das Geld in der Hand eines Geldbesitzers müsse wie menschliche Arbeitskraft und Waren mit der Zeit an Wert einbüßen, dann habe es auf dem Markt keine Vormachtstellung mehr. Geld wäre einem ständigen Weitergabedruck unterstellt. Jeder Geldbesitzer werde sein Geld nicht zu lange zurückhalten, sondern damit Waren oder Dienstleistungen kaufen, laufende Rechnungen begleichen oder es ohne Zinsforderung verleihen, um so der Wertminderung zu entgehen. So wirke Geld als Diener des Menschen und nicht als dessen Herrscher. - Ansonsten bleiben nur zwei Alternativen: Entweder werden über Jahrzehnte angesammelte Vermögenswerte von Konzernen, Fonds, Banken etc. so groß, dass eine Nominalverzinsung nicht mehr darstellbar ist und es zu einer Weltwirtschaftskrise ohne Beispiel kommt oder diese Werte werden durch Kriegsakte bzw. Katastrophen vernichtet.

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