Forum: Wirtschaft
"Gigafactory" für Europa: Siemens investiert in schwedische Batteriefertigung
dapd

Durch den steigenden Absatz von E-Autos erhöht sich auch der Bedarf an Batterien. Tesla plant deshalb eine riesige Herstellung in Nevada. Nun soll auch ein Werk in Europa entstehen - und Siemens investiert Millionen.

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tempus fugit 25.05.2018, 17:01
10. 10 Mio. von Siemens....

...für die Giga-Factory....

Da geh' ich am nächsten Sonntag in die Kirche, lass
einen Euro in den Opferstock fallen und da ist mir Gottes Rettung sicherer als die deutsche E-Mobilität....

Sarkasmus darf behalten werden....

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MarkusHenny 25.05.2018, 17:04
11. Deutschland nimmt Chancen nicht war

Sie argumentieren von "kleinreden" in Deutschland. Kann sein, Tatsache ist aber auch, dass Tesla sich seit Jahren größer redet als es in Wirklichkeit ist. Und der Grund ist, sie müssen sich groß reden, damit immer neue Investoren einspringen. Hier sei die Frage erlaubt, wer verbrennt im Moment eigentlich sehr viel Investorengeld? Und noch eine Frage zum grossreden, wie war das noch mit Tesla 3?

Warum wird die Batterien-Fabrik nicht in Deutschland gebaut ??? Warum aber in Schweden ? Warum hat es keine deutsche Automobilfirma für nötig gefunden mit TESLA zusammenarbeiten. Es hätten sich sicher Synergien ergeben. Statt dessen hat man versucht in Kalifornien Stink-Diesel zu verkaufen und hat dabei zig Milliarden verbrannt.

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tempus fugit 25.05.2018, 20:21
12. Warum hat es keine deutsche Automobilfirma für nötig gefunden mit TESL

Zitat von MarkusHenny
Sie argumentieren von "kleinreden" in Deutschland. Kann sein, Tatsache ist aber auch, dass Tesla sich seit Jahren größer redet als es in Wirklichkeit ist. Und der Grund ist, sie müssen sich groß reden, damit immer neue Investoren einspringen. Hier sei die Frage erlaubt, wer verbrennt im Moment eigentlich sehr viel Investorengeld? Und noch eine Frage zum grossreden, wie war das noch mit Tesla 3? Warum wird die Batterien-Fabrik nicht in Deutschland gebaut ??? Warum aber in Schweden ? Warum hat es keine deutsche Automobilfirma für nötig gefunden mit TESLA zusammenarbeiten. Es hätten sich sicher Synergien ergeben. Statt dessen hat man versucht in Kalifornien Stink-Diesel zu verkaufen und hat dabei zig Milliarden verbrannt.
....Daimler war ja an denen beteiligt...

Aber - und es muss kein weiser Entscheid gewesen sein, wie schon mal bei Daimler passiert - wenn man eine Riesenverbrennerindustrie hinten dran hängen
hat, wie soll man da diese (war damals noch nicht
öffentlich...) Fake-Premium-Verbrennerautos glaubwürdig noch verkaufen wenn die Zukunft ansteht -
E-Mobilität?

Die haben vor 20 Jahren oder so mit der serienreifen elektr. A-Klasse den Zug verpasst (mit dem Smart auch...) und sind gleichzeitig mit den auf Verbrenner umgemodelten E-Autos-Konzept beim Elchtest auch folgerichtig umgefallen.

GM mit dem EV1 war's ähnlich, da hat Texco die damalige Akechnik aufgekauft, weggesteckt und
GM hat die - erinnerlich - 1500 verleaste EV verschrotten lassen - gegen heftigen Protest der
Leasingnehmer....

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hansa_vor 25.05.2018, 21:47
13.

Zitat von MarkusHenny
Sie argumentieren von "kleinreden" in Deutschland. Kann sein, Tatsache ist aber auch, dass Tesla sich seit Jahren größer redet als es in Wirklichkeit ist. Und der Grund ist, sie müssen sich groß reden, damit immer neue Investoren einspringen. Hier sei die Frage erlaubt, wer verbrennt im Moment eigentlich sehr viel Investorengeld? Und noch eine Frage zum grossreden, wie war das noch mit Tesla 3? Warum wird die Batterien-Fabrik nicht in Deutschland gebaut ??? Warum aber in Schweden ? Warum hat es keine deutsche Automobilfirma für nötig gefunden mit TESLA zusammenarbeiten. Es hätten sich sicher Synergien ergeben. Statt dessen hat man versucht in Kalifornien Stink-Diesel zu verkaufen und hat dabei zig Milliarden verbrannt.
Daimler war Großaktionär bei Tesla, hat sich das "Unternehmen" von innen angeschaut, gegrinst und seine Anteile rechtzeitig verkauft.

Alles richtig gemacht.

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tempus fugit 26.05.2018, 23:03
14. Alles richtig falsch gemacht,....

Zitat von hansa_vor
Daimler war Großaktionär bei Tesla, hat sich das "Unternehmen" von innen angeschaut, gegrinst und seine Anteile rechtzeitig verkauft. Alles richtig gemacht.
...trifft eher zu!

Die haben bei Tesla gesehen, dass eine solch
umwälzende Technologie von Verbrenner zu E-Antrieb eine Menge Geld an Investition nötig
macht, dass dabei auch Risiken ausgeräumt werden
müssen.
Und da haben Old Zitterschnauzer in Stuagard & Co. wohl gemeint, Quartalsergebnisse sind wichtiger und mit ein bisschen versteckter Manipulation kann man weiter die besten Fake-Autos mit Milliarden Gewinnen verkaufen, besonders gutgläubigen Deutschen, die ja gerne glaubten, dass die deutschen Premium-Trickser niemals tricksen würden und man das KBA sehr industriefreundlich grüssend unter Kontrolle hatte - gelle - Herr ardbeg & Co.?

Nein, das KBA hat als letztes zugeben müssen, dass sich die von anderen, einsamen Tüftlern und
Wissenwoller in DE und im Ausland vermuteten
Abgasbetrügereien bestätigten.

Das eine DUH dabei eine aktive Rolle - und eben nicht das KBA - spielte und spielt, ist der Gipfel der
Unverfrorenheit, mit der Politik und deren Institutionen mit diesem grössten Industriebetrug aller Zeiten umgingen und weiter umgehen!

Aber gut, dass auch in Stuttgart der Firmenjet kaum noch geflogen wird wegen immer grösser werdender
Wahrscheinlichkeit, dass nur noch am Zielort aus-
aber erst nach Jahren wieder eingestiegen werden
darf....

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ballex 26.05.2018, 00:31
15. Unnützer Ballast?

Zitat von kerstinalpers
Somit freut sich die Wirtschaft über eine nicht endend wollende Kundschaft. Batterien sind aber auch völlig unnützer Ballast! Solang ignorante Figuren wie Merkel der Indusrie folgen und auf Batterien setzen wird sich an einer wirklich sinnvollen Brennstoffzellenlösung nichts ändern! Die Industie, die verlogene, betrügerische wird weiterhin gefördert, statt verklagt zu werden! Der ganze Batterie schei.. ist seit langem überholt, unlogisch, klimaschädlich, unwirksam ! Ginge es der Politik um eine langfristige, physikalisch und ökologisch wirksame Lösung, würde in Brennstoffzellen und Wasserstofproduktion und Logistik investiert werden ! Aber nein, Merkel möchte illegale Ölverbrennung! Das ist ebenso dumm wie bürgerfeindlich!
Sie behaupten, Akkus wären unnützer Ballast und überholt und nennen gleichzeitig die Brennstoffzelle als Gegenentwurf der physikalisch und ökologisch "wirksam" sei? Sorry, aber da würde ich nochmal empfehlen nachzuforschen was da eher verschleißt...Tipp: es ist nicht der Akku. Brennstoffzellen haben bis heute das Problem, dass nach einer bestimmten Zeit die Stacks getauscht werden müssen...und das ist dann weder günstig noch in irgendeiner Form ökologisch, u.a. wird dafür auch Platin benötigt, was im Gegensatz zu Lithium wirklich seltener ist und sich auch schlechter recyclen lässt. Dagegen lässt sich quasi der gesamte Akku recyclen, allerdings erst nachdem er ein zweites Leben als Stromspeicher durchlebt hat.

Wenn hier immer das Argument kommt, es würde nicht genug Strom für die E-Mobilität mit akkubetriebenen Fahrzeugen geben, aber gleichzeitig die Brennstoffzelle als Lösung gehypt wird, dann entlarvt sich die Diskussion immer von vornherein als wenig faktenbasiert, denn das akkubetriebene Fahrzeug fährt schon zig Kilometer, bevor überhaupt erst 1kg Wasserstoff mit hohem Energieeinsatz erzeugt wurde.

Es ist richtig dass Siemens in eine Gigafactory in Europa investiert, denn man merkt wohl so langsam, dass Asien hier schon einen enormen Vorsprung hat...und will Europa zukünftig nicht vollends in der Zellfertigung von Asien abhängig sein, muss jetzt(!) reagiert werden. Allerdings wirkt der Einsatz von 10 Mio. doch sehr gering...ich frage mich, ob das die ganze Wahrheit ist und hoffe es nicht. Denn in China fragt niemand, warum die Deutschen/Europäer nicht langsam mal Gas/Strom geben...sonst war es das mit dem Auto aus Europa ebenso wie mit Fotoapparaten und Unterhaltungselektronik. Die Insellösung (Japan) Brennstoffzelle wird sich im PKW jedenfalls nicht durchsetzen, dafür sind die Kosten zu hoch und der Aufwand zur Herstellung zu groß.

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