Forum: Wirtschaft
Gleichstellung: EU-Kommission plant Frauenquote für Aufsichtsräte
AFP

40 Prozent aller Aufsichtsratsposten sollen künftig mit Frauen besetzt werden. Das geht aus einem Plan der EU-Kommission für hervor. Die Vorgabe gilt für börsennotierte Firmen mit mindestens 250 Mitarbeitern.

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angste 02.09.2012, 13:18
90. Betrifft uns doch gar nicht

Uschi von der Leyen weigert sich strikt, die EU- Richtlinie zum Equal- Pay umzusetzen, unsere Politiker verweigern die eine Umsetzung der Gesetze gegen Korruption......aber ein Gesetz, daß nur für eine kleine Elite von Frauen gilt, soll sofort umgesetzt werden?

So unsozial ist unsere Regierung doch nicht.

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batistuta 02.09.2012, 13:19
91. Diese ganze Diskussion ist einfach unfassbar!

Diese gesamte Diskussion um die Frauen-Quote ist für mich so erschreckend, wie die in Amerika, wo religiöse Extremisten die Lehre der Evolutionstheorie durch die des Kreationismus ersetzen wollen.

Denn bei beiden Themen werden Wissenschaft, Logik und simple Beobachtungsgabe einfach vollkommen ausgestellt und mit abstrusen Theorien ersetzt. Die Behauptung in diesem Fall ist einfach die, dass Frauen und Männer vollkommen gleich wären, was völliger Blödsinn ist.

Jede Mutter und jeder Vater, jeder Mensch auf diesem Planeten, völlig egal wo, wird bestätigen können dass Jungs andere Interessen haben als Mädchen. Dass Jungs lieber mit Autos spielen und Mädchen lieber mit Puppen. Das ist kein Klischee, das ist keine Behauptung, das ist Fakt!

Autos sind Jungs-Spielzeuge von klein an. Bagger, Kräne, Sportautos, Lastwagen, Züge, all dieses Zeug finden Jungs unglaublich faszinierend. Warum auch immer, die Natur hat es ihnen eingepflanzt.
Das erklärt auch, wieso es in diesem Ingenieursbereich über 90% Männerquote gibt.

Auto-Hersteller sind demnach Fabriken, in denen Jungs-Träume hergestellt werden.

Nun ist die deutsche Industrie traditionsgemäss eine, in der Jungs-Firmen wie BMW, Volkswagen, Mercedes oder auch Ingenieursfirmen wie Siemens, ThyssenKrupp oder Softwarefirmen wie SAP den Ton angeben und weswegen sie vermehrt im Dax stehen.

Wo nun die endlose Dämlichkeit mancher Politikerinnen anfängt ist, wenn sie nun den Anteil der Frauen in diesen Firmen mit denen in anderen Ländern vergleicht, zB Frankreich. In deren Leitindex, dem CAC 40, finden sich vermehrt sehr starke Hersteller von Luxus-, Schönheits-, und Parfümerieartikeln. Und - oh Wunder - bei L'Oreal, dem führenden Parfümhersteller, also eine Firma mit klassischem Mädchen-Interesse, arbeiten doch tatsächlich mehr Frauen im Vorstand als bei BMW.

Man muss sich die Schwachsinnigkeit dieser Diskussion mal vor Augen führen. Hier wird sich tatsächlich, ALLEN ERNSTES darüber gewundert, dass bei einem Auto-Hersteller viel mehr Männer arbeiten als Frauen. Ich meine.. hallo?! Es sind AUTOS!
Aber der Knaller ist die Schlussvolgerung mancher Politikerinnen: der Grund warum so wenige Frauen bei Auto-Herstellern anzufinden sind ist... jaaaa.... Diskriminierung!
Ja, sie haben richtig gehört! Millionen von Mädchen, die sich nichts sehnlicher wünschen als Fahrzeugingenieurin zu werden, werden durch systematische Diskriminierung daran gehindert und darum muss der Staat nun mit dieser Quote eingreifen.

Das ist als würde ich sagen, dass der Grund, warum so wenige Jungen in einer Ballettschule angemeldet sind der ist, dass sie von den Mädchen dort diskriminiert werden. Ja ist klar!

Es ist unglaublich, dass solche Menschen mit solchen Gedanken in unserem Land etwas zu sagen haben. Un-glaub-lich!

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t.w.adorno 02.09.2012, 13:21
92. Sie haben völlig recht!

Zitat von Criticz
Könnten Sie uns mal kurz erklären, wer denn die "herrschenden Strukturen" sind? Ganz konkret: Welche Firmen schließen Frauen aus? In welchen Firmen werden Frauen "systematisch aus den FE-Abteilungen" ausgeschlossen? Und wie viel exzellentes "Humankapital" geht uns eigentlich verloren, wenn wir Männer durch Quoten diskriminieren? Bin gespannt auf Namen, Fakten...und bitte keine weiteren Verschwörungsvermutungen und Phrasen. Danke vorab.
Eine Quote ist ein scheußliches Instrument. Es schränkt Freiheiten massiv ein, zerstört geliebte Strukturen und kann höchstens bei großen Ungerechtigkeiten eine gewisse Linderung bringen - und auch dies nur langfristig.
Daher bin ich prinzipiell ein Gegner der Quote.

Quoten sind daher (höchtsens) dann ein gangbarer Weg, wenn die oben genannten Punkte zutreffen.
- Wenn Frauen diskriminiert werden, weil sie als Frauen nicht hinreichend ernst genommen werden
- Wenn gedacht wird, dass Frauen "emphatischer" oder "kommunikativer" als Männer sind - oder schwächer, weniger risikobereit
- Wenn HR-Abteilungen oder Firmenchefs Frauen bewusst oder unbewusst diskriminieren
- Wenn Mädchen durch gesellschaftliche Konverntionen oder Zwänge (das Ü-Ei nur für Mädchen) von Ingenieursstudien abgehalten werden - oder Jungs von Weg zum Grundschullehrer oder Kindergärtner (Danke J.W.von Goethe für diese Anregung)

(1) Wenn diese Punkte nicht zutreffen, sollte man die Quote sofort verbieten.

(2) Sollten diese Punkte jedoch zutreffen und die Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind riesig (s. Risikobereitschaft, Emphatie, ...), dann sollte man ebenfalls von einer Quote absehen.

(3) Sind die Punkte zuteffend und die Unterschiede überschaubar, dann brauchen wir Maßnahmen, um diese schreiende Ungerechtigkeit abzuschaffen.

Und da ich denke, dass (3) zutreffend ist, bin ich - auch inspiriert durch die durchgehend diskriminierenden Aussagen hier im Forum - jetzt für eine Quote.

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Criticz 02.09.2012, 13:28
93. Auch Quoten sind Diskriminierung

Zitat von t.w.adorno
Keiner hindert Frauen am Ingenieursstudium oder an der Firmengründung. Es gibt erfreulicherweise keine relevante rechtliche Diskrimierung der Geschlechter. Das ist nicht der Punkt. Wenn aber Frauen Kompetenz abgestritten wird, weil sie Frauen sind - bewusst oder unbewusst - dann ist eine Quote überfällig. Wenn Sie die klar geschlechtsdiskriminierende Aussage machen, dann zeigt das für mich, dass es diese latente Diskrimierung real gibt. Es deckt sich in vielen Fällen auch mit meinen Erfahren. Und diese Diskrimierungen abzuschalten ist nach unseren europäischen Idealen und Werten ein Muss. PS: Ich war bis heute Morgen eigentlich sehr indifferent, was die Quote angeht. Die Forumsdiskussion hat mir eigentlich klar gemacht, wie geschlechtsspezifisch immer noch gedacht wird - und daraus resultiert dann automatisch auch Diskriminierung. Daher bin ich jetzt für die Quote
Sie wissen aber schon, dass eine Quote auch diskriminiert (sog. Positivdiskriminierung...schönes Paradoxon) und auch den europäischen Idealen widerspricht?

I.ü.: natürlich gibt es Diskriminierung und Vorurteile in Einzelfällen (nicht nur gegenüber Frauen, sondern auch gegenüber Männern...von Ausländern will ich erst gar nicht anfangen), das wird aber schon jetzt sanktioniert (schauen Sie mal ins AGG), dafür braucht es keine Quote (die wir dann i.ü. auch für Ausländer etc. einführen müssten, auch hier werden Sie doch schon Erfahrungen gemacht haben, oder?).

Einzelfälle wird man -leider - nie vermeiden können. Mit einer Frauenquote aber diskriminert der Staat (!) systematisch und pauschal alle Männer, ohne dass es eine eine "rechtlich relevante Diskriminierung" gibt, wie Sie ja richtigerweise sagen. Das ist Punkt.

P.S.: Nennen Sie uns noch die Firmen die Frauen systematisch aus dem F+E-Bereich ausschließen...wir sind weiterhin gespannt, denn diese groteskte Behauptung hat es angesichts der REALEN Firmenpolitik wirklich in sich...

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quotenmann 02.09.2012, 13:41
94. Wer, um alles in der Welt hält Mädchen vom ,

Zitat von t.w.adorno
Eine Quote ist ein scheußliches Instrument. Es schränkt Freiheiten massiv ein, zerstört geliebte Strukturen und kann höchstens bei großen Ungerechtigkeiten eine gewisse Linderung bringen - und auch dies nur langfristig. Daher bin ich prinzipiell ein Gegner der Quote. Quoten sind daher (höchtsens) dann ein gangbarer Weg, wenn die oben genannten Punkte zutreffen. - Wenn Frauen diskriminiert werden, weil sie als Frauen nicht hinreichend ernst genommen werden - Wenn gedacht wird, dass Frauen "emphatischer" oder "kommunikativer" als Männer sind - oder schwächer, weniger risikobereit - Wenn HR-Abteilungen oder Firmenchefs Frauen bewusst oder unbewusst diskriminieren - Wenn Mädchen durch gesellschaftliche Konverntionen oder Zwänge (das Ü-Ei nur für Mädchen) von Ingenieursstudien abgehalten werden - oder Jungs von Weg zum Grundschullehrer oder Kindergärtner (Danke J.W.von Goethe für diese Anregung) (1) Wenn diese Punkte nicht zutreffen, sollte man die Quote sofort verbieten. (2) Sollten diese Punkte jedoch zutreffen und die Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind riesig (s. Risikobereitschaft, Emphatie, ...), dann sollte man ebenfalls von einer Quote absehen. (3) Sind die Punkte zuteffend und die Unterschiede überschaubar, dann brauchen wir Maßnahmen, um diese schreiende Ungerechtigkeit abzuschaffen. Und da ich denke, dass (3) zutreffend ist, bin ich - auch inspiriert durch die durchgehend diskriminierenden Aussagen hier im Forum - jetzt für eine Quote.
vom Ingenieursstudium ab? Wo wollen Sie denn quotenmäßig geeignete Ingenieurinnen herbekommen, wenn die tatsächlich abgehalten werden? Dann geht die Quote doch auch nicht.
Wer nimmt Frauen nicht für ernst, die ernst zu nehmen wären?
Wer nimmt Männer für ernst, die nicht ernst zu nehmen sind? Muss eine Frau ernst genommen werden nur weil sie Frau ist? Ich kenne sogar Frauen in Führungspositionen, die nur von wenigen für ernst genommen werden und die haben hart dafür gearbeitet. (Ironie off) Wer behauptet denn, dass Frauen empathischer wären als Männer, etwa Emanzipationsgegner? Welche schreiende Ungerechtigkeit genau meinen Sie?
Mein Vorschlag wäre der, dass man Frauen quotenmäßig in Führungsporitionen bringt und ihnen einen "Experten" (notwendigerweise besser bezahlt) zur Seite stellt, der aufpasst, dass nicht allzuviel Unsinn passiert. Dann sind doch alle zufrieden?! oder?

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Criticz 02.09.2012, 13:46
95. FAKTEN bitte

Zitat von t.w.adorno
Eine Quote ist ein scheußliches Instrument. Es schränkt Freiheiten massiv ein, zerstört geliebte Strukturen und kann höchstens bei großen Ungerechtigkeiten eine gewisse Linderung bringen - und auch dies nur langfristig. Daher bin ich prinzipiell ein Gegner der Quote. Quoten sind daher (höchtsens) dann ein gangbarer Weg, wenn die oben genannten Punkte zutreffen. - Wenn Frauen diskriminiert werden, weil sie als Frauen nicht hinreichend ernst genommen werden - Wenn gedacht wird, dass Frauen "emphatischer" oder "kommunikativer" als Männer sind - oder schwächer, weniger risikobereit - Wenn HR-Abteilungen oder Firmenchefs Frauen bewusst oder unbewusst diskriminieren - Wenn Mädchen durch gesellschaftliche Konverntionen oder Zwänge (das Ü-Ei nur für Mädchen) von Ingenieursstudien abgehalten werden - oder Jungs von Weg zum Grundschullehrer oder Kindergärtner (Danke J.W.von Goethe für diese Anregung) (1) Wenn diese Punkte nicht zutreffen, sollte man die Quote sofort verbieten. (2) Sollten diese Punkte jedoch zutreffen und die Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind riesig (s. Risikobereitschaft, Emphatie, ...), dann sollte man ebenfalls von einer Quote absehen. (3) Sind die Punkte zuteffend und die Unterschiede überschaubar, dann brauchen wir Maßnahmen, um diese schreiende Ungerechtigkeit abzuschaffen. Und da ich denke, dass (3) zutreffend ist, bin ich - auch inspiriert durch die durchgehend diskriminierenden Aussagen hier im Forum - jetzt für eine Quote.
Ahnen Sie warum ich so auf Firmennamen warte, die all das, was Sie hier behaupten, machen? Weil Sie einfach mal einige Punkte in den Raum stellen, ohne Nachweise zu nennen. Welche Firmen / HR-Abteilungen diskriminieren denn Frauen? V.a. siitzen doch gerade im Bereich HR sogar viele Frauen und entscheiden...verstehe ich nicht, sorry.

FAKT ist, dass Firmen z.B. Zielvereinbarungen abschließen, die nur dann erfüllt werden, wenn Frauen befördert wurden:
http://forum.spiegel.de/f22/daimler-...n-66148-2.html


Nun gut. Es gibt ja für diverse Verhaltensweisen (Risikobereitschaft, Empathie etc.) div. Studien, aber - da bin ich bei Ihnen - auch diese pauschalieren. I.ü. richten die sich auch genauso g e g e n Männer, denen dann mangelnde Empathiefähigkeit und damit mangelnde Führungsfähigkeit angehängt wird. Ich befürchte Sie betrachten das alles bisschen nur aus der "Frauen-Brille". Sie erwähnen richtigerweise ja immerhin die Kindergärten etc....fällt Ihnen auf, dass hier niemand eine Quote fordert? Ist das nicht inkonsequent was seitens der EU hier betrieben wird?

Zum Ü-Ei: der diskriminierende Charakter lag doch gerade darin, dass es "nur" für Mädchen war...das nur by the way, Googeln Sie mal Girls-Day u.ä. , da werden Sie merken, dass von einem "systematischen Abhalten" von Mädchen von Igenieurstudium (in einem Staat mit Berufswahlfreiheit sowieso eher abwegig) wirklich nicht die Rede sein kann, das Gegenteil ist der Fall, die Wirtschaft legt rote Teppich aus...

Wir kommen meiner Meinung nach nur weiter wenn wir konsequent das Geschlecht bei Personalentscheidungen AUSBLENDEN, im positiven wie im negativen. Alles andere führt zu Ungerechtigkeiten, und eine Quote ist eine solche, weil sie das Geschlecht zum - oft entscheidenden - Auswahlkriterium macht.

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acyonyx 02.09.2012, 13:56
96. Die Krone der Schöpfung.....

Folgen wir Frau Redings Ansatz mal anders herum! Wer überhaupt nicht gefördert wird, oder besser sogar benachteiligt wird, sich nur alleine helfen darf, muss wohl der Stärkste, die Krone der Schöpfung sein. Also der weiße, autochtone, Mann, oder? Also Männer! Galant der Frau Reding ein Lächeln zuwerfen ob der überbordenden Wertschätzung und gleichzeitig anfangen mit dem Selbsthelfen! Gegen so eine Minderleisterin muss man doch was machen können!

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papierloser 02.09.2012, 14:01
97. Bequeme Entschuldigung

"Eine Frau muss immer mehr arbeiten als Männer, um ihr Ziel zu erreichen". Das haben Sie bestimmt auch schon gehört. Komisch, dass ich als Mann auch immer denke, ich muss mehr als andere arbeiten. Liegt vermutlich daran, dass alle so denken. So arbeiten vermutlich 75 % mehr als der Durchschnitt...
"Ich bin nicht befördert worden, weil ich eine Frau bin." Nun, da musste ich in der Vergangenheit bei ausgebliebenen Beförderungen auf andere Erklärungen zurückgreifen, warum ich nicht ausgewählt wurde.
In einer Abteilung mit 3 Frauen von 8 Mitarbeiter beschwerten sich mir gegenüber alle drei nach einem Jahr, sie hätten ja keine Aufstiegschancen weil sie Frauen seien, sie müssten mehr arbeiten etc. Also ehrlich, alle acht Mitarbeiter waren engagiert. Aber wenn man jede Niederlage mit dem Dasein als Frau erklärt, behindert man sich auch selbst. Nach den echten Ursachen zu forschen, ist halt unbequemer.

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S_Allmaras 02.09.2012, 14:02
98. Die EU-Diktatur

lässt langsam die Hüllen fallen. Zum Wohle der in Europa ach so diskriminierten Frau? Oder vielmehr unter dem Banner des Gender-Mainstreamings - nach dem alles und jeder "gleich" zu sein hat - denn gleicher steuert es sich nunmal besser in der heraufziehenden Union der Sozialistischen Europarepubliken. Natürlich wird es dann die einzige Aufgabe der gleichgeschalteten Frau sein, ihre Intelligenz der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen, nicht etwa noch Kinder großzuziehen (Herd! Diskriminierung!) - drolligerweise haben die UdSER-Konstrukteure schon dafür gesorgt, den Fortbestand der (neu-)europäischen Bevölkerung vitaleren Ethnien zu überlassen, bei denen die Dekadenz noch nicht so weit fortgeschritten ist wie bei uns einfältigen Lämmern.
Naiv, wer glaubt, die Kommission mache im Jahr 2020 Halt bei Aufsichtsräten und börsennotierten Unternehmen; zu verlockend ist das Betätigungsfeld in mittelständischen Betrieben, in den Betriebsräten, in den Vorständen, in Büros und den Werkstätten, als dass das Minigleich seine Ideologie nicht auch dort einzupflanzen bestrebt wäre.

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derlogiker 02.09.2012, 14:22
99. Warum diese diskrimierende Halbherzigkeit?

Man könnte der Sache ja zustimmen, wenn man gleichzeitig eine Frauenquote bei den katholischen Priestern durchsetzt und eine bei den Maschinenbauingenieur-Postionen oder bei den Kraftfahrzeugmechanikern und eine Männerquote bei den Einzelhandelsverkäufern und bei den Friseuren.

So alleine ist kein Diskriminerungsproblem gelöst.

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