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Globale Krisen: Anstieg der Immobilienpreise schwächt sich weltweit ab
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Handelsstreit, Brexit, Hongkong-Proteste, miese Wirtschaftsprognosen: Die weltweiten Unsicherheiten nehmen zu. Das bremst den Anstieg der Immobilienpreise.

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timtimtam 05.09.2019, 13:09
10. Krise

Das Wort hat sich überlebt. Jeden Tag ist irgendwas irgendwo Krise.... Interessiert die eine Krise nicht mehr wirklich, kommt eine neue....
Krise... Alles Krise... Sorry...

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Gagoze 05.09.2019, 13:23
11. Zeitbombe

Das "billige" Geld der Notenbanken ist in den letzten Jahren massiv in den Bausektor gepumpt worden, zwecks erwarteter Rendite. Was passiert mit den Krediten, wenn die Preise irgendwann einbrechen? Hatten wir schon alles, aber lernen aus Fehlern würde Einsicht erfordern. Wann wird man wieder verkünden müssen, "dass die Einlagen der Bürger sicher sind"? Laxe Bankenregulierung als Standortvorteil, der vielleicht letzte selbst geschmiedete Sargnagel des kapitalistischen Weltwirtschaftssystems.

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fatherted98 05.09.2019, 13:25
12. echt?

...da muss ich aber mal den Anbietern bei uns in Rhein-Main Bescheid sagen....da ist die Doppelhaushälfte immer noch für 750.000 in "Angebot"....schon komisch?

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freefox 05.09.2019, 13:28
13. Vermögen auf Pump

Zitat von RalfHenrichs
stellt sich die Frage, wie die immer noch weltweit wachsenden Vermögen dann angelegt werden. Sicherlich nicht auf dem Sparkonto. Gold? Aktien klar, aber die steigen ja auch nicht extrem (aus den gleichen Gründen wie im Artikel genannt). Kunst? Bitcom? Klar ist nur: irgendwo muss das Vermögen ja hin.
....sind die großen Treiber: 0-Zins = Nadel / (Luft + Ballon)

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Freidenker10 05.09.2019, 13:31
14.

Och Bitte lass die Immobilienblase platzen, ich habe schon sooo lange keine Banken mehr gerettet, mir fehlt richtig was! Und die Abzocker auf der Vermieterseite dürfen auch gerne mal etwas leiden!!

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muellerthomas 05.09.2019, 13:31
15.

Zitat von thequickeningishappening
ergibt bei 50% vom Netto zur Bedienung Der Hypothek Eine echte Inflation von ???
Sie müssen ja nicht Monat für Monat mehr für die Hypothek bezahlen, nur weil die Immobilienpreise gestiegen sind. Eher im Gegenteil: Mit Hypotheken mit langfristiger Zinsbindung zahlen Sie über viele Jahre gar nicht mehr fürs Wohnen.

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Havel Pavel 05.09.2019, 13:34
16. Wir leben eben in einer Marktwirtschaft, da ist das eben so

Zitat von downgrade0815
"Anstieg schwächt sich ab.." ist so wie "Gewinneinbuße" na, heißt also - die Grundproblematik bleibt : "Zu teuer". Nun darf man sich freuen, das es nicht ganz so schnell noch mehr als zu teuer ist..sondern das mehr eben langsamer passiert :) - gut auch "Wachstum" mit einzubeziehen. Wachstum suggeriert ja immer was "Gutes".... nunja..unkontrolliertes Zellwachstum wäre da ein passender Vergleich...
Das Problem sind doch nicht vordergründig die hohen Immobilienpreise sondern eher die Tatsache, dass diese seit einiger Zeit (Nullzinspolitik) rasant ansteigen und so zu Spekulationsobjekten verkommen sind. Es ist überall unverkennbar wie viele Immobilien überall von Interessenten als lukrative Wertanlage aufgekauft werden, weil man Geld hierzulande ja sonst als "Normalbürger" ja kaum noch sinnvoll anlegen kann. Lebensversicherungen, Sparkonten, Tagesgeldkonten, usw. sind allesamt mittlerweile völlig uninteressant, weil sie zu Geldvernichtungseinrichtungen verkommen sind und die Politik schaut ruhig zu, denn die können sich ja allesamt auf ihre üppigen Pensionen verlassen und brauchen keine eigene Vorsorge zu treffen, ganz im Gegenteil profitieren einige aus dieser Kaste noch sehr gut aus der jetzigen Situation, ebenso wie ausgebuffte Finanzjongleure.
So würde es der Wohnungsknappheit gewiss guttun, wenn die Immobilienpreissteigerung zum Stillstand käme oder gar für gewisse Zeit rückläufig wäre und somit Immobilien als "Betongold" uninteressant würden und damit nicht mehr gehortet würden. Es ist Aufgabe der heillos zerstrittenen Politik hier wieder für Normalität zu sorgen und Immobilien wieder ausschließlich dem zuzuführen wozu sie erbaut worden sind, nämlich um darin zu wohnen! In jedem Wohngebiet findet man immer einige Häuser die aus Spekulationsgründen unbewohnt sind, schon allein dadurch, dass man diese Objekte wieder Wohnzwecken zuführt würde dies die Nachfrage enorm reduzieren und damit wohl auch die Preise, die derzeit zum Großteil wohl künstlich hochgepuscht sind.

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kp229 05.09.2019, 13:35
17. Missverständnis

Zitat von echtermünchner
ohne Nutzen. Vielleicht sollte es so kommen und musste es so sein. Unendlich können die Preise auch nicht wachsen. Also man ist zwar noch vom bezahlbaren Wohnraum in der Münchner Innenstadt für die Verkäuferin vom Discounter noch Lichtjahre entfernt, aber es wird heller am Ende des Tunnels.
Es wird keineswegs heller, es wird nur weniger schnell dunkel! Was einige hier wohl verwechseln: Ein langsamerer Anstieg der Preise bedeutet keineswegs, dass diese fallen. Und der Anstieg der Immobilienpreise liegt noch immer deutlich oberhalb der Inflationsrate und auch über dem Anstieg der Netto-Einkommen, insbesondere der unteren Hälfte. Dass sich die erwähnte Verkäuferin Wohnraum in der Münchner Innenstadt leisten kann, wird also nach wie vor immer unwahrscheinlicher. Andernfalls müssten wohl Aldi und Lidl die Gehälter mindestens verdreifachen.

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Freifrau von Hase 05.09.2019, 13:38
18.

Juchuu, anstatt 10 Millionen für ne Bude in New York oder London zahl ich jetzt nur noch 9,5 Millionen. Gleich was kaufen....

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purplehaze 05.09.2019, 13:40
19. Staristik

Diese Zahlen sagen doch wenig aus. Gilt das für Neubauten oder auch gebrauchte Immobilien? Und Durchschnittswerte sind immer fragwürdig, wenn dann München und Landgebiete in einen Topf geworfen werden.
Mmh und das Ranking? China auf Platz 1 und Malta auf Platz 2. Na toll.

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