Forum: Wirtschaft
Globales Müllproblem: Entwicklungsminister Müller will sofortiges Verbot von Plastikt
Vittorio Zunino Celotto/Getty Images

"Was Ruanda, Kenia und Uganda können, müssen wir auch schaffen": Entwicklungsminister Gerd Müller verlangt, Plastiktüten umgehend zu verbieten. Dabei müsse Deutschland vorangehen.

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Ein Stein! 10.05.2019, 12:05
210. Dieser Beitrag gehört zu den Besten in diesem Forum zu diesem Thema

Zitat von vooodooo
von Eur oder USA nach Ostasien transportiert werden um dort gg Bezahlung entladen zu werden, muss man sich nicht wundern, dass unterwegs die Ladung verloren geht. Exportverbot und thermische Verwertung wäre richtig. Solange Erdöl verheizt wird, kann man auch seine Zwischenprodukte verbrennen. I.ü. könnte man Verpackung versteuern, an jeder Supermarktkasse möglich. Brutto - netto = tara !
Insbesondere der letzte Satz.
Eine Plastikabgabe, die das Verhältnis von Inhalt zu Packungsgröße berücksichtigt.
Je unsinniger dieses Verhältnis (Mogelpackung, die mehr Inhalt vortäuscht, Kleinteile in riesigen Blisterpackungen zwecks Diebstahlschutz, wie Speicherkarten oder einzelne Schrauberbits, sowie standardisierte Packungen für unterschiedliche Inhaltsmengen, wie Styroporschalen, auf der bei identischer Größe 3 Buletten oder ein (!) Hähnchenflügel verkauft werden) desto höher die Verpackungsabgabe!
Dies hätte meines Erachtens nicht nur ein riesiges Einsparpotential sondern auch die vermutlich größte Akzeptanz beim Verbraucher, da dieses überflüssige Zuviel an Verpackung auch belastend bei Transport, Lagerung und Entsorgung ist.
Anstatt sich an Nichtigkeiten wie Wattestäbchen, Strohhalmen und Einkaufsbeuteln als Symbolpolitik abzuarbeiten wären das endlich einmal dicke Bretter, die gebohrt würden.

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andre_36 10.05.2019, 12:06
211.

Zitat von christian.koster
... Nur das das Waldsterben, der saure Regen und alle Weltuntergangsfantasien die in euren grünen Köpfen umhergeistern leider ausgefallen sind ... Genau wie es mit dem "Klimawandel" eintreten wird... Ihr grünen lebt von der Angst der Menschen .. hat die Kirche auch Jahrhundertelang bis man bemerkt hat was für Humbug da gepredigt wird...
Dass das Waldsterben nicht eintrat und der saure Regen kein Problem mehr darstellt könnte damit zusammen hängen, dass Entschwefelungsanlagen in Kraftwerke eingebaut wurden. Ebenso wurden Autohersteller gesetzlich verpflichtet, Schadstoffausstoß durch Filter und Katalysator einzuschränken. Das Ozonloch ist auch nicht von allein verschwunden. Die Bedrohungen waren und sind real. Man muss nur etwas dagegen tun. Das könnte man auch verstehen ohne Grüner zu sein.

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mostly_harmless 10.05.2019, 12:12
212.

Zitat von andre_36
Bei uns in der Stadt haben wir fließendes Wasser. Damit waschen wir Obst und Gemüse vor dem Verzehr. [...]
Naja, man muss vermutlich Einräumen, das nicht jeder diese (auch von mir genutzte) äussert fortschrittliche Vorgehensweise kennt. Und da es weiterhin (IMHO) wahrscheinlich ist, dass die Leute, die diese (wie gesagt, äusserst fortschrittliche) Vorgehensweise nicht kennen, auch nicht fähig sind, sie zu erlernen, hat der Forist vermutlich - aus seiner Sicht - recht.

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Ein Stein! 10.05.2019, 12:17
213. Genau! "Weitere Diskussion überflüssig!"

Zitat von birka12
Plastiktüten können wir einfach mit Papiertüten ersetzen, Diskussion überflüssig!
Weil ich (und enorm viele andere, wie in diesem Thread bereits geschehen) Ihre Papiertüten bezüglich Einsatzfähigkeit (Reißfestigkeit, Feuchtebeständigkeit und Umweltbilanz) binnen Sekunden argumentativ zerlegen unterbinden wir einfach eine Diskussion darüber.
In Ihrer Einfältigkeit passen Sie mit Ihrer Einstellung sehr gut zu den Grünen oder der AfD.

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doctiloquus 10.05.2019, 12:17
214. #207

Thomas, wenn Sie wüssten, wie Sie manipuliert werden, um genau die Reaktion, die Sie jetzt zeigen, hervorzurufen... Um Ihre erste Frage zu beantworten: Ja (allerdings muss ich mich auch auf Sekundärwissen stützen). Ich gebe Ihnen zu bedenken, dass die meisten Statistiken im Sinne des Auftraggebers gemacht werden (schliesslich möchte man Anschlussverträge bekommen). Desweiteren produzieren die in der Wissenschaft Tätigen "beruflich" immer neue aufsehenerregende Aussagen (man möchte ja auch mal in der Nature erscheinen, und da werden dann schon mal Beobachtungsergebnisse "hingebogen" um zur Theorie zu passen). Und die Politik vertritt in erster Linie ihre persönlichen Interessen - viele beherrschen die Instrumente der Manipulation passabel, sodass die Massen entsprechend gelenkt werden kann mit dem Ziel, die eigenen Interessen zu pushen. Also - immer schön kritisch bleiben und nicht jede Klimakatastrophe glauben.

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andre_36 10.05.2019, 12:25
215.

Zitat von Ein Stein!
Insbesondere der letzte Satz. Eine Plastikabgabe, die das Verhältnis von Inhalt zu Packungsgröße berücksichtigt. Je unsinniger dieses Verhältnis (Mogelpackung, die mehr Inhalt vortäuscht, Kleinteile in riesigen Blisterpackungen zwecks Diebstahlschutz, wie Speicherkarten oder einzelne Schrauberbits, sowie standardisierte Packungen für unterschiedliche Inhaltsmengen, wie Styroporschalen, auf der bei identischer Größe 3 Buletten oder ein (!) Hähnchenflügel verkauft werden) desto höher die Verpackungsabgabe! Dies hätte meines Erachtens nicht nur ein riesiges Einsparpotential sondern auch die vermutlich größte Akzeptanz beim Verbraucher, da dieses überflüssige Zuviel an Verpackung auch belastend bei Transport, Lagerung und Entsorgung ist. Anstatt sich an Nichtigkeiten wie Wattestäbchen, Strohhalmen und Einkaufsbeuteln als Symbolpolitik abzuarbeiten wären das endlich einmal dicke Bretter, die gebohrt würden.
Die Kosten für den Verpackungsmüll zahlt heute bereits der Verbraucher mit dem Preis für das Produkt. Ein Plastikaufschlag würde das Produkt eben einige Cent teurer machen. Gerade bei Mogelpackungen und hochwertigen Produkten mit Diebstahlsschutz wäre der Gewinn für Produzenten immer noch groß genug. Man kann nicht alle Probleme über den Wettbewerb regeln, auch wenn diese Religion sehr verbreitet ist.

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Bala Clava 10.05.2019, 12:26
216. Die Hamburger Müllverbrennungsanlage

in Billstedt kann ohne meine Plastikabfälle nicht funktionieren. Und meine Fernwärme von denen auch nicht. Die werfen dort auch auch nix in die Elbe, das ist Brennstoff!

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Feidl 10.05.2019, 12:31
217. Braucht kein Plastiktütenverbot bei guter Abfallentsorgung u Recycling

Die afrikanischen Entwicklungsländer haben ein Plastiktütenverbot eingeführt, weil dort die Plastiktüten wegen mangelnder Müllentsorung und Umweltbewusstsein in der Umwelt landen.
DIes ist bei uns glücklicherweise nicht so. Wie das Umweltbundesamt sagt, werden 99,4% des Plastikmülls bei uns verwertet, es landet fast nix in der Umwelt. Daher ist eine weitere Verbot völlig übertrieben und verstößt gegen das Verhältnismäßigkeitsgebot.
Schon mehrmals haben Petitionen im Bundestag Plastiktütenverbot gefordert und immer war die Antwort: nicht notwendig, da dank guter Abfallentsorgung eine Verschmutztung der Umwelt kaum vorkommt

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ich61 10.05.2019, 12:34
218. keine Plastiktüte in Indien

Ich kann das nicht verstehen. In Indien gbt es dieses Verbot schon seit Jahren. Dort werden sogar die Reisende in Bussen kontrolliert ob sie Plastiktüten bei sich haben. Zum Gemüsemarkt bringt man seine eigene Tasche mit. Es geht sogar in einem sogenannten Drittweltland.

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Feidl 10.05.2019, 12:38
219.

Zitat von ich61
Ich kann das nicht verstehen. In Indien gbt es dieses Verbot schon seit Jahren. Dort werden sogar die Reisende in Bussen kontrolliert ob sie Plastiktüten bei sich haben. Zum Gemüsemarkt bringt man seine eigene Tasche mit. Es geht sogar in einem sogenannten Drittweltland.
Das Dritteweltland braucht ein solches Verbot, weil der Dreck sonst auf der Straße landet. Das ist KEIN gutes Zeichen, sondern ein Zeichen von mangelnder Abfallsentsorgung.

Kein Verbot zu benötigen, ist hingegen ein gutes Zeichen.
Verbote sollten immer das allerletzte Mittel sein.

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