Forum: Wirtschaft
Globuli als Kassenleistung: Money for nothing
imago/ Westend61

Jens Spahn findet es "okay", wenn Krankenkassen Homöopathie bezahlen. Das zeugt von einer Haltung zum Geld der Beitragszahler, die sich ein Bundesgesundheitsminister nicht leisten kann.

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rz231 18.09.2019, 15:56
1. dem ist nichts hinzuzufügen

Sehr gut argumentiert.

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Ein_denkender_Querulant 18.09.2019, 15:59
2. Nicht nur Medikamentenkosten

Die Globuli mögen für die Krankenkassen billig sein. Für Patienten sind sie es wegen der Zuzahlung keineswegs und obendrein müssen die Krankenkassen die ärztliche "Bahandlung" bezahlen, die im Falle einer Heilpraktikerweiterbildung höher ausfallen als bei normalen Hausärzten.

Das Beten in der Kirche bekommt man übrigens umsonst und es hilft genauso. Auch bei Vollmond zu pinkeln und sich dabei dreimal zu schütteln ist eine überaus erfolgreiche Therapie ungefähr mit Plazeboeffekt.

Jeder darf gerne machen was er will, aber für anerkannt unwirksame Therapien sollten keine knappen Krankenkassengelder verschwendet werden.

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chinadragon 18.09.2019, 15:59
3. Super H. Minister,

Kassenleistung für Placebo. Glaube versetzt Berge.
Und die Kasse füllt sich.
Wie sagt der Däne: Danke für Garnichts.

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Niteftef 18.09.2019, 16:00
4. Placebos

Placebos sollten Teil der Medizin sein. Als Mittel manchmal die Heilung etwas zu verbessern, der Effekt ist ja bekannt. Es gibt zB Ärzte, die verschreiben Hypochondern einfach ein günstiges Homöopathikum, weil das die Beschwerden eben auf die einfachste und ungefährlichste Art löst.
Insofern haben Placebos durchaus ihre Berechtigung, aber der Preis sollte die simple Herstellung widerspiegeln - also eine Packung Globuli für maximal 5? finde ich durchaus angemessen.
Die Wirkung wäre dann auch wissenschaftlich belegt.

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profhahn 18.09.2019, 16:00
5. Tut er das?

mir scheint die Schulmedizin hat Sorge um Ihre Pründe. Auch die seriöse (?) Berichterstattung übernimmt ungeprüft deren Argumente. Wurde nachgewiesen dass Homöopathie nicht wirkt!??
Zig Millionen Euro werden für unnötige OPs verschleudert...Hüfte, Knie usw.
Vllt. wären da Änderungen angebracht...

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Joachim Kr. 18.09.2019, 16:02
6. Kommentar überflüssig

Anstelle weiterer Kommentare immer gleichen, statistischen Inhalts wären gut fundierte, recherchierte und sachliche Beiträge angemessen.
Über Homöopthie weiß die Autorin jedenfalls nichts.

Interessanter wäre z.B ein Beitrag über die Entstehung und Ausbreitung resistenter Keime und die Einstellung von Entwicklungen neuer Antibiotika.

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jay-hessen 18.09.2019, 16:02
7. Alles Humbug oder was?

Ist schon komisch, dass, obwohl in Doppelblindstudien getestet, immer alles, was man selbst nicht greifen kann, verteufelt wird. Bei ernsthaften Erkrankungen gibt es übrigens ein klares Regelwerk, dass den Einsatz verbietet.
https://scholar.google.de/scholar?q=nachweis+wirksamkeit+homöopathie&hl=de&a s_sdt=0&as_vis=1&oi=scholart#d=gs_qabs&u=#p=OL-O50bnxZoJ

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vorblick 18.09.2019, 16:05
8. Feldzug

SpiegelredakteurInnen seit Jahren auf dem Kreuzzug gegen die Homöpathie... Keine Ahnung was sie da antreibt. Es geht um ein halbes Prozent der Kosten der Krankenversicherungen. Mir wurde vor einem Jahr ein Antibiotikum verordnet, von dem Ärzten seit 1992 bekannt ist, dass es als "Nebenwirkung" unter anderem zur Auflösung von Sehnen führen kann. Wird nicht vom Markt genommen. Was bei mir geschehen ist. Zwei OP's, monatelange Behandlungen, lebenslange Fehlstellung im Fuß. Etwa 11.000? Kosten. Bei einem Patienten. Es gibt aber tausende solcher Fälle, fragen Sie mal bei Orthopäden nach. Warum geht ihr nicht solchen Fällen und den unfassbaren Folgekosten für die Gemeinschaft nach?

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rolz-reus 18.09.2019, 16:05
9. Ja aber...

... Homöopathie wirkt doch überhaupt nicht.

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