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Glücksspiel: Gangster plündern Spielautomaten mit Software-Trick
DPA

Sie drückten eine geheime Tastenkombination - schon prasselte das Geld aus den Automaten. Mit einem Software-Trick sind nach SPIEGEL-Informationen Hunderte Spielhallen geplündert worden. Der geschädigte Unternehmer verdächtigt eine kriminelle Bande.

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TS_Alien 13.04.2014, 13:30
40.

Ist das wirklich ein Trick oder ein Feature? Mit dieser Tastenkombination können auch Spielhallenbetreiber ihre Automaten leeren und so weniger Umsätze für das Finanzamt verbuchen oder sich das Geldwaschen günstiger gestalten können.

Es gibt keinen Grund, dass ein Automat auf bestimmte Tastenkombinationen Geld ausschüttet (d.h. eine solche Tastenkombination dürfte gar nicht im laufenden Programm ausgewertet werden). Ich tippe auf ein Feature. Und das ist garantiert nicht legal.

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Airkraft 13.04.2014, 13:32
41. Viel hilft viel ;-)

Zitat von vollzeitpoltiker
Ich weiß ja nicht was die gemacht haben, aber warum ist es gleich kriminell, wenn ich irgendwelche Tasten drückte um am Automaten zu gewinnen Die Frage ist ja wie sie an die Information gekommen sind Aber ich kann ja auch zufällig die Kombination herauszufinden, mit der ich einen Automaten knacken kann
Die habe sich vermutlich gedacht: Je mehr Taten ich drücke, eventuell auch gleichzeitig und anhaltend, desto höher der Gewinn. "Jugend forscht" ;-)

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argomon 13.04.2014, 13:36
42. Schicksal

Banditen gegen Banditen
einer wird immer verlieren.
würde sagen"dumm gelaufen "

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Leblanc 13.04.2014, 13:38
43. Klar,

so eine strg-alt-entf_Kombi braucht doch jede Steuerung, falls die Software sich mal "aufhängt".

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exironmike 13.04.2014, 13:39
44. alles verbieten

was süchtig und krank macht. Neben Spielautomaten, Spielcasinos, auch Alkohol, Nikotin, Drogen, fette Burger, Zuckerzusätze in Lebensmitteln, usw. Um es klar zu sagen, Spielhallen sind absolut überflüssig, braucht die (gesunde) Gesellschaft nicht, genauso wenig wie den anderen Rest.
Aber wer will schon alles verbieten?

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Airkraft 13.04.2014, 13:41
45. Naja,...

Zitat von susiwolf
'Right you are ... money laundering at it's best under (play-)tables ! Manche nennen es auch 'Geldwäsche im Bereich des Möglichen' ... ;-) Irgendwie kommt Schadenfreude auf ... hinsichtlich der Spielerkranken, Vertriebskraken und 'Software-Knacker' ! Eigentlich ist Geld immer auf Wanderschaft und ... scheu wie ein Rehlein.
Naja, einer der Nutznießer und Förderer dieses "halbseidenen" Geschäftsmodells, die "FDP", ist ja bereits "weg vom Fenster" :-)

Die Hoffnung nie aufgeben ;-)

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mpg27 13.04.2014, 13:42
46. Ist alles Beschi**

Die Geräte sind auf vier Jahre geeicht und haben vier Jahre Lizenz. Innerhalb dieser vier Jahre müssen sie 67% der Einnahmen ausschütten. An den Dingern kann man drücken was man will, das Programm entscheidet wann und wieviel. Außerdem wurden vor vier Jahren, ungefähr zur gleichen Zeit als betandwin und Onlinelotto in Deutschland platt gemacht wurde wegen Suchtgefahr, die Konzessionierung für normale Gaststätten so geändert, dass man anstatt zwei nun drei Geräte aufstellen durfte. Gleichzeitig wurde durch Verkürzung der Spielzeit der maximale Einsatz pro Stunde von 60 € auf 90 € erhöht.

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TS_Alien 13.04.2014, 13:43
47.

Zitat von Hokuspokus
Wer sich in der Entwicklung von Hardware auskennt weiß, dass es bei Maschinen keinen programmierbaren Zufall gibt. Die Definition von "Zufall" ist ohnehin eher philosophisch. Es gibt - bis auf extreme Phänomenen in der Quantenphysik - keinen Zufall auf dieser Welt und daher ist er auch nicht programmierbar. Es gibt nur Ursache und Wirkung. Die Ausschüttung ist eine lange Kette von Zahlen die bereits zu Beginn festgelegt ist. Daran wird sich auch zukünftig nichts ändern. Mein Lieblingsspruch zu der gesamten Branche: "Wie gewinnt man garantiert in einem Casiono?" "Indem man eines aufmacht...."
Die Pseudozufallsgeneratoren in der Informatik sind gut genug für alle Anwendungen. Denn sie liefern Zahlenfolgen, die nicht von einer echten Zufallsfolge unterschieden werden können, zumindest nicht mit vertretbarem Aufwand. Was will man mehr?

Der Laplacesche Dämon ist seit Jahrhunderten mausetot. Insofern gibt es keine Möglichkeit, alle Ursachen zu ermitteln. Es bleiben genügend echte Zufälle übrig, z.B. der radioaktive Zerfall eines bestimmten Atoms.

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besserbescheidwisser 13.04.2014, 13:44
48.

Zitat von norbert421
Ich meine dass diese Glückspielgeräte von der Bundesprüfanstalt geprüft und zugelassenen werden. Wenn Schadensersatz dann wohl von denen. Der Spieler muss sich doch darauf verlassen dürfen dass alles richtig läuft.
Das heißt aber doch im Umkehrschluss, dass der Steuerzahler also auch ich für den Schaden aufkommen soll. Ich selber habe noch nie eine Spielhalle von innen gesehen und habe auch nicht vor daran etwas zu ändern. Warum soll ich also für den Schaden aufkommen? Am Schluss wird noch ein potentieller Geldwäscher entschädigt, was in dieser Branche nicht unüblich ist

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susiwolf 13.04.2014, 13:45
49. Objektive Objekte ...

Zitat von SimonSagt
ihren Weg in die Software solcher Automaten finden, wer garantiert mir dann das die Automaten an sich objektiv handeln? Ist da ein echter Zufalls-Chip drin der entwickelt wurde um echte Zufälle zu Simulieren, oder ist es ein Programm was sich auf Psychologische Fakten Stützt? z.B. wenn ein Spieler erst einmal im Spiel-Fluss ist, kann er nur noch schwer aufhören. Lass ihn also erst einmal eine Runde spielen, dann gib ihm einen Gewinn (sagen wir mal das doppelte des Einsatzes) und danach wird ganz langsam wieder abgesenkt, bis das Konto auf Null ist. Dann wäre das kein Glück, sondern Marketing. - Stochastisch kann es eigentlich auch gar nicht anders sein. Sonst würden die Automaten das Geld ja nur umverteilen, und es gäbe gar keine Gewinn-Garantie für den Betreiber. Daraus schlussfolgere ich das ein Spielautomat zwangsläufig auf Unglück programmiert sein muss, sonst wäre er niemals wirtschaftlich. - Und wer sagt das den Spielern?
Die Spieler ... vor den Automaten ... sind die noch ansprechbar ?

Ein 'objektiv handelnder Automat' ...
jetzt bin ich aber verängstigt;
früher wurden die doch programmiert ?

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