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Glyphosat-Urteil: Gericht will Milliarden-Strafe für Bayer drastisch reduzieren
AFP

Bayer sollte zwei Milliarden Dollar zahlen, weil das Pflanzengift Glyphosat ein US-Rentnerpaar krank gemacht haben soll. Zu viel, entschied nun ein Gericht.

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erdmann.rs 19.07.2019, 15:11
1. Glyphosat-Urteil

Warum Bayer Monsanto aufgekauft hat, ist mir ohnehin ein Rätsel.
Dass Bayer nun auch nach "Altlasten" übernimmt, ist komplett unverständlich.
Diese aberwitzigen Schadenersatzforderungen (gibt es nur in USA)
stammen doch mit Sicherheit aus der Zeit v o r der Übernahme
durch Bayer.

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thequickeningishappening 19.07.2019, 15:13
2. Drei Probleme

1. Das Zeug ist giftig 2. Es ist nahezu unmöglich, Die globale Bevölkerung derzeit ohne Den Einsatz evtl. noch schädlicherer Substanzen zu ernähren und 3. Bayer ist sehenden Auges in Die Falle gesprungen. Ob Da jetzt 5 Millionen oder 2 Milliarden pro Prozess drauf gehen: Bayer folgt Dem Weg Der Deutschen Bank ! Wer Ein Unternehmen mit nicht bezifferbaren Altlasten uebernimmt und Diese nicht rechtlich ausgliedert und dann auch noch Das betreffende Produkt weiter vertreibt Dem muss man Vorsatz unterstellen !

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blume4000 19.07.2019, 16:06
3. Hoffentlich wird die Produktion eingestellt

Das Produkt gehört weg vom Markt. Dann lieber mehr Aufwand höhere Löhne und das Produkt kostet mehr. Also billig, schnell und krank. Ich hoffe das die Menschen endlich verstehen, das die billig Produkte einfach nicht realistisch im Preis Leistungsverhältnis. Lieber bekommt der Arbeiter oder Bauer mehr Geld dafür statt das man mit der Gesundheit bezahlt.

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equigen 19.07.2019, 16:09
4. Es ist nicht giftig für Mensch und Tier, nur für Pflanzen

Es ist mit Sicherheit weit weniger „giftig“ oder krebserregend für Menschen als Alkohol. Es ist auch nicht giftig für Insekten. Aber man kann damit die Landschaft so ausräumen, das der Lebensraum für jegliches Getier zerstört wird und nur noch genveränderte Nutzpflanzen unter hohem Düngereinsatz auf dem Boden leben können. Das ist seine reale Schadwirkung. Nicht mehr und nicht weniger. Dass hier solche Schadenersatzsummen gefordert werden ist reine Willkür. Jeder Bierbrauer oder gar Schnapsbrenner müsste sofort geschlossen werden, wenn man die krebserregende Wirkung in realen Bezug zur aufgenommenen Menge setzen würde. Es ist nicht giftig für Bienen und Co, man darf das doch nicht mit Insektiziden verwechseln - tun leider viele Leute.

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andrehe 19.07.2019, 17:03
5. Artenvielfalt

Zitat von equigen
Es ist mit Sicherheit weit weniger „giftig“ oder krebserregend für Menschen als Alkohol. Es ist auch nicht giftig für Insekten. Aber man kann damit die Landschaft so ausräumen, das der Lebensraum für jegliches Getier zerstört wird und nur noch genveränderte Nutzpflanzen unter hohem Düngereinsatz auf dem Boden leben können. Das ist seine reale Schadwirkung. Nicht mehr und nicht weniger. Dass hier solche Schadenersatzsummen gefordert werden ist reine Willkür. Jeder Bierbrauer oder gar Schnapsbrenner müsste sofort geschlossen werden, wenn man die krebserregende Wirkung in realen Bezug zur aufgenommenen Menge setzen würde. Es ist nicht giftig für Bienen und Co, man darf das doch nicht mit Insektiziden verwechseln - tun leider viele Leute.
Der Einsatz reduziert den Lebensraum für Tiere und damit die Artenvielfalt, was eigentlich separat verhandelt und mit einer noch höheren Strafe geahndet werden müßte (nachträgliche komplette Gewinnabschöpfung für den Einsatz über die Jahrzehnte und Auflage mit Gefängnisstrafe im Wiederholungsfall). Ich nehme an, dass in den aktuellen Fällen Glyphosat entweder höher als in der Beschreibung dosiert wurde oder Menschen dort wohnen, wo Roundup per Flugzeug ausgebracht wurde. Man kann nicht alleine Glyphosat betrachten, sondern muss das eingesetzte Produkt berücksichtigen. Der Landwirt sollte auch bestraft werden, falls er nicht sichergestellt hat, dass sich keine Menschen in dem Sprühgebiet aufhalten, und/oder er die empfohlene Dosis nicht eingehalten hat. Wer meint, wir brauchen Roundup, um eine steigende Weltbevölkerung zu ernähren, hat das Problem schon genannt - die Lösung ist offensichtlich. Populationen wachsen exponentiell, wenn das nicht kontrolliert wird, da hilft sehr bald auch kein Glyphosat mehr. Um Probleme zu lösen, muss man an die Ursache ran.

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Ole_Ostpreiß 19.07.2019, 17:19
6. als erstes sollte überprüft werden

wie viele Milliarden Bayern Chef Werner Baumann für den Deal Monsanto zu kaufen abkassiert hat.
Denn ein Blinder mit 'nem Krückstock könnte nicht übersehen haben daß Monsanto Extrem Toxisch war !
Und Bauman hat es Trotzdem durchgezogen !

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frank.huebner 19.07.2019, 17:51
7. Problemkreislauf folgt

Glyphosat mag krebserregend sein (gibt ja nun unterschiedliche Studien dazu), aber ungesund und umweltschädlich ist es sicher. Und der folgende Schadkreislauf ist ja auch nicht zu übersehen: Nach einiger Zeit werden Unkraut und Ungeziefer dagegen immun, stärkere Mittel müssel her, der Boden wird stark geschwächt, stärke Düngung folgt. In den USA und in Polen hat man die Erfahrung ja schon gemacht.

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thomas.kistler 19.07.2019, 17:59
8. Kann ich Ihnen schon sagen.

Zitat von erdmann.rs
Warum Bayer Monsanto aufgekauft hat, ist mir ohnehin ein Rätsel. Dass Bayer nun auch nach "Altlasten" übernimmt, ist komplett unverständlich. Diese aberwitzigen Schadenersatzforderungen (gibt es nur in USA) stammen doch mit Sicherheit aus der Zeit v o r der Übernahme durch Bayer.
Bayer wurde einfach über den Tisch gezogen! Die größten Aktionäre bei Bayer sind/waren dieselben amerikanischen Hedgefonds die auch bei Monsanto die Hauptaktionäre waren (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/monsanto-und-bayer-bei-bayer-und-monsanto-reden-auf-beiden-seiten-dieselben-investoren-mit-1.3170377 oder besser https://www.nachdenkseiten.de/?p=50355). Und die haben ihr faules amerikanisches Ei gewinnbringend ins Ausland verkauft. Bzw. haben sie Monsanto nicht verkauft, sondern es Bayer m.E. aufoktroyiert. Selbst wenn sie, was ich bezweifle, bei Bayer ohne Gewinn aussteigen, hat sich das für die gelohnt! Wahrscheinlich werden sie aber Bayer filetieren und da auch nochmal absahnen und anschließend nach mehr als 150 Jahren Geschichte Bayer beerdigen.

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m82arcel 19.07.2019, 18:24
9.

Ist Glyphosat schädlich für Pflanzen? Ja. Das ist auch sein Einsatzzweck. Schadet es Insekten und anderen Tieren durch Vernichtung ihres Lebensraums? Ja. Das wäre jedoch auch der Fall, würde in der Landwirtschaft jedes unerwünschte Unkraut einzeln per Hand entfernt. Kann Glyphosat möglicherweise Krebserregend wirken? Ja, laut WHO ist das so - in gleichem Maße wie zum Beispiel Wurst (gleiche WHO-Klassifikation).
Meiner Ansicht nach ist bei der Diskussion um Glyphosat zu viel Hysterie im Spiel.

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