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Googles Verkauf von Motorola: Aufgekauft, ausgesaugt, abgestoßen
DPA

Google verkauft seine Handysparte an Lenovo. Auf den ersten Blick macht der Suchmaschinenkonzern dabei einen Milliardenverlust. Am Ende aber könnte sich der Deal lohnen.

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olaf_olafson 30.01.2014, 14:09
1. Stimmt doch gar nicht

Zitat von sysop
Von PCs über Tablets bis zu Smartphones haben die Chinesen alles im Programm - eine Rolle, die sonst nur Konkurrent Apple einnimmt.[/url]
Samsung bietet doch auch Desktops, Notebooks, Tablets und Smartphones an und noch viel mehr.
Der Unterschied bei Apple ist, dass auch die Software aus dem gleichen Haus kommt. Da sind sie die einzigen, wenn man mal die Surface-Experimente von MS außer acht lässt.
Daher greift Lenovo mit seiner Windows/Android-Strategie eher Samsung an als Apple.

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laura1987k 30.01.2014, 14:11
2. Fehler im Artikel?

Hat nicht Google die "Motorola-Sparte für TV-Empfangsgeräte", Motorola Home, an Arris verkauft und nicht, wie im Artikel steht, die Firma Arris an einen Dritten?

siehe auch: http://ir.arrisi.com/phoenix.zhtml?c=87823&p=irol-newsArticle&ID=1768783

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makromizer 30.01.2014, 14:21
3.

Zitat von sysop
Als Lenovo jedoch im Herbst vergangenen Jahres als Interessent für den Smartphone-Hersteller Blackberry aus Kanada gehandelt wurde, sollen die dortigen Behörden Sorgen um die nationale Sicherheit geäußert haben. Kaum vorstellbar ist da, dass US-Aufseher die Übernahme eines heimischen Handy-Herstellers durch ein chinesisches Unternehmen nun einfach durchwinken. Schon die Genehmigung des Motorola-Kaufs durch Google war ein halbes Jahr lang überprüft worden - und damals ging es nur um kartellrechtliche Fragen.
Na ja, der Vergleich hinkt ja etwas. BlackBerry-Geräte werden halt viel mehr in sicherheitsrelevanten Bereichen benutzt, außerdem kommt hier ja noch der serverseitige Aspekt hinzu.
Dass eine chinesische Firma auf einmal Zugriff auf mit diversen militärischen Zertifikaten geschmückten Speicherbestände von Kundendaten erhält, ist natürlich nicht so ohne weiteres machbar.

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MacKernobst 30.01.2014, 14:28
4. Stimmt auch nicht

Zitat von olaf_olafson
... Der Unterschied bei Apple ist, dass auch die Software aus dem gleichen Haus kommt. ...
Ich nutze einige Geräte vom o.g. Hersteller. Die genutzte Software stammt komplett von Drittherstellern - einzig das OS stammt (im Augenblick muss man ein "leider" hinzufügen) vom gleichen Hersteller.

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yshitake 30.01.2014, 14:30
5. Lenovo klingt nach Staubsauger

Man darf der Firma wünschen, das Ihnen Google wenigstens ausser den ganzen Restposten noch die Namensrechte von Motorola mit verkauft hat.

Die Shopping-Tour bei IBM verlief meines Erachtens bisher ähnlich ernüchternd für Rowenta...ähh Lenovo

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MTMinded 30.01.2014, 14:32
6. optional

"Von PCs über Tablets bis zu Smartphones haben die Chinesen alles im Programm - eine Rolle, die sonst nur Konkurrent Apple einnimmt. "

Aha ... und wieso kann mein Kumpel mir von seinem Samsung Laptop eine Mail schicken, die ich auf meinem Samsung Galaxy Tab lese und an meine Frau mit Samsung Smartphone weiterleite?

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dig 30.01.2014, 14:39
7. ?

Zitat von yshitake
Man darf der Firma wünschen, das Ihnen Google wenigstens ausser den ganzen Restposten noch die Namensrechte von Motorola mit verkauft hat. Die Shopping-Tour bei IBM verlief meines Erachtens bisher ähnlich ernüchternd für Rowenta...ähh Lenovo
... und Motorola nach Motorroller ...
... oder Apple nach Veräppelung ...

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Norbert1981 30.01.2014, 14:44
8. ...

Lenovo ist die Firma, die bald andere in den Schatten stellen könnte:

Weltgrößte Computerhersteller ohne Verluste.
NOCH der drittgrößte Smartphonehersteller der Welt.
Übernahme der IBM Thinkpad sparte
Übernahme der IBM x86-Server
Übernahme von Medion
Übernahme von Motorola

Natürlich frage ich mich was der Deal für Vorteile bringen soll, nächsten Monat erscheinen die Flaggschiffe von Lenovo die den Markt komplett aufmischen werden.

Über die Qualität kann man sich streiten, dennoch gälten im Business Bereich die Lenovo Thinkpads als der Maßstab überhaupt.

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UnitedEurope 30.01.2014, 14:49
9. Titellos

Zitat von sysop
Von PCs über Tablets bis zu Smartphones haben die Chinesen alles im Programm - eine Rolle, die sonst nur Konkurrent Apple einnimmt.
Und was ist bitte mit Microsoft? Nach der Übernahme von Nokias Handysparte und mit den Surfaces hat Microsoft genau so ein Portfolio.

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