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Greenpeace-Studie: Deutsche Städte investieren nur wenig in sichere Radwege
DPA

Radfahrer riskieren in deutschen Städten oft Kopf und Kragen. Schuld daran sind laut einer Greenpeace-Studie zu niedrige Investitionen in sichere Infrastruktur. Eine süddeutsche Metropole ist besonders geizig.

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hajo..1 28.08.2018, 09:54
90. Richtig !!!

Zitat von lindatreder
Die gewaltige Autolobby in Deutschland wird wohl kaum damit einverstanden sein, dass mehr Leute auf das Fahrrad umsteigen. An Fahrradfahrern verdient man nix. Deswegen wird sich auch so schnell nichts ändern. Man könnte sagen, das Land geht dafür buchstäblich über Leichen, wenn man mal auf die Zahl der Verkehrstoten schaut. Das wäre vermeidbar.
Leider haben Sie vollkommen Recht. Die Autolobby schmiert die Parteien jährlich mit Millionen, dass könnte man auch Korruption nennen.

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sc.s 28.08.2018, 09:55
91. @toledo

Radfahrer beteiligen sich doch an den Kosten durch ihre normalen Steuern. Die Kfz-Steuern sind schließlich auch nicht zweckgebunden. Es gibt in Deutschland nämlich gar keine zweckgebundenen Steuern: Jeder Steuer-Euro fließt unabhängig von der Steuerart in die Gesamtmasse des Haushalts, aus dem wiederum alle Ausgaben finanziert werden.

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Furzmolle 28.08.2018, 09:55
92. Viele asoziale Radfahrer

Bei uns in Hamburg gibt es viele asoziale Radfahrer, die trotz vorhandener Radwege auf Bürgersteigen fahren. Weißt man sie darauf hin, wird man zum Teil arg bepöbelt. Absteigen tut so gut wie keiner, allenfalls, wenn man als Passant auf dem Bürgersteig den Weg versperrt und sich weigert aus dem Weg zu gehen.

Bevor hier also nach mehr Radwegen gerufen wird, erscheint zunächst die Erziehung der "Software", die diese dann nutzen soll von Nöten.

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rolita2you 28.08.2018, 09:55
93. Ergänzung zur ...Kurzstudie...der sechs größten deutschen Städte...

Mit die beliebteste Region für Radler, ist wohl auch der Bodensee.
Hier schneidet die Stadt Überlingen, mit der mangelhaften Note von 4,5 ab. Basis dafür ist eine aktuelle Beurteilung vom ADFC(Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club), der- nicht nur an dieser Stelle, als ein maßgeblicher und kompetenter Verein, zur Beurteilung eben einer solchen Thematik, zitiert werden darf! Wer als Transit-Radler Überlingen unfallfrei passiert hat, darf glücklich sein. Die Bürger der Stadt, bezeichnen die Kommunal-Politik zu diesem Thema als "Katastrophal".

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egoneiermann 28.08.2018, 09:55
94.

Zitat von saschad
Ich bin für jeden EUR dankbar, den die Stadt München nicht für Radwege ausgibt. Nun müsste sie nur noch die Benutzungspflichten bei den bestehenden Radwegen intensiv und schnell prüfen und dann die ca. 30% unrechtmäßig angeordneten aufheben, dann wäre schon viel gewonnen.
Vielleicht ist man in München noch nicht soweit, hier in Mannheim werden neue Radwege nur noch als ausreichend breite Spuren auf der Straße angelegt, damit es flottes Vorankommen auch für Radler möglich ist. Das gibt zwar jedes Mal ein Aufschrei bei CDU und Geschäftsleuten, weil dadurch Autospuren wegfallen, aber so langsam weicht auch hier der Widerstand, weil man einfach erkennt, dass jeder Radfahren in der Stadt das Verkehrschaos der Autos mindert.

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stoffi 28.08.2018, 09:55
95. Ich habe so viele schlechte Erfahrungen

als Radfahrerin gemacht, obwohl ich stets mit Warnweste und Helm unterwegs war, das nun seit zwei Jahren, mein Rad im Keller steht und ich nur noch den Bus nehme. Gern würde ich noch fahren, aber ich hatte Glück, nicht ernsthaft verletzt worden zu sein. Zu oft haben mich Pkw einfach übersehen und ich konnte mich noch so eben retten, weil rechts von mir Platz genug war.

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varesino 28.08.2018, 09:56
96. SPON-Polemik

Als Rad-Pendler mit Erfahrungen in drei Ländern und zwei deutschen Ballungsgebieten, solche Artikel sind pure Polemik und medialer Populismus. Die Niederlande sich herrlich, die USA und Italien ein Desaster. Und Deutschland? Regional sehr verschieden.

Geld ist nicht alles die Topographie ist wichtig. In Stuttgart mit seiner Talkessellage können SIe soviel Geld in Radwege versenken wie sie wollen, diese Stadt wird nie eine Radler-Stadt.
Auserhalb von Stuttgart, als Bsp. 17 km auf Rad und asphaltiereten Wirtschaftswegen, oder alternaitv über Waldwege. Die Steigungen kann man wählen, aber es geht nicht ohne.
Der größte Faktor ist der Radler selbst. Ich fahre Umwege um sicherer und angehmer zu radeln. Als nächstes muss man mit jeglicher Art von Dummheit aller Verkehrsteilnehmer rechnen, also am besten defensiv fahren und nicht versuchen Strava-Rekorde aufzustellen.
Auch das fahren in der Gruppe erhöht das Risiko.
PS.: Ich habe keinen Tacho an meinem Pendlerrad.

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spon_2112253 28.08.2018, 09:58
97. "Radfahrer gehören auf die Straße"

Mich wundert es überhaupt nicht, dass die Kommunen so wenig investieren. Schließlich gibt es sehr lautstarke Radfahrer-Interessensgemeinschaften, die die Abschaffung der Radwegebenutzungspflicht fordern und sogar allen Ernstes der Meinung sind, dass Radfahrer am sichersten auf der Hauptfahrbahn zwischen den Autos seien.

Warum also sollte eine Stadt dann viel Geld in einen Radweg investieren, wenn dieser dann doch nicht genutzt wird, weil er nicht beutzt werden "muss"?

Meiner Beobachtung nach steht dahinter die falsch verstandene Annahme einiger sportbetonter Radfahrer, dass sie ein Anrecht darauf hätten stets und überall mit ihrer Maximalgeschwindigkeit fahren zu können. Auf Radwegen müssen sie jedoch Rücksicht auf andere, langsamere Radfahrer nehmen, was dann anscheinend den Schnitt versaut. Die Grundregel der "angepassten Geschwindigkeit" scheint nur für andere zu gelten.

Öffentlicher Straßenverkehr und Freizeitsport vertragen sich nun einmal nicht.

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Olli Ökonom 28.08.2018, 09:59
98.

Zitat von jupp78
Es geht doch hier grade darum mehr Geld für die Fahrradinfrastruktur bereit zu stellen. Da ist es wenig hilfreich zu bestreiten, dass diese Geld kostet. Ansonsten sollten die Städte doch einfach weiter das Budget zusammenstreichen ... richtig? Denn wo sind denn schon enorme Kosten? Und nein, der Autofahrer finanziert nicht 100% der Infrastruktur die er nutzt, sondern weit mehr als 100%.
Was für ein Schwachsinn. Wie kann ein Autofahrer die Infrastruktur mehr als 100% nutzen?????
Es entstehen schon ernorme Kosten. Bauarbeiter arbeiten nicht umsonst und auch nicht für einen Niedriglohn.

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postbote101 28.08.2018, 10:00
99.

Zitat von zensurgegner2017
Tja, dann wollen wir mal Ihren Stammtischgedanken zuende denken. Dank Ihrer gestrig Denke steigen dann die ganzen Rambos aufs Auto um. In München steigt damit der Verkehr um 3%, was nicht dramatisch klingt, aber rein statistisch den totalen Infarkt bedeutet. Auch das versteht der Stammtischler nicht, aber 3% mehr verkehr ist der Tod des Individualverkehres. In direkter Folge werden dank Dauerstaus die Umweltgrenzwerte überall gerissen, was dann Fahrverbote nach sich zieht Lustigerweise ist dann der stammtischelnde Dieselfahrer derjenige, der den Geldbeutel zücken muss, dafür, dass er die Radfahrerrowdies so richtig in die Schranken verwiesen hat, es denne mal so richtig gezeigt hat, was Zucht und Ordnung bedeutet. Alle anderen zahlen auch, denn dank 3% mehr Verkehr muss die Stadt Milliarden in die Verlehrsinfratruktur stecken, was der Bürger ja direkt via Steuern bezahlen muss.... Im doofen Ausland hingegen baut man eine vernünftige Infrastruktur fürs Rad, dadurch gibts weniger Autoverkehr, weniger Abgase, 10.000ende Umweltabgasopfer weniger, haben Autofahrer weniger Stau, muss eine Stadt viel weniger für die Infrastruktur investieren, und fallen auch keine 30% Platzbedarf für Parkplatzsuchende an. Und dank besserer Infrastruktur gibts auch weniger Rowdies Irgendwei erscheint mir da Ihre Denke ziemlich "gestern", oder eher "vorvorgestern" Sie befürworten wahrscheinlich auch noch freies Rauchen in Taxis, U Bahnen und Flieger/Arbeitsplatz?...
Jetzt lockern Sie mal wieder Ihr Rambo-Stirnband. Viel zu eng, Das schnürrt Ihnen nur den Sauerstoff ab.

Ihre Art der Argumentation zeigt mir, dass Sie garantiert einer dieser Bike-Rambos sind, die sich jedes Recht rausnehmen und aggresiv gegen andere Verkehrsteilnehmer vorgehen.

Im übrigen haben Sie mir indirekt auch bestätigt, dass die Anonymität wohl der Grund ist, warum soviele radfahren.
Denn Sie gehen in Ihrer Ausführung gleich zu Beginn davon aus, dass nach Einführung von Nummernschild und Strafenkatalog die Radfahrer aufs Auto umsteigen. Was natürlich Blödsinn ist. Aber ich lass Ihnen den Gedanken auf Grund des Sauerstoffmangels im Hirn.

Insgesamt bestärkt mich Ihr Beitrag nur noch mehr darin, den Fahrradfahrern ein Nummernschild aufzudrücken.
Sobald die Anonymität vorbei ist, wird es deutlich weniger Rowdies geben.

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