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Greenpeace-Studie: Deutsche Städte investieren nur wenig in sichere Radwege
DPA

Radfahrer riskieren in deutschen Städten oft Kopf und Kragen. Schuld daran sind laut einer Greenpeace-Studie zu niedrige Investitionen in sichere Infrastruktur. Eine süddeutsche Metropole ist besonders geizig.

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noch_ein_forenposter 28.08.2018, 11:10
150. Bauliche Trennung

Ich bin sehr für einen Ausbau der Infrastruktur für Fahrradfahrer, aber bauliche Trennung in der Stadt bedeutet i.d.R. Straße -> Parkplätze -> Radweg. Das ist schlichtweg grober und gefährlicher Unfug. Da reißen Beifahrer sehr gerne mal die Tür auf und fegen damit einen Radfahrer vom Rad. Der rechte Außenspiegel nützt da auch nichts, da der auf den Fahrer eingestellt ist.

Besser sind Radstreifen auf der Fahrbahn, die breit genug sind, dass man mit dem nötigen Sicherheitsabstand zu den parkenden Autos radfahren kann.

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solltemanwissen 28.08.2018, 11:11
151.

Zitat von mhuz
Warum kümmert sich eigentlich niemand um eine Fußgänger Gerechte Stadt.
Habe in Deutschland noch nie eine Fussgänger-Ungerechte Stadt gesehen.

Von daher scheint man sich darum ganz gut zu kümmern.

Radfahren ist in vielen deutschen Städten allerdings eine Katastrophe.

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lupenrein 28.08.2018, 11:12
152. Bauämter und Verkehrsplaner

in den Städten sind die eigentlich Schuldigen an der Misere.
Sie haben beide seit Jahrzehnten versagt. Und natürlich darf man
auch die Politik und ihr Gemauschel und die Nähe zur
Wirtschaft nicht vergessen. Ein nicht lösbares Problem.

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Sharoun 28.08.2018, 11:12
153.

Zitat von !!!Fovea!!!
Ich weiß zwar nicht, wer Sie sind und woher Sie kommen (es interessiert mich auch nicht!), aber ich komme aus einer Stadt, in der es diverse Fahrradstreifen, Fahrradstraßen u.v.a. gibt. Und trotz der Protegierung der Fahrradfahrer hat sich deren Verhalten eher verschlimmert als verbessert. Daher halten Sie sich mit Ihrem Fazit zurück. Denn wenn Sie meinen, dass Sie hier intelligente Stammtischweisheiten Ihrer Großmutter zum Besten geben müssen, heißt noch lange nicht, dass Sie selber verstehen was Sie schreiben. Nur weil Sie Ihr eigenen Klientel verteidigen.
Was hat das wüste Geschimpfe mit dem EInwand des Foristen zu tun?

Kann es sein, daß Sie bei ähnlich gelagerter Thematik schon damals mit einseitigen Ausfällen auffielen?
Denen zwar dann stichhaltig geantwortet wurde - wovon in der Folge Ihrerseits in dem Diskussionsstrang aber nicht weiter Notiz genommen wurde ('war wohl keine Zeit dafür? So kann man auch 'diskutieren').

Und nun gehts mit den selben subjektiven EInschätzungen der Lage also wieder von vorne los!
Das hinterläßt bei mir den Eindruck, daß Sie unabhängig von der Faktenlage (das ist dieses komische Ding, auf das man sich seriöserweise ab und zu beziehen sollte) die immer selbe Platte immer wieder von vorne abspulen.

Tja, ich denke, daß Sie aus der mentalen Sackgasse schon selbst herausfinden müssen - Immerhin haben Sie sich da auch selbst hinein manövriert.

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postbote101 28.08.2018, 11:12
154.

Zitat von Giesinger
Und alle Autos, die auf Radwegen parken, werden beschlagnahmt! Wollen Sie wirklich so leben?
Das passiert doch schon. Abschleppdienst nennt man das.
Es gibt für den Autofahrer einen umfangreichen Straf- und Bußgeldkatalog, welcher sogar Anwendung findet, da Autofahrer ja durch Nummernschilder identifiziert werden können.
Demnach bekommt der Eigentümer des Autos ja auch einen entsprechenden Bußgeldbescheid oder eine Rechnung zugeschickt, wenn er auf dem Radweg parkt.

Der Radfahrer kann dagegen machen was er will. Alles!

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sikasuu 28.08.2018, 11:13
155. Da gehört er auch hin! Straße in der Stadt sind MISCHVERKEHRSFLÄCHEN!

Zitat von wrkffm
Man kann wohl davon ausgehen, das alle Großstädte in Deutschland mit Gehwegen ausgestattet sind und kein Fußgänger auf der Straße, zwischen fahrenden Autos, rum laufen muss. Aber korrekte Fahrradwege sind sehr spärlich angelegt, der Radfahrer ist gezwungen auf der Strasse zu fahren.
Bis auf die, an denen ein blaues Schild mit einem PKW oder mit einer stilisierten BAB steht (Ausnahme Schild Rad auf weisem Grund mit ROTEM Rand Zeichen 254 )
.
Das geht auch in der Regel ganz gut, wenn die "Herrschaften in Blech-Dosen" sich nicht als "Alleinherrscher" auf der Straße fühlen würden.
.
Gehen ging ganz gut wenn man/Frau nur wollen dürfte:-)
.
Radwege sind mMn. wirklich NUR in Ausnahmefällen im Ballungsraum notwendig. Radstraßen haben was, Radschnellwege auch, aber im normalen Verkehr sind "Radwege" fast immer gefährlich& Radverkehrsverhinderer!

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g_bec 28.08.2018, 11:13
156. Nicht ganz

Zitat von brasilpe
Radfahrer müssen viel selbstbewusster werden. Wenn man anderthalb Meter Abstand hält von parkenden Autos, sind aufgerissene Fahrertüren keine Gefahr mehr, und außerdem trägt man zur Verkehrsberuhigung bei.
Verkehrsberuhigung ja. Aber der Lärm wird größer durch das Hupkonzert der hinter einem fahrenden Autos. Selbst in einer "Spielstraße" ;-) Aber Ihr Rat ist in der Tat der einzig wirksame. Und man lernt auch viele neue Schimpfwörter kennen;-)

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Sharoun 28.08.2018, 11:13
157.

Zitat von !!!Fovea!!!
Boah, jetzt haben Sie es aber herausgehauen.... Angeblich kostet ein E-Bike Lasten Fahrrad 4000.-€, hat mir ein Arbeitskollege erzählt.... Hey, mal ehrlich, mein Sohn hat sich von Privat einen Audi A4 für 4000.-€ gekauft (zwar schon ca. 15 Jahre alt), von einem "Opa", der die Mühle gepflegt hat. Und mein Sohn freut sich endlich mobil zu sein und damit in den Urlaub zu fahren. Also, wer ist hier "Protzforist", wenn die Ökos sich profilieren bzgl. der Fahrräder?! Aber wenn es Ihnen gefällt anstatt zu disputieren eher beleidigend auf andere schriftlich einzuschlagen, dann bitte, wie die Fahrradfahrer in der Anonymität der Straße, sind Sie hier im Forum auch anonym, ein passender Ort sich auszutoben, "Herr Fahrradfahrer?!" richtig?!
Ist Ihnen nebenbei auch aufgefallen, worauf ich EIGENTLICH hinaus wollte?

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solltemanwissen 28.08.2018, 11:14
158.

Zitat von jupp78
Keine fahrradspezifischen Steuern ... korrekt.
Sie verursachen aber auch keine Wartungskosten an den Straßen.

Aus steuerlicher Sicht sollte man daher eher Straßen in reine Fahrradstraßen umwidmen. Dann könnte man auch die PKW Steuer absenken.

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Plasmabruzzler 28.08.2018, 11:15
159.

Zitat von brasilpe
Radfahrer müssen viel selbstbewusster werden. Wenn man anderthalb Meter Abstand hält von parkenden Autos, sind aufgerissene Fahrertüren keine Gefahr mehr, und außerdem trägt man zur Verkehrsberuhigung bei.
Dem steht §2 StVO entgegen:
(2) Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr, beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.
...und auch §1 StVO:
(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

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