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Greenpeace-Studie: Deutsche Städte investieren nur wenig in sichere Radwege
DPA

Radfahrer riskieren in deutschen Städten oft Kopf und Kragen. Schuld daran sind laut einer Greenpeace-Studie zu niedrige Investitionen in sichere Infrastruktur. Eine süddeutsche Metropole ist besonders geizig.

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sikasuu 28.08.2018, 09:17
50. Sachlich darf man nicht werden, sonst würden alle merken, dass...

Zitat von zensurgegner2017
Schon vollkommen ulkig, die sich Lämmer ihre eigenen Schlachter heraussuchen Wenn man sich nämlich von der reinen Vorurteils-Glaubenslehre abwendet und wissenschaftlichen Fakten zuwendet, dann stellt man fest, dass der Ausbau der Radinfrastruktur die Kosten insgesamt senkt Auch der Verkehr fließt flüssiger Da das vielleicht zuviel verlangt ist: Stellen Sie sich doch einfach einmal vor, was wäre, wenn alle Radfahrer Münchens nun auf Auto umsteigen, weil bornierte Politiker und Kurzdenker Zeitgenossen die Radinfrastruktur lahmlegen. (...)
100 Radfahrer, mit 20% des Verkehrsraums & 10% der Innenstadtparkflächen auskommen & für eine Rad-Infrastuktur nur ca 1/10-1/8 der Kosten des Autoverkehrs brauchen.
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Nach den Fakten (wenn sie bekannt wären) müssten Städte & Autofahrer fanatische Radbefürworter sein, denn mit jedem Radler sparen sie GELD & bekommen Platz.
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Man darf gar nicht darüber nachdenken wie "paradiesisch" das in unseren Städten für Autofahrer/Kommonen wäre mit einem Radverkehrsanteil in den Ballungsräumen von ca 30% , gar mehr, wie in den Niederlanden.
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Kein Dieselfahrverbot, der freie Verkehrsraum & erst mal die "Parkplätze"!:-)

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zensurgegner2017 28.08.2018, 09:18
51.

Zitat von bstendig
Übrigens wäre schon viel gewonnen, wenn man den Schwachsinn abschafft, dass Radfahrer entgegen der Einbahn-Fahrtrichtung fahren dürfen.
Es ist doch amüsant zu lesen, wieviele Kälber sich Ihre eigenen Schlachter herbeiwünschen

Der Radfahrer solle dies nicht dürfen und jenes nicht dürfen, man müsse da nicht investieren, sondern lieber....

Und so geht der Michel dann Wählen

Und merkt gar nicht wie doof und kurzsichtig diese Denke ist, denn dank dieser Gängelung und Wahlentscheidung steigen Menschen nicht aufs Rad um, und deswegen sind Innenstädte vollkommen überfüllt, sind Stoßstange an Stoßstange Alltag.

Dank dieser denke steigen Steuern ständig, und als Gipfel steigen auch noch die Gesundheitskosten, denn Autofahrer sind eben nicht so fit.
(Natürlich mit Ausnahme der Alltagshelden in den Foren)

Rein wissenschaftlich gesehen spart jeder Euro, den man in Radwege investiert mehr Steuern ein als er kostet.
Jeder Bürger spart also Geld, wenn man die Radinfrastruktur ausbaut
Aber das kapieren die Stammtischler nicht, da ist man eher für Verbote

Nebenbei: Das "entgegen" der Einbahnstraße nutzen für Radfahrer ist nur deswegen ein Problem, da sich die Städte das Geld sparen wollen, das sinnvoll zu führen.
Würde man das als Radweg baulich gestalten. wäre es kein Problem, und Sie hätten für jeden Radfahrer mehr ein kleinwenig geringeren Verkehr vor Ihrer Stoßstange

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finsteraar08 28.08.2018, 09:19
52. Ich fahre oft mit Rad in Berlin

zur Arbeit, Berlin ist was Radwege betrifft, nicht mal ein Entwicklungsland. oft gibt es gar keine Radwege oder nur schlechte Radwege (zu schmal, nur durch eine Linie von Lkw und Pkw-Verkehr getrennt). Ich fahre trotzdem, aus Spaß an der Bewegung. Und ich staune, dass sich die Autofahrer den Stau täglich antun, wie abgestumpft muss man da sein. Aber vermutlich wirkt die Gehirnwäsche der Autoindustrie. Sieht man ja, die Bäuche der Fahrer, die Autos und Gewinne (der Konzerne) werden immer fetter - auf Kosten der Allgemeinheit und zu Lasten der Gesundheit der Allgemeinheit.

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g_bec 28.08.2018, 09:19
53. An welchen Kosten?

Zitat von toledo
wie wäre es, Radfahrer an den Kosten zu beteiligen?
An welchen Kosten? Würde man den Autoverkehr in Städten von heute auf morgen verbieten, müsste die nächsten 20 Jahre vermutlich kein einziger Cent in den Straßenerhalt bzw. die -erneuerung investiert werden, Ampeln könnten weitgehend abgeschaltet werden, Straßenschilder abgebaut. Und selbst wenn man so etwas bräuchte, könnte man es wahrscheinlich aus der Mehrwertsteuer für Fahrradersatzteile stemmen.

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zensurgegner2017 28.08.2018, 09:20
54.

Zitat von bstendig
Schon mal was von KFZ-Steuer oder Mineralölsteuer gehört? Anscheinend nicht. Sind Sie aus Lummerland?
Ach, bezaht der Fußgänger KFZ und Mineralölsteuer, obwohl der die Straße nutzt?
Vielleicht sollten Sie nach Lummerland ziehen, in Ihrer Welt scheint es sehr engstirnig zuzugehen

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postbote101 28.08.2018, 09:20
55.

Radfahrer risikieren in deutschen Städten Kopf und Kragen. Diese Aussage ist korrekt. Es liegt aber nicht daran, dass es zu wenig Fahrradwege gibt!

Die meisten Radfahrer geben nix auf die Straßenverkehrsordnung. Rote Ampeln werden bei jeder Gelegenheit ignoriert. Schnell auf den Bürgersteig und die Grünphase der Fußgänger nutzen. Dann wieder weiter auf der Straße. Gegenverkehr? Egal.
Oder das fahren entgegen der erlaubten Fahrtrichtung mit wildem kreuzen der Fahrbahn. Wahnsinn.

Für mich sind Radfahrer in der Stadt potenziell suizidgefährdet.
Die Anonymität auf dem Bike macht es möglich.

Wir brauchen keine weiteren Fahrradwege, sondern endlich eine Möglichkeit die hunderttausenden von Fahrrad-Rambos identifizieren zu können. Nummernschilder für Bikes wären ein Anfang.
Hohe Strafen und auch Fahrverbote müssen her um das in den Griff zu bekommen.

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murksdoc 28.08.2018, 09:22
56. Statistik 2.0

Höchster Prozentsatz mit dem Fahrrad oder zu Fuss zurückgelegter Wege an allen täglich zurückgelegten Wegen in den Städten im obigen Vergleich: München (44,6%, 17,4% davon mit dem Fahrrad). Niedrigster: Stuttgart (31%, 5% mit dem Fahrrad). Dazwischen: Berlin (41%, 13% Fahrrad), Hamburg (40%, 12% Fahrrad). https://www.bundestag.de/blob/535044/f9877fd834da2c1bf7c7bb02299da09e/wd-5-084-17-pdf-data.pdf

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SlackNSlooth 28.08.2018, 09:23
57. Nicht immer nur an eine Benutzergruppe denken

Breitere und bessere Radwege sind bestimmt eine tolle Sache. Allerdings: je besser die Radwege, desto höher die dort gefahrene Geschwindigkeit (verständlich, ich will da auch nicht im Schritttempo kreiechen). Die werden dann auch entsprechend mehr genutzt. Das wird aber dann für die Fußgänger zum Problem. Da gibt's nämlich auch Alte, Taube, Kinder, Dumme, Betrunkene und so weiter. Die alle müssen irgendwo lang und die haben auch ein recht einigermaßen unverletzt trotz ihrere jeweiligen Einschränkung durch den öffentlichen Raum zu kommen.
Schon jetzt erlebe ich auf gut ausgebauten Radwegen mit direkter Anbindung an Fußgängerwegen, eine starke Häufung von aggressivem Verhalten, kleinen Remplenrn etc.
Bessere und mehr Radwege müssen deshalb immer auch unter Berücksichtigung der Folgen für den Fußgängerverker geplant werden. Also eine stärkere Trennung dieser beiden Formen, Der Trenner, der weiter oben, wohl aus derSicht eines Radlers, bemängelt wurde, ist aus der Sicht eines Fußgängers ein unbedingt notwendiger erster Schritt.

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wombie 28.08.2018, 09:25
58.

Zitat von bstendig
Verkehrstote pro Ahr, geschätzt 74.000 Alkoholtote pro Jahr. Spielen Sie auf diesem Feld und lassen uns Autofahrer in Ruhe. Übrigens wäre schon viel gewonnen, wenn man den Schwachsinn abschafft, dass Radfahrer entgegen der Einbahn-Fahrtrichtung fahren dürfen.
Genau, wieder ein typischer Whataboutism.
Der nicht zu vernachlässigende Unterschied zwischen Rad- und Alkoholtoten in ihrem Vergleich ist, dass Radfahrer in mehr als 2/3 der Fälle nicht selbst verschuldet geschädigt werden.
Ok, jetzt können Sie die Krankenhauskeime rauskramen...

In Einbahnstrassen ist bei beidseitigem Parken aufgrund der Platzverhältnisse oft nur eine einspurige Verkehrsführung möglich, so dass der Radfahrer hier zur Wahrung des Abstandes von 1 m zu Autotüren und zum Verhindern von engem Überholen in der Mitte fahren muss. Man gewöhnt sich daran, mit einem sich ausgebremst gefühlten Hektiker im Nacken ist es trotzdem nicht angenehm. Beim entgegengesetzen Fahren in Einbahnstrassen ist die Begegnung mit dem Automobilsten hingegen nur kurz und es ist für beide Seiten angenehmer, weil man sich sieht.

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nic 28.08.2018, 09:26
59.

Zitat von exHotelmanager
Viele Radfahrer sind Selbstgefährder - da nützt auch kein "sicherer Radweg". Die meisten Unfälle wären vermeidbar, wenn die Radfahrer etwas weniger selbstbewusst und deutlich risikobewusster fahren würden. Hier ist Staat und Gesellschaft zuerst gefragt. Infrastruktur ist dagegen ein sekundäres Problem.
"Viele Radfahrer sind Selbstgefährder"

Durchdrücken eines Rechts dürfte oftmals der Grund für Unfälle sein.

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