Forum: Wirtschaft
Grenzstaus, Lieferengpässe, Arbeitslose: So gefährlich wäre ein Brexit ohne Deal
AFP

Großbritannien stellt sich langsam, aber sicher darauf ein, ohne Vereinbarung aus der EU auszuscheiden. Doch ein solcher No-Deal-Brexit hätte wohl heftige Folgen für die britische Wirtschaft. Fünf Beispiele.

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Murmeltier 08.08.2018, 18:33
160. Ja, es ist heiß

Zitat von dauernörgler
Amerika könnte die Briten wieder unterstützen. So wie es Rosewelt getan hat. Boston-Tee ist Geschichte. May ist genau so stur wie Churchhill und das hat seinerzeit geholfen. Klingt für die anderen diesmal nicht so gut, aber gleiche Sprache und Erfahrungen mit anderen Ländern (global gedacht) haben doch beide. Wird halt der 51. Bundesstaat. Hawai ist ja auch etwas vom Kontinent entfernt, eigentlich sogar etwas weiter.... Mal auch mit Herrn Obama reden.
Trotzdem erschließt sich mir der Sinn Ihres Beitrags nicht. Was hat Obama hier zu suchen? Und klar, die Briten können sich gerne eng an die USA anschließen. Niemand verbietet es ihnen, wenn sie nur ihre Abschlussrechnung zahlen, die Rechte der EU-Bürger in ihrem Land garantieren und die Grenze zu Irland offen halten. Die Frage ist nur, ob es ihnen so viel bringt. Und ein simples Handelsabkommen kann jederzeit gekündigt werden. Wie zuverlässig die USA da sind, lässt sich derzeit den Meldungen entnehmen. Zerstört man deswegen zigtausend Lieferketten und über Jahrzehnte gewachsene Beziehungen?

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Trudi 08.08.2018, 18:35
161. Nachilfe in Sachen EU

Zitat von stesch
Welche "Prinzipien" müsste die EU den verraten?? Und wen es härter trifft, bleibt abzuwarten.
die vier Grundfreiheiten, zu denen der freie Personenverkehr zählt gepaart damit, dass man in jedem Land der EU arbeiten (und wohnen) darf (als wäre man ein Landsmann/frau). Wenn Sie englische Zeitungen lesen würden (vielleicht nicht Daily Express), wüssten Sie, dass die Regierung bereits über Notmaßnahmen nachdenkt wie z.B. Vorräte an Lebensmitteln und Medikamenten anzulegen, da man von einem Zusammenbruch des gesamten Handels ausgeht.

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stadtmusikant123 08.08.2018, 18:35
162. xxx

Zitat von eimsbusher
Bin ich falsch informiert, oder ist es nicht den Ängehörigen der Commonwealth-Staaten erlaubt, in GB zu siedeln? Also klar, Deutsche, Franzosen, Polen, Ungarn, Slowenen etc. kriegen sie dann raus, aber was ist mit den Indern, den Pakistani, den afrikanischen Commonwealth-Staaten? Sind die soviel beliebter und leichter zu integrieren?
Das galt bis 1962.

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Murmeltier 08.08.2018, 18:37
163. sinnentleert

Zitat von nescio9
für alle vorteilhafte Einigung geben. Wenn dies möglich wäre, dann wäre ist die EU obsolet. Und wenn Sie mich fragen, die EU oder GB, dann lieber GB.
Sie meinen, lieber der EU und damit sich selbst schaden, damit das VK sein Wahnsinnsprojekt durchziehen kann?

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jojok 08.08.2018, 18:37
164.

Zitat von obersterhofnarr
Es gibt keine wirklich bedeutenden britischen Autofirmen mehr und es hieß nicht umsonst Britisch Elend. Schauen Sie mal genau hin, und dann werden sie feststellen, daß z.B. die Franzosen ganz kräftig dabei sind und was glauben Sie wieviel Hemmungen wird Marcon haben diese Fabriken nach Frankreich zu verlagern?
Yep - so wirds gemacht von den Einpeitschern der links-progressiven Medien mit ihren Maerchen....die machen dies beim vermeidlichen "Klimadestaster " und bei der angeblichen gefahr von Rechts auch so. Da wird dann schnell mal ein Trump zu Hitler.
Saul Alinsky laesst Gruessen.

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Murmeltier 08.08.2018, 18:39
165.

Zitat von Watschn
UK wird sich auf ein Worst-case-Szenario einstellen, mit Handel auf WTO-Ebene, Einfrieren sämtl. Verhandlungen mit der EU u. die Rückbehaltung der UK-Milliardenbeträge an die EU. Was macht die EU, deren Exporte nach UK ebenfalls auf WTO-Basis taxiert werden? Brutal für die deutschen u. frz. Autoexporte, sehr hart für den belgischen, frz. u. niederländischen Handel mit UK. Inzwischen könnte UK mit Südkorea o. Japan bereits prov. Handelsvereinbarungen abgeschlossen haben und deren Autos evtl. mit 2-3% Zoll bereits beginnen nach UK zu importieren. VW, Daimler, Peugeot, Renault u. BMW stünden dann hinten an... Was folgt? UK wird dies als feindl. Umgang werten und seinerseits die Arme hinter ihrem Rücken verschränken, und Brüssel schmoren lassen, wenn plötzlich die EU was von UK will. (Zollverhandlungen, Sicherheitsabkommen, Handelserleichterungen). Die EU-Drohstrategie eines Gefängiswärters ist jetzt schon gescheitert, weil alle wissen, dass aus solch einer EU ein ökon. Gefängnis (Steuerhölle, Hürden, Hemmnisse, Sozialismus, Etatismus) werden wird...
Den Gefängniswärter-Quatsch und Ihre Höllenfantasien posten Sie regelmäßig. Ohne dass er dadurch besser oder wahrer würde. Die harten Brexiteers gieren geradezu nach den WTO-Regeln. Klar, können sie haben. Wird dann halt im VK fast alles teurer, bei uns deutlich weniger. Und das Irland-Problem wird dadurch auch nicht gelöst.

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irobot 08.08.2018, 18:39
166.

Zitat von whmueller
Das alles wäre nicht passiert wenn Merkel nicht ihre Gäste u.a. auch nach England verteilen hätte wollen. Aber darübet liegt in Deutschland der Mantel des Schweigens und herunterspielens :
Ist dieses Ammenmärchen denn nie totzukriegen? Die wollten austreten, weil sie u.a. keine EU-Büger mehr im Land haben wollten. DIe Flüchtlinge waren denen als Nicht-Schengen-Mitglied völlig schnuppe.

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fördeanwohner 08.08.2018, 18:40
167. -

Zitat von lanzelot72
Ich muß Sie da korrigieren: Weder Irland noch Malta haben bei der EU Englisch als Amtssprache registriert, sondern Irisch-Gälisch und Maltesisch. Das kann sich zwar zukünftig ändern, aber derzeit - nein!
https://europa.eu/european-union/about-eu/countries/member-countries/malta_en
Ist zwar in Englisch, aber dort liest man für Malta unter "Official EU languages: Maltese, English"
Für Irland: "Irish, English"

P.S.: Ich weiß, das ist ein bisschen kleinlich, aber mir ist das doch wichtig.

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Trudi 08.08.2018, 18:41
168. Nachhilfe bezüglich Vertragsangebot

Zitat von stesch
Bietet die EU Konditionen ähnlich denen der Verträge mit der Schweiz und Norwegen an??? Eben nicht!
Ja, das hat die EU. Aber Großbritannien möchte die Verpflichtungen, die sich daraus ergeben, nicht nachkommen. Alle EU Bürger können sowohl in der Schweiz als auch in Norwegen arbeiten und leben, als wären die Länder in der EU. Das aber wollen die Brexiter nicht. Außerdem haben beide Länder keine passbording Rechte für ihre Finanzdienste, dass wollen aber die Briten (um der City nicht zu schaden).

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fjfjfj 08.08.2018, 18:41
169. Das neue England

Zitat von gigi76
Es gibt durchaus viele Chancen für Großbritannien durch den Brexit und sehr viele Risiken für die EU. Darauf wird hier leider nicht eingegangen. Warum nicht?
Absolut! Man könnte an ein total dereguliertes Land in strategisch günstiger Lage denken. In dem gibt es sehr billige Arbeitskräfte – können ja auch nirgendwo anders hin ;-) –und trotz Zöllen kann man dort billig produzieren. Ich weiß aber nicht, ob das die Leute, die für Leave gestimmt haben, so wollen.

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