Forum: Wirtschaft
Grenzstaus, Lieferengpässe, Arbeitslose: So gefährlich wäre ein Brexit ohne Deal
AFP

Großbritannien stellt sich langsam, aber sicher darauf ein, ohne Vereinbarung aus der EU auszuscheiden. Doch ein solcher No-Deal-Brexit hätte wohl heftige Folgen für die britische Wirtschaft. Fünf Beispiele.

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duke_van_hudde 08.08.2018, 16:46
40. Wo sind die Folgen für die EU Staaten

Deutschland hat nach GB Kraftwagen für gut 25 MRD im Jahr 2017 exportiert und GB nach Deutschland für gut 5,7 MRD. Insgesammt hat Deutschland 2017 nach GB Waren im Wert von 84,3 MRD exportiert und Waren im Wert von 37,1 MRd imporiert. Netto könnte GB 2,5 Mio Menschen aus dme Land schmeissen. Ein guter Teil würde wohl nahc Deutschland ziehen und dort im unteren Lohnbereich Arbeit suchen. Nur das würde gleichzeitig passieren wo die Neubürger die Merkel ins Land geholt hat eigentlich auch auf den Arbeitsmarkt in diesen Bereich Arbeit suchen müssten.
Sollte es zum harten Brexit kommen ist anzunehmen das GB die Schlussrechnung bei der EU prellen werden.
Wie hoch ist der Anteil den dann Deutschland für diese Rechnung übernehmen muss.

Wichtig ist auch wie Deutschland nach einen harten Brexit sien Millitär aufstellen wird. GB wird sich sicher auf das nötigste zurückziehen in der Nato und was die Marine und die Luftwaffe angeht fehlt dann eingies in der EU.

Die EU will einen Brxit der entweder kein wirklicher ist oder aber der wirtschaftlich sehr shclecht für GB aussieht. Das will sie vor allen, weil sie berechtigte Angst hat das wenn GB Erfolgreich ist andere Länder dem Beispiel folgen könnten.
Ich denke GB sollte für alle Länder die Zölle abschaffen die auch Produkte aus GB Zollfrei ins Land lassen. Für alle anderne Länder gelten dann die WTO Bedingungen. Ein Beitritt in die Japanische Freihandelszone sollte man auch anstreben

Was Kapital und Finanzmarkt angeht sollten sie in Richtung Singapur gehen und wenn die EU die ganz harte Line fährt die Zusammenabreit in Stuerfrage mit der EU einstellen.

Am Ende wir der Wohlstand in GB etwas sinken und es wird in einigen Bereichen Probleme am Anfang geben was man über die Zeit lösen muss.
Wenn man sehr auf Freiheit setzt kann man aber die Verluste gering halten.

Wenn die EU GB wirklich ärgern wollte, dann würde ich Englisch als Amtssprache abschaffen. Damit würde man auch die USA massiv ärgern, wenn die Unternehmen dort alle Reglen nur in Deutsch oder Französisch lesen könnten.

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st.esser 08.08.2018, 16:47
41. Chancen für Großbrittanien?

Zitat von gigi76
Es gibt durchaus viele Chancen für Großbritannien durch den Brexit und sehr viele Risiken für die EU. Darauf wird hier leider nicht eingegangen. Warum nicht?
Darauf wird nicht eingegangen, weil es nicht zur Überschrift des Artikels passt. Die hätte man natürlich anders wählen können, aber nach aktuellem Stand sind die großen Chancen nirgends zu sehen.

Von der britischen Regierung beauftragte Gutachten kommen zum Ergebnis, dass die zusätzlichen Verwaltungskosten und Aufwände in GB das 4- bis 7-fache des britischen Netto-Beitrags zum EU-Haushalt ausmachen werden. Und dabei ist im günstigsten Fall ein weicher Brexit angenommen.

Die negativen Folgen für die EU werden ebenfalls gravierend sein, und das ist ebenfalls schon lange bekannt. Auch für die EU würde ein harter Brexit sehr viel unangenehmer als ein weicher.

Es ist nun einmal nicht so, dass die EU Großbritannien hinausgeworfen hat, sondern GB hat einseitig den Austritt erklärt. Das ist erst einmal ein harter Bruch. Die Verhandlungen über 2 Jahre sollten die Folgen mildern helfen (im beiderseitigen Interesse), aber es war von vornherein (und vor dem Brexit-Referendum) schon klar, welche zwingenden Voraussetzungen für nicht-EU-Länder (wie die Schweiz und Norwegen) bestehen, um freien Zugang zum EU-Markt zu bekommen. Das kommt nicht überraschend, und wenn GB diese Voraussetzungen nicht akzeptiert, dann ist es von GB gewählt(!) der harte Brexit.

Die EU hätte GB gerne weiterhin als Mitglied behalten, hat sich das in der Vergangenheit schon viele Vergünstigungen für GB kosten lassen. Aber wenn GB es selbst unter diesen besonders günstigen Bedingungen ablehnt, EU-Mitglied zu sein, dann ist nur zu hoffen, dass sich GB und die EU irgendwann wieder von den negativen Folgen erholen werden. An Vorteile brauchen beide Seiten auf Sicht von Jahrzehnten nicht zu hoffen (und der EU war das von Anfang an klar).

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Leonia Bavariensis 08.08.2018, 16:48
42. Mit Vollgas . . .

... blind und taub gegen die Wand. Aber voller Zuversicht, dass es doch noch irgendwie gut gehen werde und hinterher das Paradies auf Erden folge. Verbohrte und verblendete Politik auf dem Rücken der Bevölkerung, der man Lügen aufgetischt hat.

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nescio9 08.08.2018, 16:49
43. Es KANN keine

für alle vorteilhafte Einigung geben. Wenn dies möglich wäre, dann wäre ist die EU obsolet. Und wenn Sie mich fragen, die EU oder GB, dann lieber GB.

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zynischereuropäer 08.08.2018, 16:52
44. @beat126

Selbst wenn man ihren Unfug mal so stehen lassen würde, sollten Sie sich lieber mal mit der Wirkungsweise der EU auseinandersetzen, bevor Sie sich lächerlich machen. Die Südländer hätten dann also die Mehrheit und könnten dem Rest alles diktieren? Ihnen ist schon bewusst, dass die meisten Entscheidungen Einstimmigkeit erfordern? Und das sich in der Eurozone zB nichts an den Machtverhältnissen ändert, da GB nie Mitglied war?
Darüber hinaus kann D gar nicht die EU Kommission so sehr beeinflussen, dass sie nur im Interesse Ds handelt. Die EU Kommission repräsentiert alle EU Staaten und nach ihrer Denke würden die Südstaaten ja damit ihren Trumpf aus der Hand geben. Ergo: it ain't gonna happen.
Und last but not least: ein Freihandelsabkommen würde an der Stimmensituation bzw den Machtverhältnissen nichts, absolut nichts ändern, da GB nur ein Drittland ist und exakt 0 Handhabe auf die interne Gesetzgebung der EU hat. Sovereignty und so :)

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Roland Bender 08.08.2018, 16:53
45. Nicht von der Hand zu weisen

Zitat von gigi76
Es gibt durchaus viele Chancen für Großbritannien durch den Brexit und sehr viele Risiken für die EU. Darauf wird hier leider nicht eingegangen. Warum nicht?
Derzeit exportiert die EU mehr nach Großbritannien als umgekehrt. Rein auf den Warenverkehr bezogen. Nimmt man die Dienstleistungen mit rein, ist es aber immer noch pari.

Es steht natürlich auch etwas bei uns auf dem Spiel. Wir werden Handel in Richtung Grossbritannien verlieren und das werden etliche Milliarden sein und es wird viele Arbeitsplätze kosten. Aber die Alternative, May das Cherrypicking zu erlauben, würde die Integrität des Binnenmarkts gefährden und wohl das ohnehin erhebliche Risiko eines Zerfalls er EU weiter erhöhen.

Vor dem Hintergrund kann man nur hart bleiben und denen nur eine der vorhandenen Optionen gewähren. So ist das Leben. Wir werden wohl alle verlieren beim Brexit. Aber am meisten werden die Briten leiden.

Was die Chancen angeht, sind fast alle Experten skeptisch. Da ist wenig Potential.

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FritzR. 08.08.2018, 16:54
46. Neulich im Kindergarten...

... der kleine Boris will das Bobbycar und der Kiste Lego gleichzeitig für sich. Als die Erzieherin sagt, dass er sich für eine Sache entscheiden muss, sagt er: „Dann halte ich so lange die Luft an bis ich beides bekomme!“

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Rainer Carstens 08.08.2018, 16:55
47. Pflegekräfte kann ja

der Fusselkopf Johnson mit seinen 350 Mio Pfund die sie einsparen durch den Brexit oder so bezahlen. Spinner die Briten

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lanzelot72 08.08.2018, 16:59
48. @gigi76 (3)

Na, dann zählen Sie doch mal diese vielen Chancen konkret auf! In einem gebe ich Ihnen allerdings recht: Der Artikel ist einseitig. Das liegt wohl an der Situation ...

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Darwins Affe 08.08.2018, 17:00
49. Landgraf-bleibe-hart-Strategie

1) GB wird wohl mal wirtschaftliche Nachteile hinnehmen müssen --- der deutschen Industrie wird`s aber auch gewaltig schaden.
2) Die Rückgewinnung der Souveränität für ein Landes ist vielleicht auch ein Wert per se.
3) Auf jeden Fall könnt ihr Deutsche zunächst mal den bisherigen britischen Beitrag an die bankrotten Club-Med-Staaten finanzieren.
4) Putin, Trump, Chi arbeiten konsequent an der Desintegration der EU. Jetzt hat Brüssel mit seiner Landgraf-bleibe-hart-Strategie GB verloren. Welches Land schmeisst wohl als nächstes den Bettel hin?

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