Forum: Wirtschaft
Grenzstaus, Lieferengpässe, Arbeitslose: So gefährlich wäre ein Brexit ohne Deal
AFP

Großbritannien stellt sich langsam, aber sicher darauf ein, ohne Vereinbarung aus der EU auszuscheiden. Doch ein solcher No-Deal-Brexit hätte wohl heftige Folgen für die britische Wirtschaft. Fünf Beispiele.

Seite 7 von 44
Der Pragmatist 08.08.2018, 17:09
60. Referendum

Der Spiegel und die irregeführten Foristen schreiben immer so, als ob die britische Regierung den Austritt aus der EU den Briten vorgeschrieben hat. Es ist genau umgekehrt. Die Briten haben per Referendum fuer den Austritt gestimmt und Diez Regierung ist jetzt gezwungen, diesen Volksentscheid durchzuführen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulmer_optimist 08.08.2018, 17:09
61. Britische Extrawurst

Ich denke, die Briten möchten mal wieder für sich das Beste rausschlagen, wie sie es seit Jahrzehnten tun. Mit dem Austritt sollte das vorbei sein, sonst macht Brüssel sich lächerlich. Die Brexiteers werden schon den Weg zu britischem Wohlstand ohne EU kennen, den sie versprochen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
decathlone 08.08.2018, 17:10
62. Ich kann's nicht mehr hören...

Die Briten haben laut und schrill die Scheidung verkündet, wollen jetzt aber nicht aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen und sich jeden Abend am heimischen Kühlschrank bedienen, ohne selbst was reinzulegen. Und darüber wird jetzt seit der Brexit-Abstimmung gestritten, während die Uhr tickt... Wer bestellt, muss auch zahlen. Und man hätte die Konsequenzen im Vorlauf zum Referendum ehrlich diskutieren sollen. Stattdessen wurde gelogen, dass sich die Balken biegen. The Empire is gone --- it happened 70 years ago!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blumstajn 08.08.2018, 17:11
63. Separate Verhandlungen der Vysegrad Laender mit Grossbritanien

Ungarn und Polen haben schon zur Genüge erlebt wie die von Deutschland angeführte EU stur und ideologisch verrannt ist. Deutschland fährt Europa vor die Wand. Rette sich wer kann!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hoberg 08.08.2018, 17:12
64. Unerträgliche Arroganz des Handelsminister

sich als "Gewählt" zu bezeichnen und die Kommission als nicht gewählt . Ich glaube das Englische erlaubt hier auch die Zuspitzung: "Auserwählt"
So ist die ganze Einstellung der EU Gegner. Mit dieser Einstellung der GB Politiker wäre der Commenwhealth wohl nie gegründet worden. Das Ergebnis wird eine kleines Britannien werden. Entsprechend dem IQ und der Bildung der Handelnden dort.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hanswall2011 08.08.2018, 17:12
65. Große Probleme für die Rest-EU !

Warum wird nur über die Probleme der
Engländer berichtet? Die Wirtschaft der
restlichen EU, hätte auch gewaltige Verluste. Europa ohne England, ist wie
Deutschland ohne Bayern!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Falkenried 08.08.2018, 17:13
66. Das Unwort ‚Deal‘

Lieber Spiegel,
ist es wirklich angebracht dieses Trumpsprech‘ zu übernehmen? Ich finde es gehört auch zu den Aufgaben eines Journalisten zu unterscheiden wir es hier mit einem Abkommen oder mit einem Handel zu tun haben. Auf jeden Fall gibt es dafür -man traut sich’s ja kaum zu sagen- Deutsche Wörter.
Schlimm genug, dass man inzwischen selbst in den Tagesthemen diesen Unsinn -„Das macht (keinen) Sinn“ hören muß.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mostly_harmless 08.08.2018, 17:13
67.

Zitat von gigi76
Es gibt durchaus viele Chancen für Großbritannien durch den Brexit und sehr viele Risiken für die EU. [...]
Echt? Welche denn?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
laberbacke08/15 08.08.2018, 17:14
68.

Zitat von gigi76
Es gibt durchaus viele Chancen für Großbritannien durch den Brexit und sehr viele Risiken für die EU. Darauf wird hier leider nicht eingegangen. Warum nicht?
Dann mal Butter bei die Fische und erzaehlen sie uns was diese Chancen sind.
Ich lebe I'm UK (und will auch hier bleiben) vom pragmatismus der vergangenen Jahre ist leider nichts geblieben. Stattdessen treibt man sich selbst in die Opferrolle. Wenn Herr Fox hier ueber die unnachgiebige Haltung der EU lamentiert darf er halt nicht vergessen, dass er derjenige ist der gehen will.
Es gibt leider heutzutage zu viele Leute die ihre eigenen Interessen ueber das Gemeinwohl/die Menschlichkeit stellen aber leider nicht weiter als bis zur naechsten Ecke denken und sich dabei eine Vergangenheit die es so nie gab zurueckwuenschen.
Brexit ist und bleibt einer der duemmsten Ideen der letzten 20 Jahre und wird auch in 20 Jahren noch als solches gesehen werden, es gibt NULL upside.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fördeanwohner 08.08.2018, 17:17
69.

Zitat von duke_van_hudde
Deutschland hat nach GB Kraftwagen für gut 25 MRD im Jahr 2017 exportiert und GB nach Deutschland für gut 5,7 MRD. Insgesammt hat Deutschland 2017 nach GB Waren im Wert von 84,3 MRD exportiert und Waren im Wert von 37,1 MRd imporiert. Netto könnte GB 2,5 Mio Menschen aus dme Land schmeissen. Ein guter Teil würde wohl nahc Deutschland ziehen und dort im unteren Lohnbereich Arbeit suchen. Nur das würde gleichzeitig passieren wo die Neubürger die Merkel ins Land geholt hat eigentlich auch auf den Arbeitsmarkt in diesen Bereich Arbeit suchen müssten. [...] Wenn die EU GB wirklich ärgern wollte, dann würde ich Englisch als Amtssprache abschaffen. Damit würde man auch die USA massiv ärgern, wenn die Unternehmen dort alle Reglen nur in Deutsch oder Französisch lesen könnten.
Da Irland und Malta auch Englisch als Amtssprache haben, ist es also gar nicht möglich, Englisch als Amtssprache abzuschaffen, da alle offziellen Sprachen sämtlicher Mitgliedssprachen EU-Amtssprachen sind.

Was die Arbeitskräfte angeht, da irren Sie, wenn Sie meinen, dass es nur den Niedriglohnsektor betrifft. Und derzeit werden in Deutschland überall Fachkräfte gesucht. Und all die jungen Menschen, die wir derzeit beherbergen, müssen ja erst ausgebildet werden. Bereits jetzt haben sich sehr viele Polen nach Deutschland usw. orientiert (steht so ähnlich auch im Artikel).

Ich bin mir ehrlich gesagt nicht einmal sicher, ob es überhaupt noch zum Brexit kommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 44