Forum: Wirtschaft
Grenzwerte zu hoch: Deutsche Kohlemeiler stoßen tonnenweise Quecksilber aus
DPA

Deutschlands Kohlekraftwerke belasten nicht nur das Klima, sie stoßen auch gesundheitsschädliche Gifte aus. Laut einem Gutachten blasen sie pro Jahr rund sieben Tonnen Quecksilber in die Luft - eine Gefahr für Schwangere und Säuglinge.

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hanluni 03.01.2016, 10:47
60.

tja,die Energiewende,die eine Verstärkung der Energieerzeugung aus Kohle nötig macht.In gewisser Hinsicht ist hier die Kernenergie von Vorteil.Auch wenn mich jetzt allelynchen wollen.

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32deins 03.01.2016, 10:47
61.

Zitat von rmuekno
Mag ja sein, dass das mit dem Quecksilber stimmt, nur war auf dem Bild zu sehen ist, ist kein Rauch mit Quecksilber, sonder simpler Wasserdampf aus den Kühltürmen. Immer wenn es um Kohle oder Atomkraftwerke oder Klimawandel geht werden gerne die Dampfwolken gezeigt. Dampf ist simples H2O ohne das es kein leben gäbe.
Blöd nur, dass simpler Wasserdampf die stärkste Treibhauswirkung überhaupt hat, und zwar um das mehrere Tausendfache von CO2 oder Methan !

Wasserdampf ist damit der "Klimakiller" schlechthin und das Bild ist somit ausnahmsweise mal keine Lüge, sondern zeigt auch mal wirklich das Problem, was man eigentlich in Sachen Klimaschutz auch zeigen sollte.

Man braucht sich doch eigentlich nur die Kommentare hier durchzulesen. Dann ist schnell klar, warum andere Länder in Sachen Umweltschutz viel weiter sind als Deutschland.

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territrades 03.01.2016, 10:48
62. Halb so schlimm ...

So schlimm kann Quecksilber nicht sein, immerhin haben wir die Quecksilberfreien Glühbirnen verboten und zwingen die Bürger nun Quecksilberhaltige Energiesparlampen zu kaufen ....

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winki 03.01.2016, 10:48
63. Volksverdummung, ...

anders kann man den Artikel nicht bezeichnen. Das was da aus den Kühltürmen quillt und bei Bildern von Kraftwerken oft gezeigt wird, das ist blankes Wasser in Form von Wasserdampf. Das Wasser bzw. der Dampf ist reiner als unser viel gepriesenes Leitungswasser. "Lt. einem Gutachten blasen sie pro Jahr rund sieben Tonnen Quecksilber in die Luft ...". Hier hat sich mal wieder ein sogenannter Gutachter eine goldene Nase verdient. Wo her kommt das eigentlich? War das von den Grünen in Auftrag gegeben? Wo kann man das einsehen? Fakt ist, wenn man alle Gutachten die im Zusammenhang mit unserem Leben von "Fachleuten" erstellt wurden ernst nimmt, dann gibt es schon lange keine Lebewesen mehr auf dieser Erde.

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INGXXL 03.01.2016, 10:49
64. #10

Und bei Ihnen kommt der Strom aus der Steckdose. Und zum Einkaufen fahren Sie mit dem Fahrrad? Kein Strom aus Kernenergie und kein Strom aus Kohle das funktioniert nicht. Das hat mit großem Geld nichts zu tun.

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felix1961 03.01.2016, 10:49
65. Nichts Neues

Welche Schadstoffe bei der Kohleverbrennung in die Umwelt gelangen, war auch schon zu Zeiten der Rot-Grünen Bundesregierung bekannt: Zum Beispiel Uran, Blei, Cadmium und eben auch Quecksilber, u.a. nachzulesen im Europäischen Schadstoffemissionsregister, auch das gab es schon im letzten Jahrzehnt. Dazu hätte es also keiner neuen Studie bedurft. Aber jetzt von der Oppositionsbank aus meckern ist eben viel leichter als damals selber zu handeln. Zumal sich die GRÜNEN damals wohl dermaßen im Atomausstieg festgebissen hatten, dass sie die Gefahren, die von den real existierenden Alternativen ausgehen, nicht sehen wollten.

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enivid 03.01.2016, 10:49
66. och Bitte!

Herr Schultz, warum nehmen sie eine Aufnahme von Kühltürmen, weil die mehr "dampfen"? Das Bild zeigt lediglich sehr viel Wasserdampf und hat rein gar nichts mit den gefährlichen Abgasen zu tun, aber genau das suggeriert das Bild in Verbindung mit der Überschrift -.-

Das ist doch eher das Niveau der Bild, Huffington Post oder des Focus...

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spiegelleser987 03.01.2016, 10:52
67.

Zitat von horstwilhelm
Die meisten deutschen Haushalte holen sich doch ganz freiwillig ihr Quecksilber in Form von Energiesparlampen ins Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer. Wo ist da der Aufschrei geblieben? Die neuen und wesentlich effektiveren LED-Lampen führen meines Wissens keine solchen Gifte mit sich, benötigen aber seltene Erden, die unter nun sagen wir mal merkwürdigen Bedingungen aus der Erde gekratzt werden (mit den natürlich notwendigen Umweltschäden). Viel Spass beim Abwägen der Gifte gegeneinander oder der Nutzung der "alten" Glühlampen mit schönem Licht und Energieverschwendung aber absolut ungiftig und ungefährlich.
In vielen LEDs (abhängig von der Wellenlänge) sind auch mehr oder weniger extreme Gifte drin. Die EU wollte etwa 2012 das dort eingesetzte Arsen verbieten. Gegen die Reduzierung des Grenzwerts hat die "Industrielobby" dann gekämpft. Sonst hätten LED-Lampen nur noch eine Lebensdauer von vielleicht 50 bis 100 Stunden. Beim Arsenverbot wäre es auch mit dem Satellitenfernsehen vorbei. Wir würden dann wieder Analogfernsehen haben, mit heizenden Elektronenröhren und richtigen Bildröhren, die auch Röntgenstrahlung abgeben. Als Ersatz für das Handy müssten wir einen Koffer mitnehmen. ;-)))

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ms66 03.01.2016, 10:53
68. Rauch, Dampf, Desinformation

Sie können es so Posten so oft sie wollen, dennoch wird es nicht richtiger.
Wo entlässt ein Kohlekraftwerk ohne Schornstein heute seiner Abgase? Richtig, über die Kühltürme. Beispiel Jänschwalde: die sicherlich viel symbolträchtigeren, 300 m hohen Schlote wurden um 2000 abgebaut. Die Abgase verlassen heute, nach der Filterung zusammen mit dem Dampf die Kühltürme. Injektion verfahren.
Keine Desinformation der Medien, sondern schlicht keine Ahnung ihrerseits.

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schmpa 03.01.2016, 11:01
69. @rmuekn zu den Kühltürmen

Entschuldigung, aber da irren Sie sich leider. Bei einem Großteil der deutschen KohleKraftwerke werden die gereinigten Rauchgase nach der REA in den Kühlturm eingeleitet und steigen dann im Naturzug mit auf. Dies war bis in die 80er Jahre nicht so, jedoch seit dem Zeitpunkt, wo in Deutschland Rauchgasreinigungen gebaut wurden. In Jänschwalde ist es definitiv so...googeln Sie mal ein Luftbild, Sie können den Verlauf der großen Rauchgaskanäle dort verfolgen. Diese beginnen hinter dem Elektrofilter, gehen zur Rauchgasreinigung und von dort zum jeweiligen Kühlturm. Ihre Aussage ist daher nur für bestimmte Kohleanlagen sowie Gas- und Kernkraftwerke zutreffend.

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