Forum: Wirtschaft
Griechenland: Bundesregierung angeblich bereit zu weiteren Schuldenerleichterungen
DPA

Deutschland weicht offenbar von seiner harten Linie ab, um die Griechenland-Verhandlungen bald abzuschließen. Nach Angaben aus Athen ist die Bundesregierung offen für neue Zugeständnisse.

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rudi_ralala 05.03.2017, 09:50
100.

Zitat von isikat
...Na klar. Gar nichts werden sie umsetzen und jede Zusage brechen, so wie bisher auch....
Sie haben keinen blassen Schimmer davon, was in Griechenland abgeht und schreiben deshalb einen total sinnfreien Beitrag.
Mehrwertsteuererhöhung auf mittlerweile 24 %, also 5 % höher als in Deutschland, Sondersteuern auf Immobilien, die sogenannte En.F.I.A,
Renten- und Lohnkürzungen bis zur Schmerzgrenze, Privatisierungen von Tafelsilber des Staates, Steuerfreibeträge von € 8.000 und wenn es nach dem Willen der Reformer geht wird der auf € 6.000 abgesenkt. Das heißt, jemand der € 500,00 im Monat "verdient", besser bekommt, wird schon steuerpflichtig.
Massive Kürzungen im Gesundheitsbereich, Zuzahlungen auf Medikamente 25 % und so weiter und so fort.
Selbst im bräsigen Deutschland hätten wir, unter diesen Bedingungen schon längst eine Revolution.

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rudi_ralala 05.03.2017, 09:52
101.

Zitat von Badischer Revoluzzer
..... Das ist unser Geld,....
Das erinnert mich an den Film "Der Geizhals" mit Louis de Funes.

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Rassek 05.03.2017, 09:52
102. Hm..

hat Schäuble keine Lust mehr eine ehemals linke Regierung zu knechten ? Oder ist schon alles dort an Investoren verkauft.
Ach so, lieber SPON, recherchiert mal ein wenig.
Bei uns sollen die Autobahnen dann doch privatisiert werden. Ist im Gesetzt zum Länderfinanzausgleich, welches geändert werden muss geschickt verpackt.

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habenix 05.03.2017, 09:53
103.

Zitat von schulz-fan
Der Kompromiss, der sich abzeichnet, ist gut und richtig: 1. Griechenland ist nun einmal Mitglied in der EU und im Euro. Ein Mitglied kann man nicht so einfach fallen lassen. Es verdient unsere Solidarität. 2. Der ideelle, aber auch wirtschaftliche Schaden eines Ausscheidens der Griechen wäre unverhältnismäßig hoch; die Hilfsmaßnahmen (Investitionen in Griechenlands Zukunft, bis das Land wieder auf seinen eigenen Beinen stehen kann) sind dagegen leicht stemmbar. 3. Wenn wir die Griechen gehen lassen, spielt das nur Trump und dem europäischen Rechtspopulismus in die Hände. Die AfD würde doch mit Spott und Häme reagieren. Das darf nicht sein.
Ein Mitglied das sich nur durch Betrug in den Euro gemogelt hat, durch Betrug und das absichtliche wegsehen der Politik damals hätte schon 2004 als man Bescheid wusste nichts anderes als den Rauswurf verdient.
Und weiterhin unsere Steuergelder dort zu verschwenden nur damit die AfD nicht mehr Zustimmung bekommt ist kriminell, ich glaube nicht das in den Maastricht Verträgen was von Parteipolitik steht.

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alegre44 05.03.2017, 09:55
104. Bundestagswahlen 2017

Wer jetzt noch bei der im September 2017 anstehenden
Bundestagswahl Frau M. und Herrn S. und dem eingetragenen 10-Minuten-Klatsch-Verein seine Stimme gibt, kann den "Schuss"
nicht gehört haben. Die eklatanten Rechts-Verletzungen, nicht
nur im Bezug auf Griechenland, dürfen doch nicht ohne Ab-
strafung der CDU/CSU bleiben. Obwohl, wenn man sich die
Sonntagsfragen ansieht, eine Absturz der CDU/CSU von 41,5%
bei der letzten Bundestagswahl auf jetzt durchschnittlich um
die 30% ist ja schon jetzt eine Riesen-Klatsche für die Frau
im ewigen Hosenanzug. Diese weitere Griechenland-Steuergeld-
Versenkungsaktion darf nicht so durchgehen! Bitte nicht.
Wenn der in Zukunft zu erwartende Wirtschaftsabschwung
eintritt, müßte die Geld-Druck-Maschinerie ja Tag und Nacht
laufen...

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rudi_ralala 05.03.2017, 09:56
105.

Zitat von premstar_pill
Der Euro bringt mir persoenlich nur extreme Nachteile. Und die "europaeische Idee" ist mir schon seit 30jahren vollkommen fremd. Je eher dieser Unsinn im Orkus der Geschichte verschwindet desto besser.
Es geht, Gott sei Dank nicht nur um Sie.

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rudi_ralala 05.03.2017, 09:57
106.

Zitat von Steve Holmes
.I...n der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg und vor der EU und dem Euro ging es Europa besser. Man sollte zu diesen bewerten Lösungen zurückkehren. Erweiterung und Vertiefung der EU widersprechen sich nun einmal.
Wenn der Zug nicht schon längst abgefahren wäre, könnte ich Ihnen sogar recht geben.

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hyifanx 05.03.2017, 09:58
107.

Zitat von mfey
Es handelt sich hier nur um taktische Verzögerungen ohne die notwendige Kurskorrektur. Erneut werden die Griechen in die neoliberale Sackgasse der Austerität gezwungen, die die Krise nicht lösen kann. Es handelt sich nicht um eine durch Griechenland verschuldete Krise, sondern um die Folgen einer von zockenden Investmentbankern angezettelten Weltwirtschaftskrise. Diese Krise der Banken und deren Rettung zu Lasten auch der griechischen Steuerzahler sowie die von de EZB tatenlos hingenommene Spekulation auf die Staatsinsolvenz mit rasch ansteigender Zinslast für den Staat sowie Ausfall der privaten Kreditgeber, haben die Schuldenkrise im wesentlichen hervorgerufen und nicht die fehlenden Katasterämter und was sonst noch alles kritisiert wird. Die Troika - sowie allen voran Deutschland - wollen dies nicht wahrhaben und so muß die Bevölkerung weiter bluten. Da sich mehr und mehr unter den Griechen die Bereitschaft eines Grexits abzeichnet, bekommen nun einige Gläubiger kalte Füße und wollen auch in Anbetracht der anstehenden Wahlen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden, Kompromißbereitschaft signalisieren. So lange das eigentliche Problem, das nicht im Versagen Griechenlands sondern im Versagen der neoliberalen Führung einer Währungsunion, welche Lohn- und Steuerdumping, und damit hervorgerufene Verstöße gegen das vereinbarte Inflationsziel von 2% zuließ, nicht angegangen wird, wird es auch keine Lösung geben. Die Wettbewerbsvorteile Deutschlands, welches sich nicht an das vereinbarte Inflationsziel gehalten hat, im Gegensatz etwa zu Frankreich, sind das Hauptproblem Südeuropas (Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und auch Frankreich). Dorthin hat Deutschland seine Arbeitslosigkeit exportiert, was nur unter der Tarnkappe des Euros möglich war. Sonst hätten die anderen längst abgewertet und deutsche Exporte hätten nicht das heutige, im übrigen nach den Regeln der EU nicht erlaubte Maß erreicht. Diese Regeln sehen finanzielle Strafen für Deutschland vor, doch keiner traut sich, das zu fordern. Eurobonds, Aufhebung der Schuldenbremse und eine europäische aktive Konjunkturpolitik, wie sie von Keynesianern schon lange gefordert werden, wären dringend erforderlich. Deutschland, welches mit unerhörtem Lohndumping seine Nachbarn an die Wand gedrängt hat, müßte hier vorangehen, auch um eigene Probleme zu lösen. Wenn infolge der von Deutschland betriebenen merkantilistischen Wirtschaftspolitik Südeuropa (Griechenland ist hier erst der Anfang) aus dem Euro gedrängt wird, dann werden beim Exportweltmeister Deutschland ganz schnell die Lichter ausgehen und Millionen Menschen arbeitslos werden. Der unangebrachte Hochmut deutscher Politiker und deutscher Stammtischwähler wird es schon richten, gute Nacht Deutschland.
Gehen Sie einfach früher schlafen, dann schreiben Sie auch nicht derart abstruses Zeugs mit vielen Halbwahrheiten.

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x+n 05.03.2017, 09:59
108.

Zitat von spaceagency
es hat nur 27% des Euroanteils und des EMS. Das ist keine Mehrheit. England ist draussen. Daher muss es nachziehen und kompromisse eingehen.
=bezahlen ohne etwas bestimmen zu dürfen.
Ohne England wird es noch einfacher Deutschland auszunehmen.

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so-long 05.03.2017, 09:59
109. Wahlängste

Ein Platzen der Schuldenbombe in D wäre das Aus für Merkel und die Union. Austritt von G aus der EU würde die Abschreibung sämtlicher Targetforderungen seitens der DEUTSCHEN Bundesbank bedeuten.
Umgekehrt: laßt die Griechen doch Griechen sein: andere Mentalität, ein bisschen Korruption, Mauschelei, Steuertrickserei. Aber nicht auf meine Kosten.

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