Forum: Wirtschaft
Griechenland in der Krise: Jetzt wird es echt eng
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Griechenland braucht schleunigst die Hilfe seiner Geldgeber - doch selbst wohlmeinende EU-Politiker verlieren offenbar die Geduld. Ein ungeplanter Euro-Austritt des Landes wird immer wahrscheinlicher.

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Philibus 19.03.2015, 16:39
1. Passt

Es wäre wirklich die Ironie der Geschichte, wenn Griechenland wegen einer Zinszahlung für den Goldman Sachs Deal, der damals massgeblich dazu beigetragen hat, das Land in den Euro zu bescheissen, aus dem selbigen wieder rausfliegen würde. Lügen haben kurze Beine.

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abc. 19.03.2015, 16:39
2. Jetzt wird es echt eng

Aber, aber, doch nicht wegen so eines kleinen Liquiditätsengpasses, ich bitte Sie! Heute wurden die Gläubiger wieder vor die Türe gesetzt, wie kann sich da irgendjemand erdreisten, nach mehr Leihgaben zu verlangen? Wie schizophren solls denn bitteschön noch werden?

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Becks0815 19.03.2015, 16:40
3. Geht bitte Drachmen drucken oder besucht die Schweiz

Dort liegen 800 Milliarden welche die Regierung konfiszieren und erst nach Nachweis der Steuererklärung freigeben könnte. der Rest wird mit 50% nachversteuert.
bei der gr. Steuermoral blieben so 400 Milliarden übrig was für die nächsten Jahre sicher reichen würde.

Problem nur: ich wette selbst die jetzigen politiker haben alle ihre Gelder schon dort gebunkert und müssten selber auf 50% verzichten - was keiner will.
Also bleibt die Kohle dort und Gr druckt Drachmen.

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solomnia 19.03.2015, 16:44
4. ...jetzt wird es echt eng...

Was war es denn vorher bitte?
Anyway, am Ende wird es doch wieder Geld für GR geben. In der EU wird Dreistigkeit, Unehrlichkeit, Unvermögen noch belohnt.

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dagegen! 19.03.2015, 16:44
5. Kleines Liquiditätsproblem

kann easy aus der Rentenkasse mancher EU-Mitgliedsländer gezahlt werden. Kein Problem, nur der Schein muss gewahrt werden.

Als ob was anderes passieren würde, als einen weiteren Kredit zu versenken.

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yellowsnake 19.03.2015, 16:45
6. die griechische Regierung ...

... hat Zug um Zug ihre Chancen auf einen vernünftigen Weg innerhalb der Währungsunion versiebt. Jetzt tickt die Uhr, das Geld versiegt und die Türen werden zugefahren. Es wird Zeit, dass ein Schlußstrich gezogen wird. Griechenland muß die Eurozone verlassen.

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Immanuel_Goldstein 19.03.2015, 16:45
7.

Wenn man absolut alle Geldgeber vergrätzt und dazu noch beschimpft, dann wird irgendwann unvermeidlich, dass man in der Pleite landet. Aber vermutlich ist das gewollt. Ich gebe keinen Pfifferling mehr auf Griechenland und nehme keine griechischen Euros mehr an.

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vhe 19.03.2015, 16:45
8. Kapitalverkehrskontrollen?

Kriegen die nie hin.

Sollen die jedes Fischer- und Touristenboot in der Ägäis kontrollieren, bevor es irgendwo in Albanien, Italien oder der Türkei anlegt?

Und so wie die grad ihren Beamtenapparat gerupft haben, stellt sich für den modernen Währungsschmuggler nicht die Frage nach dem Versteck sondern die nach der Höhe der "Bearbeitungsgebühr" an der Grenze.

Schlussfolgerung: Am Wochenende alle Euros auf den Konten zum Eintrittskurs zurücktauschen und gut. Mit dem vorher abgehobenen Bargeld wird man leben müssen.

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bonngoldbaer 19.03.2015, 16:46
9.

Die Prozentzahlen sind erschreckend. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Griechen so schnell freiwillig in die Sklaverei zurückkehren würden. Aber jedem das Seine.

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