Forum: Wirtschaft
Griechenland-Gespräche in Brüssel: Europartner kommen Tsipras entgegen
AP/dpa

Bei den Verhandlungen über neue Griechenland-Hilfen konnte Premier Tsipras offenbar Boden gewinnen. Laut "Wall Street Journal" haben seine europäischen Gläubiger ihre Reformforderungen abgeschwächt.

Seite 18 von 35
haarer.15 04.06.2015, 11:01
170. Ewige Hängepartie

Es wird nicht mehr besser werden, eher nur schlimmer. Denn das Kind ist schon viel zu tief in den Brunnen gefallen. Und jetzt findet nur weitere Insolvenzverschleppung statt. Auf diese Art gibt es keine Lösung. Nur - wann begreifen das unsere Euro-Granden endlich mal ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
j.cotton 04.06.2015, 11:02
171. Warum grinst Tsipras...

Zitat von franz.v.trotta
Weil die Zeitungsredaktionen solche Photos für die Veröffentlichung aussuchen.
Und noch eines drauf:
Und warum sollte er sich eine Gesichtslähmung zulegen oder sauertöpfisch aussehen, davon gibt es genügend Politiker, grade auch bei uns.
Last noch least: Ein wirklich gut aussehender Mann, der pure Neid könnte einen als Solcher fressen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knipser2013 04.06.2015, 11:03
172. Sicherheiten

Wie wär es eigentlich mal mit belastbaren Sicherheiten wie bei einem Hypothekenkredit. Es ist alles Unfassbar - wir müssten im Prinzip alle politisch Handelnden austauschen und haftbar machen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ichbines2 04.06.2015, 11:03
173. Nationale Parlamte

@chillischweiz heute 10.45

haben doch gar nichts eigenes mehr zu beschließen.
Unter diesem Aspekt muss man sich fragen, weshalb man diese überhaupt noch wählt, wenn sie von einem ungewählten Gremium quasi ihre ihre Anweisung mit der Begründung "Sachzwang" kriegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
qoderrat 04.06.2015, 11:03
174. Zukunft

Zitat von smillenium
Und können Sie vll auch schreiben, bei welcher Partei ein Kreuzchen nicht zum Verlust unserer Zukunft (ausreichende Renten, zahlbare Lebenshaltungskosten, Frieden) führen würde.
Eine Frage in der viel Frustration enthalten ist, leider ebenso berechtigt wie schmerzhaft. Aktuell wird es schwierig eine konstruktive Empfehlung auszusprechen, ich selbst sehe offen gestanden auch keine.

Bleibt die andere Option, die etablierten Parteien wieder auf einen anderen Weg zu zwingen, leider etwas weniger konstruktiv durch Protestwahl. Eine Lösung von einer Protestpartei, egal welcher Richtung ist ja nicht zu erwarten. Am besten wäre vermutlich eine relativ gleichmässige Verteilung auf 3 Parteien, sodass diese über die 5% Hürde kommen aber selbst keinen weiteren Schaden anrichten können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
klugscheißer2011 04.06.2015, 11:04
175.

Zitat von herbert
Der Eiertanz mit den Griechen ist nicht mehr auszuhalten. Eben, weil die Griechen nichts ändern an ihrem kaputten Staat. Herr Junker, ganz schnell die Griechen aus der EU schieben und dann ist Ruhe im Karton !
Wie sollen sie denn auch etwas ändern können, wenn das Geld, was ihnen jetzt überwiesen wird, nur dafür dient, alte Schulden beim IWF zu bezahlen und wer ist einer der neuen Geldgeber? der IWF! Das ist doch hirnrissig.
Es muss endlich damit aufgehört werden, sogenannte Rettungsbeträge an Gläubigerbanken zu zahlen! Davon hat das griechische Volk gar nichts, es verstärkt nur die Abhängigkeit von den Banken, deren Zockertum wir mit unterstützen.
Was Griechenland braucht, ist ein 100-prozentiger Schuldenschnitt zu Lasten der Banken und oben drauf noch eine zinsfreie Investitionshilfe von ein paar Millarden, die direkt in die Infrastruktur und ein funktionierendes Steuereinzugssystem investiert werden.

Auch müssen alle westlichen Staaten den griechischen Milliardären, die keine Steuern zahlen, die Auslandskonten sperren. Das wäre echte Griechenlandhilfe! Alles andere verlängert nur das Leiden.

Alternative für Griechenland wäre immer noch: Austritt aus dem Euro, aus EU und Nato und stärkere wirtschaftliche, politische und militärische Kooperation mit Russland und China. Damit würde es den Griechen wahrscheinlich nicht mal schlechter gehen als ein ungeliebtes Anhängsel eines gescheiterten Europa zu sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fliese1 04.06.2015, 11:04
176. Ja

Zitat von thunderstorm305
Wir sind ja jetzt lange genug weich gekocht worden. Mittlerweile ist vermutlich jeder froh, wenn dieses Thema endlich vom Tisch ist. Wenn sich das tatsächlich bewahrheiten sollte, dann hat die Bundesregierung aber ein großes Problem. Ich würde es ihr übel nehmen, wenn wir weitere ......
man braucht nur den Artikel des Herrn Gabriel heute in der Welt lesen und man weiß wo es mit der SPD hingeht. Die SPD ist für mich endgültig gestorben seit sie, nur der Posten willen, sogar eine Koalition mit den Linken in Thüringen eingegangen ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
üpoiu 04.06.2015, 11:05
177.

Zitat von seneca55
Prima! Das hatte Varufakis schon vor 4 Monaten prophezeit:"Am Ende zahlt Deutschland!" Dann sind ja alle zufrieden und der Spass mit der FIFA kann endlich weitergehen.
Wenn man zitiert, sollte man das ganze Zitat nehmen und nicht das, was die Propaganda der Welt daraus gemacht hat:
"Quoi que fasse ou dise l'Allemagne, elle paie, de toute façon. Et dès 2010, j'ai considéré que nous n'avions pas, nous autres Grecs, le droit moral d'accepter de l'argent des contribuables allemands, pour payer nos créanciers."

und in Englisch:
"Whatever Germany does or says, it pays anyway. And in 2010, I felt that we had not, we Greeks, the moral right to accept money from German taxpayers, to pay our creditors."

Das Zitat finden Sie hier:
http://www.latribune.fr/actualites/economie/international/20150120trib9ab84d48e/la-grece-peut-forcer-l-europe-a-changer.html

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Maya2003 04.06.2015, 11:05
178.

Zitat von fl-gg_1
wie er die Gefahr des "auseinanderbrechenden europäischen Hauses" skizziert, dann frage ich mich, wer denen so einen Unsinn einflüstert. ......
Wenn die SPD sich mit derselben Energie auf die Probleme des "auseinanderbrechenden deutschen Hauses" stürzen würde wäre sie möglicherweise wieder als Volkspartei einzuschätzen und wählbar.

WÄRE - derzeit schweben unsere Politeliten aber in solch "europäischen" Höhen, daß die Schwierigkeiten und zunehmenden sozialen Problem im INLAND diese Damen und Herren ganz offenbar nicht mehr erreichen.

"Uns" geht es ja prächtig, besonders den 12 (!) Mio. Mitbürgern die von Armut und Minirenten bedroht versuchen über den Monat zu kommen. Vielleicht sollte Merkel DORT einmal ein alternativloses "Rettungspaket" auflegen. Ich weiß, Wunschträume - es geht ja um höhere, größere, wichtigere Dinge als die Rente von Oma Erna.
Wenn die herrschenden Eliten den Kontakt zur Masse des Volkes verlieren ist das nur sehr selten gut ausgegangen. Ein Politiker der über den Tag hinausdenkt weiß das. Merkel oder Gabriel gehören wohl eher nicht dazu, sie gehören zur "sollen sie doch Kuchen essen" Fraktion.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frommerstop 04.06.2015, 11:06
179. war doch klar

darauf können sich die Griechen verlassen wenn der kanzlerinnenversuch sagt "es ist alternativlos dass GR im Euro bleibt" dann ist es halt so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 18 von 35