Forum: Wirtschaft
Griechenland-Krise: Dax fällt um 500 Punkte

Die drohende Staatspleite Griechenlands erschüttert die Börsen: Der deutsche Aktienindex fällt zum Handelsstart um mehr als vier Prozent.

Seite 18 von 19
ThomasGB 29.06.2015, 12:25
170. Das gibt Hoffnung.

Trotz einer total überbewerteten Börse ist die Reaktion so pippifax, daß man sich spätestens jetzt das Herz nehmen sollte, Griechenland mit allen Mitteln aus der Eurozone herauszuekeln, wenn man sie schon nicht hochkant rauswerfen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pledi 29.06.2015, 12:41
171.

Zitat von Beat Adler
Investion in Griechenland; Welcher andere Eu Staat hat Sonne und Inseln satt? Keiner. Das ....
- Wasserstofftechnologie ist kein Hightech

- Technologie käme nicht aus Griechenland => keine Arbeitsplätze
- Einige Arbeitsplätze durch den Bau der Anlagen => Baufirmen
- Wenig Arbeitsplätze beim Betrieb der Anlagen

- Rechtsunsicherheit, da kein Kataster
- Schädigung der Tourismusindustrie durch große Anlagen in der Landschaft (man beachte den wachsenden Widerstand hierzulande gegen Windräder)

Und am Ende kämen die Maschinenstürmer und schlagen die Anlagen kaputt.

=> Da wird ohne extreme Investitionsanreize (Subventionen) kein privates Kapital investiert.

Das ist ähnlich nutzlos wie der BRD-Photovoltaikwahn oder heutzutage der Versuch, das Elektroauto (Technologie nicht tauglich und auch nicht zu erwarten, dass diese tauglich wird) endlich auf die Straße zu bringen.

Lass den Staat weg von diesen unvernünftigen Investitionsanreizen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
towi2012 29.06.2015, 12:42
172. Na hoffentlich fällt der Kurs bald...

Also zur Zeit ist mal kein Schnäppchen zu machen, da müsste der Kurs aber bedeutend tiefer gehen, damit Kaufkurs + Provision + Gebühren sich rechnen.
Wenn der Kurs mal 10 % fällt kann der Kleinaktionär mal auch ein Geschäft machen. Dann bekommt GR auch ein großes Danke von mir.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hajo..1 29.06.2015, 12:44
173. Na und?

Der Verlust ist nur so hoch wie der Gewinn der vorherigen Woche, also wie Prof. Otte es vorausgesagt hat, kaum merklich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
salamicus 29.06.2015, 12:54
174. Drohende Staatspleite?

Oder ist es eher das Hü und Hott und raus und rein und Geld geben oder nicht. Märkte werden immer "nervös" durch Unsicherheit und nicht durch die Pleite einer vollkommen unwichtigen Volkswirtschaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bernd.stromberg 29.06.2015, 12:58
175.

Zitat von claterio
Sie bringen es auf den Punkt, denn das ist etwas, was viele Menschen nicht verstehen: Der Börsenhandel ist ein geschlossenes System, bei dem es zu jedem "Gewinner" immer auch einen "Verlierer" gibt, unterm Strich mittelt sich das aus.
Auch wenn das prinzipiell richtig ist, stellt es sich in der Praxis deutlich komplexer dar.
Man streut ja sein Kapital ("Diversifikation") und setzt nicht alles auf ein Pferd. Somit macht man i.d.R. dann weder den totalen Gewinn, noch den totalen Verlust.

Es gibt aber neben den klassischen Aktien in Form von Unternehmensanteilen noch viel mehr, viel komplexere Finanzprodukte.

Finanzprodukte mit Hebelwirkung, Devisenspekulationen (was U. Hoeneß tat) mit riesigen Summen, Versicherungen die man abschließen kann und die auch gehandelt werden können, "Wetten" auf ein bestimmte Szenarien mitsamt diesen Produkten, Termingeschäfte, Leerverkäufe etc.
Dazu kommen dann eben noch Staatsanleihen.
Das Aktiengeschäft wird außerdem beeinflusst durch die Geldmenge, wenn die Geldmenge steigt und beispielsweise Staatsanleihen von der EZB aufgekauft werden, dann wirkt sich das auch auf den Aktienmarkt aus, weil das Geld auf den Markt kommt.

Es kann also durchaus auch Gewinne ohne direkt erkennbaren Gegenverlust geben, wenn schlicht und ergreifend das neue, billig geliehene Geld von der EZB in den Markt gepumpt wird.
Der Verlust liegt dann u.U. erst in der weiteren Zukunft, oder ist durch eine weitere Inflation bzw. anwachsen der Spekulationsblase nur indirekt auf die Marktteilnehmer verteilt.

Genau durch so etwas entstehen ja dann Spekulationsblasen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Max Super-Powers 29.06.2015, 13:03
176.

Da zeigt sich einmal mehr, dass Börsenkurse kaum von realistischen Werten beeinflusst werden. Wie war das mit Griechenland und der Wirtschaftsleistung etwas unter der von Hessen? Und DAS macht Broker nervörs?

Kein Wunder, kein Wunder...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yogi65 29.06.2015, 13:06
177. Reißerischer Titel

sorry, aber der Dax-Verlust von 3-4 Prozent ist nichts. Normale Schwankung in diesen Zeiten. Das zeigt nur, dass die Märkte den Grexit schon eingepreist haben. Dito der Euro-Kurs. Das entspricht auch der tatsächlichen wirtschaftlichen Bedeutung Griechenlands für die EU.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nullneunelf 29.06.2015, 13:15
178. Wenn das das Erdbeben sein soll, bitte her damit.

Das bißchen Kurshusten ist nichts anderes, als der Beleg dafür, dass Griechenland völlig irrelevant ist außer für die griechische Bevölkerung. Nur zu deren sehr langfristigen Lasten hat Tsipras sein lächerliches Kasperletheater aus der Mensa-Laientruppe aufgeführt. Es wird nicht weiter gelingen, die Bevölkerungen des restlichen Europa mit Panikmache ruhigzustellen, damit ihr Steuergeld ohne ersichtliche Gegenwehr in dieses von Tsipras mit absichtlichem Gnadenschuss hingerichtete Land zu verschleudert werden kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nullneunelf 29.06.2015, 13:25
179. Die

tatsächlichen Schwankungen an den Börsen am heutigen Tag als dramatisch mit hysterisch aufgekochter Wortwahl zu bezeichnen, ist wie Klicks aus Tittenbildern zu generieren, werte SPON-Redaktion. Peinlicher geht's nimmer. Die "Erschütterungen" entsprechen in etwa einer schlechten Gewinnerwartung bei zwei von dreißig DAX-Mitgliedern. Kann mich nicht entsinnen, dass aus einem solchen in wenigen Wochen egalisierten Nichts eine derart künstliche Welle erfunden wurde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 18 von 19