Forum: Wirtschaft
Griechenland-Krisensitzung in Brüssel: Nordosteuropäer haben genug
DPA

"Das Verschwinden dieses Elements kann positiv sein": Mit harschen Worten fordern die nordosteuropäischen Euro-Staaten inzwischen den Grexit. Und die Griechen sind ohne neue Vorschläge nach Brüssel gekommen.

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Paddel2 07.07.2015, 22:42
560. Und der Schuldige

ist natürlich trotzdem Deutschland, ja klar! Das griechische Studenten vor dem Referendum Schäuble auf Plakaten abgebildet haben, ist eine Anklage gegen das griechische Bildungssystem!

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tsaag 07.07.2015, 22:43
561. Vollstes Verständnis

Wer die Entbehrungen und Einschränkungen der Bevölkerung in den Baltischen Staaten erlebt hat, kann nur Verständnis für diese Haltung haben. Sie haben sich den Eurobeitritt im wahrsten Sinne erspart und viele Entbehrungen ertragen um auf ehrliche Art und Weise den Euro zu erhalten. Die Griechen haben sich nicht nur den Beitritt erschlichen, sondern immer weiter betrogen und gelogen, das scheinen die Fürsprecher Griechenlands einfach unter den Tisch zu kehren. Irland, Portugal und auch Spanien haben sich auch den Regeln unterworfen, nur die Griechen nicht. Im Gegenteil die linke griechische Regierung hat die Ausgaben erhöht. Sie möchte den sowieso total aufgeblähten Staatsapparat noch mehr aufblasen.
Der Grexit ist nicht der Sprengstoff in Europa, der Verbleib Griechenlands durch erneuten Bruch der Regeln wird Europa zerstören. Weshalb sollen alle sich an die Regeln halten, nur Griechenland nicht? Darüber hinaus müssen alle auch noch dafür bezahlen. Das ist einfach untragbar.

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hawe 07.07.2015, 22:44
562. das ist

SPON: Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi sagt nach dem Gipfel: Griechenland habe bis Sonntag Zeit, einen neuen Vorschlag vorzulegen. Dann finde der "entscheidende Gipfel" statt.

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann sagt: Wenn es bis Sonntag keine Vereinbarung mit Griechenland gibt, muss ein Plan B vorbereitet werden.

dann aber wirklich der allerallerletzte Termin. Und die Zeit ist wie immer knapp...

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abwählen! 07.07.2015, 22:44
563. Ohkaiii...

Zitat von guenovski
ich hoffe dass unsere regierung die rechnung für ihr versagen bei den nächsten wahlen kriegt!
... und was wäre Ihrer Ansicht nach die Alternative? Die SPD? Die schifft die Kohle gleich ungefragt nach GR!

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stimulus99 07.07.2015, 22:44
564. Relationen

Zitat von james-100
Fragen Sie doch mal dort nach, welche Schicht richtig bluten musste? Und fragen Sie doch mal die verantwortlichen Politiker, ob die ebenfalls den Gürtel extrem enger geschnallt haben.
Muss ich gar nicht, weil die Fakten dort für sie sprechen.

Fragen Sie doch mal die Griechen, wer für sie bluten muss. Genauer: Fragen sie mal die verantwortlichen, griechischen Politiker, wer für sie bluten muss.

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Bauer 1525 07.07.2015, 22:45
565.

Zitat von elgreco2012
sowas lächerliches habe ich ja lange nicht mehr gelesen. die Kürzungen und Sparmaßnahmen die die Griechen gemacht haben, suchen in der Geschichte seinesgleichen. Lieber Spon, listet doch mal bitte auf, welche Sparmaßnahmen die anderen durchgeführt haben und welche die Griechen. Dann werden ganz viele auf dem Boden der Realität wieder ankommen!!! Geht's eigentlich noch unseriöser???
Es geht nicht nur um Sparmaßnahmen.
Es geht um die Ineffizienz des Griechischen Staatsapparates. Um Fakelaki . Um extreme Korruption. Um Vetternwirtschaft. Um Steuerehrlichkeit usw.
Darum geht es.
Haben sie gewusst das Griechenland 80% des Fleischkonsums importieren muß?
Griechenland hat so gut wie keine Industrie bzw. produzierendes Gewerbe. Fast alles was zum leben benötigt wird muß Importiert werden.

Griechenland verbraucht nur Waren, erwirtschaftet außer im Tourismus und etwas im Landwirtschaftlichen Bereich kaum Werte.

Deßhalb ist der Lebensstandard in Gr zu hoch und muß heruntergefahren werden. Dies sind sicherlich Schmerzliche Einschnitte aber unumgänglich.

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ka117 07.07.2015, 22:47
566.

Zitat von adolfo1
gehört Osteuropa gewissermaßen zu den "Gewinnern". Deshalb frage ich mich, wie sehen wohl die auferlegten Sparmaßnahmen für Polen, Baltikum, etc. aus? Vermutlich sind sie einzig darauf abgestimmt, durch Mindestlöhne etc, die für uns tätigen Fertigungsstätten kostengünstig zu erhalten.
Was für "Sparmassnahmen" und vor allem wieso? Diese Länder obwohl immer noch relativ arm sind weniger verschuldet als Deutschland, ihre Wirtschaft wächst schneller als in Deutschland und anders als in Griwechenland geben sie nicht deutlich mehr aus als sie einnehmen.
Das wissen Sie offensichtlich nicht aber diese Länder sind inzwischen deutlich mehr als deutscheb "Fertigungsstätte".

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Fürstengruft 07.07.2015, 22:47
567. Athen fürchtet Flüchtlingsaufstand auf den Inseln der Ostägäis

Kam gerade über den n-tv Ticker

Es ist trifft schon jetzt die Schwächsten.
Hungerkatastrophe mitten in Europa, ich glaub es nicht was die Eurokrise anrichtet.

Griechenland befürchtet Hungeraufstände in den zahlreichen Migrantenlagern, vor allem auf den Inseln der Ostägäis.
"Die Programme (zur Versorgung mit Essen) sind ausgelaufen. Es könnte zu Revolten kommen", warnt die griechische Vize-Ministerin für Migrationspolitik, Tasia Christofilopoulou, im griechischen Parlament.

Bereits am Vormittag hatten Regionalgouverneure von den Ägäisinseln vor einer gefährlichen Zuspitzung der Lage in den Migrantenlagern gewarnt.

Die Catering-Unternehmen seien seit Monaten nicht bezahlt worden und hätten seit Dienstag die Austeilung von Essen eingestellt.

Die Ägäis ist eine der Routen, über die Schleuser Tausende Migranten nach Europa bringen.

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altmannn 07.07.2015, 22:47
568. Statt

Zitat von Avantime2000
Lieber Schwabensachse, Es gibt uns nicht, uns Nordosteuropäer. Wir brauchen Eure provinziellen Ratschläge nicht. Spart Euch Eure dämlichen Ratschläge. Wenn wir nationale Sicherheitsprobleme haben, dann wenden wir uns an England, Frankreich und die USA. Bestimmt nicht an Länder ohne fliegende Hubschrauber ...i
Hubschrauber zu beschaffen, muss Deutschland die baltischen Staaten finanziell alimentieren.
Einerseits mit Geld, andererseits mit den ganzen gestohlenen Fahrzeugen und sonstigen Gütern.

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an-i 07.07.2015, 22:47
569. lesenswert

http://www.tagesspiegel.de/politik/offener-brief-von-oekonomen-an-angela-merkel-jetzt-ist-der-zeitpunkt-die-gescheiterte-sparpolitik-zu-ueberdenken/12021886.html

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